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Hausarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, einseitig bedruckt, Note: gut (2,0), Universität Paderborn, 0 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sozialisation erfolgt bei jedem Menschen in einer aktiven Form, indem er sich mit seiner materiellen sowie sozialen Umwelt auseinandersetzt. Nicht nur die Aufnahme von Gegebenheiten, sondern deren Be- und Verarbeitung prägt jeden einzelnen Charakter. Da die Sozialisation der Prozess ist, der die Menschen auf die Gesellschaft, in der sie leben, vorbereitet, ist es für mich interessant zu erfahren, ob es eine geschlechtsspezifische Sozialisation in der Familie wirklich gibt und wenn ja, welche Unterschiede diese mit sich bringt. Unsere Gesellschaft hat klare Vorstellungen von Eigenschaften des jeweiligen Geschlechts. Der Frau wird mit ihrer zärtlichen, hilfsbereiten und sozialen Art traditionell der Mutterrolle zugeschrieben, während dem Mann die nötige Macht zugestanden wird, mit seinem direkten und initiativen Verhalten Führungspositionen in der Politik und Wirtschaft einnehmen zu können. Wieso nehmen Frauen immer wieder diese als minderwertig angesehene Position ein? Warum verstecken sie sich und beschränken ihre Fähigkeiten auf das Hausfrau- und Muttersein? Kann das einzige Ziel der Frau sein, ihrem Partner zu gefallen, indem sie versucht attraktiv auszusehen, eine gute Gesprächspartnerin zu sein und zugleich noch seinen Haushalt zu erledigen? Was ist mit den eigenen Bedürfnissen der Frau?! In unserem Zeitalter, indem der Frau so gut wie alle Bereiche offen stehen, indem es kleinere Männer und auch schwächere Männer gibt und die Kraft und der Körperbau eines Mannes nicht mehr im Vordergrund stehen, wieso kann sich die Frau nicht von der Opfer-Rolle freimachen? Mit diesen Fragen und der Fragestellung im Hinterkopf, ob Frauen zum Opfer-Sein erzogen werden, werde ich mich im Weiteren beschäftigen.