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Ohne Risiken - aber mit Nebenwirkungen: Wissenszuwachs und Lachreiz
Die großen Denker und Geistesfürsten haben es gewusst: Die Welt ist ein gefährlicher Ort und der menschliche Körper ein fragiles Konstrukt. Montaigne macht sich Sorgen um die Farbe seines Urins, Samuel Pepys verzweifelt an seiner Verdauung und Jerome K. Jerome ist überzeugt, sie alle zu haben, die Krankheiten aus dem Pschyrembel.
Cordula Stratmann ('Schillerstraße'), Ingo Naujoks ('Karniggels') und Gustav Peter Wöhler ('Absolute Giganten') erzählen von ziehenden Haarspitzen, juckenden Fontanellen und der Schwimmbadphobie.
Ein Geschenkhörbuch zur Selbst- und Fremddiagnose.
'Zum kranklachen.' Revue
'Fans der Schillerstraßen-Frontfrau sind beim Hypochonder-Abend völlig auf ihre kosten gekommen.' bz.koeln.de
'Köstlich, zum Totlachen, absolut hörenswert!'General-Anzeiger
Achtung, Froscheiter !Ich hab mir den ganzen Lit.Cologne-Pack mit den vier Hörbüchern gekauft. Und war von dem hier überrascht: Hatte keine Ahnung, wie viele große Geister Hypochonder sind: Montaigne, Rousseau, Andy Warhol. Unterhaltsam und lustig erzählt von Cordula Stratmann, wir kennen sie noch aus der Schillerstraße. Auch hier bringt sie das Saalpublikum (und die Hörer) zum Lachen: Geschichten über Froscheiter oder Türklinken-Infektionsgefahr, das Leben ist ein sehr gefährlicher Ort, man muss immer auf seinen Körper und seine Gesundheit achten. Toll sind auch die von Ingos Naujoks und Gustav Peter Wöhler gelesenen Texte.
Bravo, Cordula!Cordula Stratmann steht zu ihrer Hypochondrie. Und nicht nur das, sie LEBT sie! - und tritt zudem für die allgemeine Toleranz und Akzeptanz von Hypochondern ein. Denn Hypochonder sind genaugenommen Menschen, die in der lage sind, ihren Körper jederzeit genaustens unter die Lupe zu nehmen. Kein anderer Mensch kennt seinen Körper so gut wie der Hypochonder! Soviel schonmal zum halbironischen Selbstverständnis ...
Der Name ist Programm. Cordula Stratmann bringt selbst auf der CD die Veranstaltung so nahe, dass man sie vor dem inneren Auge sieht. Egal, ob sie gerade wichtigtuerisch verkündet, dass die Zuschauer in den ersten Reihen bitte die ausgeteilten "Mundschutz-Dinger" überziehen sollen oder von ihrer unglücklichen Begegnung mit einem Frosch mit Bindehautentzündung berichtet, den sie aufopferungsvoll mit in die heimische Badewanne genommen hat und seither unter einer Sprachstörung leidet.
Auch Ingo Naujoks (den man zugegebenermaßen manchmal etwas schwer versteht, da er bisweilen etwas nuschelt und auch mal sehr leise spricht - also Lautstärke an der Stelle aufdrehen!) und Gustav Peter Wöhler sind in Höchstform. Sie präsentieren allerlei schriftliche Zeugnisse von berühmten Hypochondern und somit deren Umgang mit allerlei erchreckenden (oder eben auch eingebildeten) Krankheiten.
Amüsantes Spektakel mit einer herausragenden Cordula Stratmann, die einfach alles hinkriegt, was sie anpackt. Herrlich! Man darf schon gespannt sein auf ihr Buch zum Thema Hypochondrie, das im Herbst erscheint ...
Respekt den HypochondernHervorragende Unterhaltung, bei der man nicht nur bislang unbekannte Seiten berühmter Autoren entdeckt, sondern auch zu mehr körperlicher Selbstbeobachtung animiert wird – aus purem Eigennutz!
Cordula Stratmann animiert ihre Zuhörer dazu, die sensibel beobachtenden Hypochonder endlich wieder mit Respekt zu behandeln. Sind doch sie es, die einem jeden von uns die Augen öffnen ob der endlosen Gefahren unseres Alltages. Sie überzeugt einmal mehr mit ihrer bodenständigen Urkomik. Faszinierend wie Stratmann einen mitreißt, stets mit der Grenze zwischen Ernst und Komik spielend. Sie weist beispielsweise auf die Gefahren am eigenen Arbeitsplatz hin. Für viele von uns ein Ort, zu dem man gerne geht, allein wegen der netten Kollegen. Tatsächlich lauern auch hier unzählige Gefahren. Millionen von Partikelchen verschmutzen die Räume, die tausend Hautschuppen und Schweißpartikel die jeder Kollege minütlich (!) verliert sind nur ein Teil. Hinzu kommen die Speicheltröpfchen als Virenboten, nicht zu vergessen die krankheitserregenden Ablagerungen auf jeder Türklinke…
Ihre brillant vorlesenden Kollegen Gustav Peter Wöhler und Ingo Naujoks decken auf, dass auch unter den klassischen Literaten erstaunlich viele Hypochonder sind. Sie zitieren beispielsweise den französischen Klassiker Michel de Montaigne, der in seinen berühmten Reisetagebüchern über lange Strecken peinlich genau seine Ausscheidungen beobachtet. Oder auch den Künstler Andy Warhol, der sich um seine eigenen Fußgelenke Flohhalsbänder legt, damit die Parasiten seines Hundes nicht auf ihn überspringen.
Cordula Stratmann in HöchstformIch hatte mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wie gefährlich es sein kann, eine Türklinke zu benutzen. Aber nach dem Genuss dieses Hörbuchs ist man nicht mehr derselbe: Überall lauern Gefahren für Leib und Seele und kaum jemand könnte lustiger und überzeugender davon erzählen als Cordula Stratmann. Ergänzt wird der schwungvolle Monolog mit Texten großer Hypochonder der Weltliteratur, toll gelesen von Gustav Peter Wöhler und Ingo Naujoks. Von Montaigne über Molière bis Andy Warhol - Hypochonder, wo man geht und steht. Sehr lustig und garantiert gesundheitlich unbedenklich.
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