Gilde, Lydia

Frauen und Parteipolitik

Frauen und Parteipolitik
  • Verlag: GRIN Verlag
  • Erscheinungsdatum: 2007-07
  • Format: Broschiert
  • Umfang: 112
  • ISBN: 3638666255
  • EAN: 9783638666251
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Beschreibung von buecher.de

Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Evangelische Fachhochschule Freiburg, 105 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Politische Partizipation, soz. Partizipation u. politisches Interesse, Frauenpolitik nach 1945 (Geschichtl. Hintergrund, neue Frauenbewegung bzw. Auswirkungen auf heutige Pol., Weibl. Wahlverhalten und seine Einflussgrößen, Die numerische Entwicklung der Frauenanteile in den Parteien, Parlamenten und pol. Führungsp., Inner- und außerparteiliche Förderstrategien (Quotierungen, Selbstverpflichtungen, Änderungen der Wahlsysteme, Verhinderungen, Frauen u. Macht, Wege in die Politik , Abstract: Seit November 2005 gibt es in Deutschland erstmals eine Bundeskanzlerin. Davor hatte es über Monate hinweg in der Presse, der Bevölkerung und nicht zuletzt innerhalb der Parteien kontroverse Diskussionen darüber gegeben, ob es an der Zeit ist, in Deutschland eine Frau in solch einer machtvollen Position zu sehen. Meine Beobachtungen beim Umgang mit Politikerinnen durch Medien, in der Bevölkerung und die Erkenntnis, dass sich an Ständen meiner eigenen Partei Bündnis 90/Die Grünen Frauen bei Wind und Wetter selbstverständlich aufhalten, während bei Mitgliederversammlungen auffallend viele Männer das Wort ergreifen, haben mein Interesse für die Geschlechterverhältnisse in der Parteipolitik geweckt. Zunächst sind einige wichtige Begriffe rund um die politische Partizipation so einzugrenzen, dass deutlich wird, was Parteipolitik so besonders macht. (Kapitel 2) Die Chancen für Frauen zum Einstieg in die Politik sind durch engagierte Frauen seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erheblich gestiegen, weshalb in Kapitel 3 dieser Leistung einen geschichtlicher Tribut gezollt werden soll. Der Exkurs in Kapitel 4 handelt von weiblichem Wahlverhalten und stellt dar, welche anderen Faktoren außer das Geschlecht die weibliche Wahlbeteiligung und Parteipräferenzen beeinflussen. Kapitel 5 zeigt die Entwicklungen der Anteile von Frauen in Parteien, Parlamenten und politischen Führungspositionen auf. Daran anknüpfend handelt Kapitel 6 von theoretischen und tatsächlichen Förderungsstrategien für Frauen in der Politik. Bei meinen Recherchen zeigte sich, dass die einschlägige Literatur sich vor allem mit Verhinderungen beschäftigt, also mit all den Faktoren, die Frauen den Weg in die Politik erschweren. (Kapitel 7) Daraus resultiert wiederum die Frage, ob Frauen Politik anders gestalten als Männer und wie sie mit politischer Macht umgehen (Kapitel 8). Bei allem offenkundigen Problemen und Diskriminierungen, ist es mir wichtig, nicht aus den Augen zu verlieren, dass es durchaus Frauen gibt, die, auch in einflussreichen Positionen, in der Politik tätig sind und mich interessiert, welche Voraussetzungen sie dafür mitbringen (Kapitel 9). Hier bietet sich eine biografieorientierte Auswertung publizierter qualitativer Interviews über Werdegänge von deutschen Politikerinnen an. Als Beispiel für konkrete Politikgestaltung sichte ich Untersuchungen über den Berliner Frauensenat von 1989/90.

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