Keppler, Timo

Bedeutung und Vorgehensweise von Private Equity Investoren bei Erwerb und Veräußerung von Unternehmen

Bedeutung und Vorgehensweise von Private Equity Investoren bei Erwerb und Veräußerung von Unternehmen
  • Verlag: GRIN Verlag
  • Erscheinungsdatum: 2007-07
  • Format: Broschiert
  • Umfang: 60
  • ISBN: 363865687X
  • EAN: 9783638656870
  • Amazon.de Verkaufsrang: 1.812.268
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Beschreibung von buecher.de

Seminararbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Wirtschaft - Wirtschaftspolitik, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Hochschule Pforzheim, Veranstaltung: Seminar 2, 22 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Unterstützung von innovativen Technologien und Branchen', 'Investitionen in die Zukunft' - die Grundphilosophie von Private Equity klingt äußerst modern. Ganz neu ist sie nicht, denn schon in der Vergangenheit wurden Erfinder und Entdecker finanziell von Menschen unterstützt, die an ihre Visionen glaubten und von diesem Glauben profitierten. Christopher Columbus hätte seine Entdeckungsreise nach 'Indien' nie antreten können, wenn das spanische Königshaus in der Erwartung neue Märkte für Spanien zu erschließen, diese Reise nicht finanziert hätte. Private Equity nannte man diese Philosophie allerdings erst viel später, als sie in ein Anlagekonzept umgesetzt wurde. Vorreiterrolle spielten dabei die USA, wo das Konzept, junge, innovationsfreudige Firmen finanziell zu unterstützen und von deren weiteren Entwicklung zu profitieren, seinen Ausgangspunkt hatte. Im Gegensatz zu den USA hat sich der Markt für Private Equity in Europa erst während des Aktienbooms der 80er und der 90er Jahre entwickelt, musste aber mit der Aktienbaisse 2000-2003 einen kräftigen Rückschlag hinnehmen. Dennoch erlebte der Private Equity-Markt im Jahr 2004 weltweit mit einem Neugeschäft von rund 300 Mrd. USD eines seiner besten Jahre. Auch in Europa (insbesondere in Großbri-tannien) konnten in den letzten Jahren vermehrt Gelder akquiriert werden. Die Situation des Private Equity-Marktes in Deutschland ist allerdings ernüchternd. Ungeklärte rechtliche Rahmenbedingungen, vor allem steuerlicher Natur, sorgen für Verunsicherung bei den Investoren. So ist es zu erklären, dass Private Equity-Aktivitäten in Deutschland im Jahr 2004 zwar die Schlagzeilen bestimmten, die Hauptakteure aber Gesellschaften aus den USA waren. Bedeutende Deals waren z.B. Tank& Rast, Debitel, Grohe, Celanese, Auto-Teile-Unger oder Beru. In Deutschland ist die Private Equity Industrie so zum Modernisierer traditioneller Branchen geworden und stellt bereits einen entscheidenden Teil der Finanzinfrastruktur dar.

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