Die Wissenschaften waren seit jeher für Künstler Thema und Inspirationsquelle. William Turner interessierte sich für Geologie, Georges Seurat ließ sich von physikalischen Studien anregen und Wassily Kandinsky faszinierten neue Entdeckungen in der Atomphysik. Seit Ende des letzten Jahrtausends sind auffällig viele Künstler von einem erneuten Interesse an den Naturwissenschaften entflammt. Sie botanisieren Pflanzen, typisieren Kuhbefleckungen, bauen Beobachtungsstationen für Insekten, versuchen in offenen Laborsituationen mit Fröschen zu kommunizieren oder bei Probanden in Experimentalanordnungen Glücksgefühle zu erwecken. Diese Publikation geht diesemaktuellen Phänomen nach und zeigt, dass die zeitgenössische Kunst sich keineswegs der Wissenschaft immer weiter annähert oder gar in ihr aufgeht, sondern sich mit taxierendem Blick neben sie stellt.
Verlag: Kehrer, Heidelberg
Ausstattung: 2007. 257 S. m.145 Farb- u. 70 SW-Abb.
ISBN: 3939583308
Preis: 30,00 €
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