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Die spannende Auseinandersetzung des mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichneten Naturwissenschaftlers mit Religion, Identitätssuche, aber auch mit Fragen der Ökologie und der gesellschaftlichen Entwicklung.
Empfehlenswert!Was für ein geniales Buch! Ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen und jetzt erst recht das Bedürfnis, noch mehr davon zu lesen. Dürr beschreibt einen völlig neuen Ansatz, die Welt und das menschliche Dasein zu betrachten. Auf verständliche Art und Weise werden die Grundprinzipien der Quantentheorie mit unserem alltäglichen Erleben verknüpft und der konsequente Schluss gezogen: Wir erleben mehr als wir erfahren. Oder allgemein gesprochen: Die Oberfläche, das Sichtbare und Verstehbare sind nicht das Ende aller Weisheit. Wir sind mehr als ein Zusammenspiel von Hirnzellen und erschaffen unser Leben jeden Moment selbst. Lesen Sie das Buch und sie werden vieles mit anderen Augen sehen!
Unbedingt zu empfehlenWer sich für das Spannungsfeld Physik und Religion interessiert, für den ist dieses Buch ein Muss. Hochgradig anschaulich führen die beiden Autoren mittels Interviewtechnik an die Problematik und Grenzen der von der westlichen Welt praktizierten Wissenschaft heran. Der Leser, der schon immer ein vages Interesse an Quantenphysik und Buddhismus verspürte, weiß nach der Lektüre, warum.
Ich bin nach mehrmaligem Lesen des Buches und vielen Diskussionen darüber sehr bereichert worden beim Blick auf unsere Welt.
selbstverliebt und daher grottenschlechtDieses Buch lohnt sich nicht.
Das, was Dürr unzweifelhaft fachlich intelligent und darüber hinaus lebensklug zu sagen hat, verwässert leider durch die unsägliche Selbstverliebtheit der Autorin Österreicher in ihre eigenen Gedanken. Diese Gedanken sind weder besonders scharfsinnig, noch - wie von ihr wohl auch noch gewollt - lyrisch und feingeistig. Hätte die Autorin ihre eigene verquaste Gefühlswelt außen vor gelassen und sich möglicherweise auf ein Interview beschränkt, so hätte sie Dürr (und dem Leser) einen weitaus größeren Dienst erwiesen.
Zum Thema Quantenphysik gibt es viele gute Bücher (vgl. u.a. V.J. Becker) - dieses ist ganz sicher keines. Fazit: ärgerlich, überflüssig, peinlich - für die Autorin, nicht für Dürr. Ich würe gerne mindestens drei Minus-Sterne vergeben.
altbekannt im neuen gewandDas Buch erzählt dem Leser den gleichen SINNGEHALT, wie er sich auch hinter der Bildersprache aller religiösen Hauptwerken(aller Zeiten und Völker) verbirgt. Es ist einer der zahlreichen Wege und Versuche in der Geschichte der Menschheit, um den vor der oberflächlichen und selbstsüchtig konditionierten Logik verborgenen Weg - zur Einheit allen Seins - aufzuzeigen.
Nur wer aus seinem unbewußten Inneren heraus bereit ist dieses Buch zu verstehen, wird den Inhalt und seinen eigenen Bezug zu diesem erkennen können.
Der großen nach Sinnesbefriedigung gierenden Masse; die Freude und Leid von "Nippes und Tand" abhängig macht, also jenen Menschen die sich über Ihre Aussenwelt identifizieren; wird der Inhalt wie üblich verschlossen bleiben.
Ist aber immer wieder nett, daß alte mal in einer neuen Sprache zu hören.
Wir erleben mehr als wir begreifenWären auch noch die erkenntnistheoretischen Konsequenzen von
den Bedingungen der Möglichkeit von Sprache innerhalb der
quantenphysikalischen Weltsicht (bzw. das Problem der
Parallelweltentheorie)ebenfalls erörtert worden,dann gäbe es
noch mehr interessante Diskussion zu diesem Themenkreis.