Mallmann, Anja

Poetologie und Erzählerrolle im ''Parzival''

Poetologie und Erzählerrolle im ''Parzival''
  • Verlag: GRIN Verlag
  • Erscheinungsdatum: 2007-08
  • Bindung: Broschiert
  • Seitenzahl: 60
  • ISBN: 3638718263
  • EAN: 9783638718264
Bestellen Sie über obige Links! Sie fördern dadurch die Digitalisierung weiterer Bücher, da Zeno.org eine Provision von dem Sponsor erhält. Wann immer Sie etwas bestellen möchten - prüfen Sie vorher die Millionen von Angeboten, die im Zeno.org-Shop beschrieben sind. Bookmarken Sie die Einstiegsseite in den Zeno.org-Shop für spätere Gelegenheiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Beschreibung von buecher.de

Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für ältere Literatur), Veranstaltung: Hauptseminar: Wolfram von Eschenbach, 14 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit analysiert die überraschend offene Struktur der Poetik in 'Parzival', die Wolfram von Eschenbach als Vorläufer moderner Erzähltechniken erkennbar macht. , Abstract: Wolframs von Eschenbach 'Parzival' ist ein solch komplexes und vielschichtiges Werk, dass es bis heute seine Faszination auf die Leser nicht eingebüßt hat. Diese nachhaltige Wirkung verdankt der 'Parzival' auch dem Umstand, dass hier nicht nur ein spannender Artus- oder Gralsroman geschrieben wurde, sondern dass der Autor darüber hinaus auch den Prozess des Erzählens eines solchen Abenteuers durchgehend mitreflektiert. Die Poetik des 'Parzival' steht daher im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung. Sie beginnt mit einer Analyse des Prologs, der in der mediavistischen Forschung wegen seiner schweren Deutbarkeit inzwischen berühmt-berüchtigt ist. Aus dem Prolog lässt sich bereits ein erzählerisches Programm herauslesen, das sich sowohl in der Figurenzeichnung als auch in weiteren poetologischen Reflexionen im Roman wieder findet. Diese Reflexionen werden im Anschluss an die Prolog-Lektüre genauer betrachtet. Nicht nur reflektiert hier Wolfram seine poetologische Vorgehensweise, sondern es wird auch bereits die große Bedeutung der Rolle des Erzählers deutlich, der oberflächlich betrachtet die Szenerie zu dominieren scheint. Dass diese Dominanz jedoch Brüche aufweist, wird eine genauere Untersuchung der Erzählerfigur und ihrer verschiedenen Rollen deutlich machen. Anhand dieser Rollen lässt sich die Ausgestaltung des perspektivischen Erzählens im gesamten Roman betrachten. Es ist nicht zuletzt diese perspektivische Vielfalt, die dem Roman seine offene Struktur gibt und damit seine Faszination und seine 'Modernität' ausmacht. Der Begriff des 'parrierens', mit dem Wolfram schon im Prolog die Existenz von Widersprüchen in den Menschen bezeichnet, die sich nicht einfach dichotonomisch in Gut und Böse einteilen lassen, lässt sich schließlich auch auf seine Poetik übertragen. Und diese ist facettenreicher und vielschichtiger als der Leser zunächst erwartet.

Poetologie und Erzählerrolle im ''Parzival''



Empfehlungen

Herrmann, Karin
48,00 €


Mallmann, Klaus Michael / Matthäus, Jürgen (Hgg.)
59,90 €

Renner-Henke, Ursula / Hülk, Walburga (Hgg.)
29,80 €


Mallmann, Klaus-Michael / Paul, Gerhard (Hgg.)
49,90 €
Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren