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Ihr Leben lang hat die berühmte Autorin Vida Winter ihr Privatleben geheim gehalten und Journalisten erfundene Biografien präsentiert. Nun, alt geworden, wendet sie sich an Margaret Lea, Biografin und Buchhändlerin, um ihre wahre Geschichte zu erzählen. Die Reise in die Vergangenheit dieser Frau wird Margarets eigenes Leben verändern.iThe Brontës meet Daphne du Maurier a compelling mystery./i
Settle down to enjoy a rousing good ghost story with Diane Setterfield's debut novel, The Thirteenth Tale. Setterfield has rejuvenated the genre with this closely plotted, clever foray into a world of secrets, confused identities, lies, and half-truths. She never cheats by pulling a rabbit out of a hat; this atmospheric story hangs together perfectly. There are two heroines here: Vida Winter, a famous author, whose life story is coming to an end, and Margaret Lea, a young, unworldly, bookish girl who is a bookseller in her father's shop. Vida has been confounding her biographers and fans for years by giving everybody a different version of her life, each time swearing it's the truth. Because of a biography that Margaret has written about brothers, Vida chooses Margaret to tell her story, all of it, for the first time. At their initial meeting, the conversation begins: "You have given nineteen different versions of your life story to journalists in the last two years alone." She [Vida] shrugged. "It's my profession. I'm a storyteller." "I am a biographer, I work with facts." The game is afoot and Margaret must spend some time sorting out whether or not Vida is actually ready to tell the whole truth. There is more here of Margaret discovering than of Vida cooperating wholeheartedly, but that is part of Vida's plan. The transformative power of truth informs the lives of both women by story's end, and The Thirteenth Tale is finally and convincingly told. --Valerie Ryan
A STUNNING DEBUT NOVEL...This is a brilliant, elegantly written debut novel. Although it seemed to start off a little slowly, before I knew it, I found myself reading through the night, loathe to put the book down, so engrossed was I by the story. Somewhat gothic in feel, the plot will draw the reader in, like a spider to the fly.
Margaret Lea, a young bookish woman with a secret that haunts her and a penchant for writing biographies of obscure literary figures, is commissioned by beloved, popular author Vida Winter to be her authorized biographer. Ms. Winter, who has never before said anything about her life that was truthful, now wishes to set her story straight for posterity. While Ms. Lea is initially suspect at the author's request, upon meeting Ms. Winter she feels a connection and agrees to the commission.
Thus, Ms. Lea is led into a labyrinth of mystery, secrets, and a most unusual cast of characters. For her it is a journey that will prove most cathartic and will unlock her own closely held secret. With well-developed, interesting characters and a plot that is simply ingenious, I was riveted by this beautifully written book. Bravo!
Klassischer Gothic-RomanBesonderen Genuss verspricht das Buch von Diane Setterfield all denen, die sich in der viktorianischen Literatur ein wenig auskennen: Die Anspielungen auf Wuthering Heights, Jane Eyre, Dickens Waisenkinder, ja sogar Sherlock Holmes sind dann deutlich, doch zugleich so geschickt eingewoben, dass sie nicht als Versatzstücke im Text stehen, sondern fließend in die Handlung eingehen. (Anderen Lesern fallen diese Anspielungen nicht als "sperrig" auf)
Ein weiterer offensichtlicher Einfluss ist DuMauriers Klassiker Rebecca, hier wurden vor allem Anleihen gemacht, was die Erzählerin betrifft, bei der man jedes Mal erstaunt ist, wenn sie mit Namen angesprochen wird, so sehr ist sie eigentlich das Sprachrohr des Geschehens, so wenig Handelnde.
Die einzelgängerische, reservierte Buchhändlerin Margaret Lea (ja, das ist ihr Name) wird von der geheimnisvollen Bestseller-Autorin Vida Winter beauftragt, ihre Biographie zu schreiben. Da sich die erfolgreiche Autorin bislang über ihre Lebensgeschichte und ihr Privatleben äußerst bedeckt hielt, wäre ein solche Biographie eine Sensation und ein garantierter Top-Seller. Ms Lea ist daher erstaunt, warum die reiche Frau eine Amateurin wie sie als Ghostwriter engagiert.
Doch im Laufe ihrer Unterhaltungen und Leas eigener Nachforschungen wird der nicht mehr ganz jungen Frau klar, warum Vida Winter ihr Leben geheim hielt: die Biographie der alten Dame entpuppt sich als klassischer Stoff für einen Gothic-Roman: Inzest, Morde, Geister, heruntergekommene Häuser, verwilderte Gärten, seltsame Familien.
Wobei die nüchterne Ms Lea erkennt, dass, da es sich eben nicht um eine fiktive Story handelt, sondern um eine sehr reale Geschichte, diese Offenbarungen Auswirkungen auf das Leben anderer haben. Dass vielleicht Dinge zu spät geklärt werden, dass Vida Winter mehr als ihr eigenes mögliches Lebensglück opferte, um erfolgreich zu bleiben und einen Skandal zu vermeiden.
Stilistisch in passendem leicht altmodischen Stil, erzählerisch in modern schneller Gangart - hochspannende, klassische Unterhaltung.
Klassischer Gothic-Roman Besonderen Genuss verspricht das Buch von Diane Setterfield all denen, die sich in der viktorianischen Literatur ein wenig auskennen: Die Anspielungen auf Wuthering Heights, Jane Eyre, Dickens Waisenkinder, ja sogar Sherlock Holmes sind dann deutlich, doch zugleich so geschickt eingewoben, dass sie nicht als Versatzstücke im Text stehen, sondern fließend in die Handlung eingehen. (Anderen Lesern fallen diese Anspielungen nicht als "sperrig" auf)
Ein weiterer offensichtlicher Einfluss ist DuMauriers Klassiker Rebecca, hier wurden vor allem Anleihen gemacht, was die Erzählerin betrifft, bei der man jedes Mal erstaunt ist, wenn sie mit Namen angesprochen wird, so sehr ist sie eigentlich das Sprachrohr des Geschehens, so wenig Handelnde.
Die einzelgängerische, reservierte Buchhändlerin Margaret Lea (ja, das ist ihr Name) wird von der geheimnisvollen Bestseller-Autorin Vida Winter beauftragt, ihre Biographie zu schreiben. Da sich die erfolgreiche Autorin bislang über ihre Lebensgeschichte und ihr Privatleben äußerst bedeckt hielt, wäre ein solche Biographie eine Sensation und ein garantierter Top-Seller. Ms Lea ist daher erstaunt, warum die reiche Frau eine Amateurin wie sie als Ghostwriter engagiert.
Doch im Laufe ihrer Unterhaltungen und Leas eigener Nachforschungen wird der nicht mehr ganz jungen Frau klar, warum Vida Winter ihr Leben geheim hielt: die Biographie der alten Dame entpuppt sich als klassischer Stoff für einen Gothic-Roman: Inzest, Morde, Geister, heruntergekommene Häuser, verwilderte Gärten, seltsame Familien.
Wobei die nüchterne Ms Lea erkennt, dass, da es sich eben nicht um eine fiktive Story handelt, sondern um eine sehr reale Geschichte, diese Offenbarungen Auswirkungen auf das Leben anderer haben. Dass vielleicht Dinge zu spät geklärt werden, dass Vida Winter mehr als ihr eigenes mögliches Lebensglück opferte, um erfolgreich zu bleiben und einen Skandal zu vermeiden.
Stilistisch in passendem leicht altmodischen Stil, erzählerisch in modern schneller Gangart - hochspannende, klassische Unterhaltung.
Hat mich sehr beeindrucktDieses Buch ist eine fesselnde Geschichte von A bis Z. Die Buchhändlerin Margaret Lea erhält den Auftrag, die Biographie der geheimnissvollen Vida Winter zu schreiben und wird dabei mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Eine eindrückliche Geschichte in bester gothic novel Tradition, spannend, mit immer neuen Wendungen und einer atemberaubenden Sprache. Das Ende mit den angekündigten Auflösungen ist vielleicht eine Spur zu lang geraten, doch das tut dem Genuss keinen Abbruch. Ein wirklich gelungenes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Von diesen Büchern sollte es mehr geben.
Toller Gothic-Schmöker aus dem 21. JahrhundertWas für ein toller Schmöker!!! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist so etwas wie eine Gothic Novel, aber eben nicht aus dem 19. Jahrhundert, sondern geschrieben im 21. Jahrhundert. Nicht umsonst werden Bücher wie "Jane Eyre", "Die Frau in Weiß" und "Wuthering Heights" (Sturmhöhe) so oft zitiert. Ihnen gemeinsam hat Setterfields Debut die mysteriöse Geschichte, die typisch englische Atmosphäre, das "Geisterhafte". Und natürlich den klassischen Aufbau ihres Buches: Es gibt Anfang-Mitte-Ende. Verfechter post-post-moderner Literatur werden darob ihre Nase rümpfen, aber vielleich hat ja Setterfield, ursprünglich eine Expertin für französiche Literatur des 20. Jahrhunderts, genauso die Nase voll von ach so komplizierter, fragmentarischer, dekonstruktivistischer Literatur wie viele Leser, die sich zwischendurch einfach nur mal nach einer gut erzählten Geschichte sehnen. Und die 13. Geschichte ist irre gut erzählt!
Doch natürlich kann eine literarisch so gebildete Frau wie Setterfield nicht umhin, die Ironie Ihres Gothic-Remakes zu sehen. Sie baut sie auf amüsante Weise immer wieder in ihr Buch ein. Etwa, wenn der Hausarzt von Miss Winter, deren Biographie die Protagonistin schreibt, die Ursache von deren Krankheit als heillose Romantik entlarvt und ihr als Medizin eine Dosis "Sherlock Homes"-Lektüre verschreibt. Und wahrscheinlich musste Setterfield selber lächeln, als sie zum Schluss, ganz in der Manier ihrer Gothic-Vorbilder, auch noch die allermeisten - nicht alle - ihrer noch losen Handlungsstränge zu Schlussbildern verknüpfte.
Wer spannende Schmöker liebt und hinweg sehen kann über eine paar Absurditäten im Plot (wie sie doch eigentlich immer zu einer Gothic Novel gehören, oder?), der soll sich auf regnerische Herbsttage freuen, sich in eine dicke Decke einmummeln, eine Tasse Tee oder heiße Schokolade umklammern und das tun, was auch Setterfields Heldin am liebsten tut: lesen, lesen, lesen.