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Nicht nur in den Vereinigten Staaten gehört dieses Buch seit langem zu den beliebtesten Standardwerken und gilt als die Einführung in die Festkörperphysik.
Die große Stärke des Ashcroft liegt in den ausführlichen Erklärungen, die didaktisch geschickt aufeinander aufbauen. Tiefer gehende quantenmechanische Rechnungen werden vermieden. Stattdessen wird mit logischer Klarheit und sehr geschickt ein anschauliches Bild der Festkörperphysik entwickelt, das dem Anfänger den Einstieg in das schwierige Fach erleichtert.
Alles drin, fast schon zu vielDer Ashcroft/Mermin ist wohl eines der Standardwerke zum Thema Festkörperphysik. Kein Thema das nicht behandelt wird. Allerding wird es dadurch in manchen Bereichen fast schon zu viel. Hilfreich wäre es, wenn wichtig Stellen gekennzeichnet würden. In der vorliegenden Form verliert man einfach zu schnell die Übersicht. Besser ist in der Hinsicht Kopitzkis "Festkörperphysik", der sozusagen die Quintessenz von Ashcroft/Mermin bildet. Dieser Kommentar soll keine Abwertung von Ashcroft/Mermins Buch darstellen. Im Gegenteil: Wer sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigen will kommt um dieses Buch nicht herum! In Verbindung mit Kopitzkis "Festkörperphysik" ist man gegen alle Eventualitäten gewappnet. Noch ein kleiner Hinweis: Die erste ins Deutsch übersetzte Auflage enthält noch einige Fehler!
Die Bibel der FestkörperphysikEs ist wohl nicht untertrieben, diesen Klassiker als das Standardwerk der Festkörperphysik zu bezeichnen. Obwohl die Originalauflage schon fast 30 Jahre alt ist, bietet dieses Buch wie kein anderes eine leicht verständliche und erschöpfende Einführung. Die Konzepte sind jederzeit nachvollziehbar, und Näherungen werden (dies finde ich in der FK besonders wichtig!) ausführlich diskutiert. Der Text ist klar und bisweilen auch witzig geschrieben. Das Niveau ist höher als z.B. im Buch von Kittel, aber weniger theoretisch und dicht als etwa Ibach/Lüth. Im Hinblick auf eine Vorlesung lassen sich ohne weiteres auch Kapitel überspringen. Als einzigen Einwand sollte ich erwähnen, dass neuere Forschungsgebiete wie Halbleiter-Heterostrukturen (gar nicht) und Supraleitung (nur ein Überblick) untervertreten sind.Die deutsche Ausgabe ist in der 1. Auflage und beinhaltet einige Druckfehler, die aber nirgends dem Verständnis im Wege stehen. Dafür glänzt sie durch ein angenehmes Layout und unbeschichtetes Papier, so dass einem das Markieren leicht gemacht wird.
Vorsicht bitteIch muss gestehen, dass ich das Buch bisher nicht gelesen habe. Was mir allerdings stoerend auffiel war die Tatsache, dass dies (wenn ich das beim Durchstoebern des Buches richtig verstanden habe) die direkte Uebersetzung der Originalausgabe von 1978 ist! Dann sollte man vielleicht gleich zum Orignal greifen.