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Hausarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Universität Rostock (Historisches Institut ), 42 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: ?xml version='1.0' encoding='utf-8'? htmlDiese Quelleninterpretation ist sehr fakten- und detailreich gehalten und wurde mit 2,0 bewertet. /html , Abstract: Die vorliegende Quelle ist eine Ministerratsvorlage zur Reiseregelung. Diese wurde am 09. November 1989 von Egon Krenz, Generalsekretär des Zentralkomitee [Rudorf Reginald: Krenzfälle. Die Grenzen der Justiz. Edition Zeitgeschichte. Band 2] der Sozialistische Einheitspartei Deutschland [Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V.: Siegerjustiz? Die politische Strafverfolgung infolge der Deutschen Einheit. Edition Zeitgeschichte], an Günter Schabowski [Vgl. Herbst Andreas/ Ranke Winfried/ Winkler Jürgen: So funktionierte die DDR. Band 3. Lexikon der Funktionäre. S. 288], 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin übergeben. Dieser sollte am Ende der Pressekonferenz die neue Reiseregelung bekannt geben. Ursprünglich war dieser Beschluss nur ein Vorschlag. Dieses ist zu erkennen an der Streichung des Wortes 'Vorschlag'. Eine zweite Veränderung des Vorschlages findet sich in dem umgewandelten Wort 'Regelungen'. Ursprünglich war dort zu lesen: (...) 'zeitweilige Übergansregelungen' (...). In diesem Beschluss wird die Veränderung der ständigen Ausreise von DDR-Bürgern festgelegt. Die Reiseregelungen vom 30. November 1988 wurden aufgehoben. Der Beschluss unterteilt sich in vier Bereiche. Es geht um die Privatreisen unter Punkt a und um die Visavergabe in Punkt b. In Punkt c wird über die ständigen Ausreisen aus der DDR Auskunft gegeben. Der letzte Punkt d beschäftigt sich mit den Genehmigungsverfahren. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass der Beschluss erst am 10. November 1989 zu veröffentlichen ist. Weiterhin ist die verantwortliche Instanz erkennbar. Hierbei handelt es sich um den Regierungssprecher beim Ministerrat der DDR. Dieser war, wie schon genannt: Günter Schabowski.