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spv Der Mann in der Menge - Folge 28, VÃ-Datum: 07.03.08
Leonies SchicksaleLangsam scheint dieser hervorragenden Serie die Luft auszugehen, denn bis auf den letzen Teil des "neuen Vierers" ("Der Kopf des Teufels") geht es hier mitunter doch recht dröge zu.
"Landors Landhaus" zum Beispiel ist eine Vollbremsung der eigentlichen Geschichte, so daß ich nur hoffen kann, daß die Ereignisse dieser Folge später irgendwie wieder sinnvoll aufgegriffen werden. Leider geht es danach anfangs in der nächsten Folge "Der Mann in der Menge" ähnlich langsam weiter. Leonie läuft durch die Stadt - und sie läuft und läuft und läuft... bis schließlich Gorn als neue Schurkenfigur auftaucht und die Sache wieder spannend macht. Leider wird Lutz Riedel als Gorn dazu angehalten, die Figur zu klischeemäßig-schurkenhaft zu sprechen, als daß man ihn wirklich als bedrohlich empfindet. Das geschieht allein über das, was Gorn tut - und da wird die Geschichte wieder interessant; aber eben erst in Teil vier.
Vielleicht war es für das Gesamtkonzept der Edgar-Allan-Poe-Serie nicht allzu geschickt, sich nun mehr auf Leonies Geschichte zu verlegen.
Und jetzt heißt es wieder warten... ;-)
Unterschätzt!Die Serie geht weiter. Endlich! Ebenso atmosphärisch und kurios wie ihre Vorgänger, verspricht auch "Die Flaschenpost" hochwertigen Hörgenuss, großartige Sprecherleistungen und fulminante Hintergrundklänge. Doch Folge 26 ist auch in anderer Hinsicht bemerkenswert. So geht es hier eher abenteuerlich zu denn gespenstisch, besticht die Episode durch ihre zahlreichen Ortswechsel, viele Begegnungen sowie eine auffällige Gelassenheit. Die Qualität der Folge hätte verkannt, wer ihr dies zum Vorwurf machte, auch wenn der ein oder andere Anachronismus zu bekunde wäre. Denn: Die Geschichte, wie immer an Poes Ouevre angelehnt, bietet einige interessante Aspekte. Es geht so zum Beispiel autobiographischer zu denn je. Auch ein spürbarer Optimismus bestimmt vor allem die ersten Kapitel dynamisierend, wiewohl das Düstere omnipräsent bleibt. Aspekte des Schreibens wie Imaginierens werden erörternd in die Handlung integriert, ohne ins Langatmige abzudriften. Die Doppelidentität des Protagonisten wird dabei auf eine harte Probe gestellt, wenn Zweifel und Erinnerung die Begegnungen zwiespältig dominieren. Schön greifen Vergänglichkeit und die Unsterblichkeit der Kunst ineinander. Es ist eine der beschaulichsten, poetischsten Folgen. Und: Die Serie wird selbstreferentiell.
Verhaltener Beginn der 7. Staffel und des neuen Handlungsstranges um Edgar Allan PoeRuhig und besonnen beginnt die neue Staffel der Erfolgsserie EDGAR ALLAN POE, die mit dieser Folge den zweiten großen Handlungsstrang beginnt. Damit, dass Poe in Episode 25 seine wahre Identität erfährt und die Gefahr durch Dr. Baker gebannt wurde, ist der erste große Handlungsbogen abgeschlossen, der, stark komprimiert, auch als Bastei-Lübbe-Taschenbuch unter dem Titel „Lebendig begraben“ erhältlich ist. Daher bildet „Die Flaschenpost“ für Neueinsteiger die ideale Startfolge.
Die vorliegende Episode beginnt sehr ruhig und verhalten, die neuen Abenteuer kommen erst langsam in Fahrt und düstere Andeutungen sprechen dafür, dass Poe auch in Zukunft keinen Frieden finden wird. Exzellent ist einmal mehr die schauspielerische Leistung von Ulrich Pleitgen und Iris Berben, die in ihren Rollen hörbar aufgehen. Sehr eindringlich gestaltet sich vor allem die Szene, in der Poe und Leonie vor dem missgestalteten Dr. Baker stehen. Darüber hinaus bietet das Hörspiel wenig Dramatik und beschäftigt sich zum größten Teil mit den Selbstzweifeln des Protagonisten. Atmosphäre und Effekte sind von gewohnt hoher Qualität. Nur in Sachen Musik gibt es leider nichts Neues zu vermelden, weiterhin werden die bekannten Stücke verwendet. Hier sollte man ein wenig Abwechslung walten lassen, um einem Gewöhnungseffekt vorzubeugen. Mit einer Spielzeit von 74 Minuten, unterteilt in 18 Tracks, werden die Möglichkeiten des Mediums ausreichend genutzt.
Als Bonus gibt es den klangvollen Song „Elenore“, gesungen von Christopher Lee!
Mystisch und schön langBei den Poe-Hörspielen tauche ich jedes Mal in einen Rausch ab, die mittlerweile 29 Folgen sind sehr gut gemacht. Gleich die erste der neuen Folgen, also Teil 26, ist schön lang geraten, und wie immer überzeugen die Stimmen von Berben und Pleitgen, doch in erster Linie ist es das Feeling einer Jahrhunderte zurückliegenden Epoche, das hautnah rüberkommt und somit den Hörer erobert.
Wann erscheinen die neuen Folgen???Wie immer ist die Veröffentlichungspolitik von Lübbe Audio bezüglich der neuen Poe-Folgen eine Frechheit!
Erstmals angekündigt zum 15.02 wurde der Termin zunächst auf den 07.03 verschoben, nur um ihn dann wieder weitere 4 Wochen nach hinten zu verlegen.
Erneut ein monatelanges Geduldsspiel wie bei einigen Folgen zuvor auch! Für mich vollkommen unverständlich!
Das Hörspiel ist großartig, der Umgang des Verlags mit seinen Kunden kann allerdings kaum schlechter sein.
Adelung-1793: Menge, die · Martins-Mann, der · Mann, der
Brockhaus-1809: Der Mann mit der eisernen Maske
Brockhaus-1911: Menge · Poe · Poë · Alter Mann
Heiligenlexikon-1858: Menge, S.
Meyers-1905: Magnetische Masse, Menge · Poë · Poe · Mann, Thomas · Mann. · Wilder Mann · Starke Mann · Mann, Horace · Mann im Mond · Alter Mann · Alle Mann auf · Mann [2] · Mann [1] · Mann und Weib sind ein Leib
Pagel-1901: Mann, Ludwig · Mann, Jakob
Pataky-1898: Mann, Mathilde · Mann, Frau Mathilde
Pierer-1857: Poe · Rother Mann · Mann [3] · Wilder Mann · Voller Mann · Silberner Mann · Mann [2] · Auf den alten Mann einschlagen · Alter Mann [2] · Alter Mann [1] · Mann [1] · Mann im Mond · Blinder Mann