Mayer, Edgar; Mehner, Thomas

Die Angst der Amerikaner vor der deutschen Atombombe

Die Angst der Amerikaner vor der deutschen Atombombe
  • Verlag: Kopp, Rottenburg
  • Erscheinungsdatum: 2007-11
  • Bindung: Gebundene Ausgabe
  • Seitenzahl: 287
  • ISBN: 3938516615
  • EAN: 9783938516614
  • Amazon.de Verkaufsrang: 69.516
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Beschreibung von buecher.de

Das Dritte Reich entwickelte Atomwaffen und die dazu notwendigen Trägersysteme in Form von mehrstufigen Raketen. Dokumente, die teilweise 60 Jahre der Geheimhaltung unterlagen und im Jahre 2005 freigegeben wurden, zeigen auf, daß es die Geheimwaffen der zweiten Generation tatsächlich gab. Die Angst der Amerikaner vor einem nuklearen Beschuß New Yorks und anderer Ostküstenstädte war real! Der amerikanische Major Alexander de Seversky, Ingenieur, Göring- Vernehmer und 1947 von US-Präsident Harry Truman für seine Verdienste ausgezeichneter Luftfahrtexperte, äußerte nach dem Krieg sogar, daß es nur den angloamerikanischen Flächenbombardements zu verdanken sei, daß die deutsche Atombombe nicht vor den amerikanischen eingesetzt werden konnte!

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Stefan fanden 14 von 20 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Die Geschichtsschreibung ist offensichtlich falsch!

Vor Jahren, als die ersten Bücher des Autorenduos erschienen, wurden Mayer/Mehner noch belächelt und als »Verschwörungstheoretiker« diffamiert. Das vorliegende Buch schweigt man jetzt wohl besser tot, enthält es doch die Aussagen hochrangiger US-Verantwortlicher, u.a. des Generalstabschefs Marshall, die in Bezug auf das Vorhandensein von bisher verschwiegener deutscher Waffentechnologie - die Autoren bezeichnen sie als »Wunderwaffen der zweiten Generation« - ganz andere Dinge sagten als die naseweisen und in Teilen wohl völlig uninformierten Historiker von heute. Mit genauen Quellenangaben versehen, zitieren die Autoren hochinteressante Dokumente aus US-Archiven, die es gar nicht geben dürfte, wenn das, was wir in der Schule, beim Studium oder sonstwo erfahren haben, stimmen sollte. Offenbar hatten die Deutschen die Atomwaffe doch, denn schließlich - und das wird aufgezeigt - arbeiteten sie bereits an neuen Langstreckenraketen, die in der Goebbels-Propaganda V3 und V4 genannt werden sollten.

Besonders brisant: Viele der im Buch aufgezeigten Papiere waren jahrzehntelang (!) geheim, viele sind's wohl immer noch. Da frage ich mich, was unsere amerikanischen Freunde zu verbergen haben?! Sind ihre Atomwaffen doch nur mithilfe deutschen Wissens oder deutscher Fachleute fertig geworden? Und warum haben die Verantwortlichen in Deutschland die eigenen »Dinger« nicht benutzt? Ich möchte das Ganze lieber nicht zu Ende denken, denn mir schwant, dass alles ganz anders war ...

Diese Rezension von Gerd Foerster fanden 4 von 12 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Geschichte neu schreiben ?

Auch nach der Lektüre dieses Buches gibt es keinen Grund Teile der Geschichte neu zu schreiben.

Tatsächlich waren die deutschen Wissenschaftler im Besitz theoretischer Grundlagen die zum Bau einer Atombombe hätten führen können. Ebenso tatsächlich waren weder Uran in auch nur annähernd ausreichenden Mengen vorhanden noch gab es die geringsten Ansätze für die unerlässliche Anreicherung spaltbaren Materials.Entgegen den im Buch dunkel umschriebenen Vermutungen und Spekulationen waren zu keinem Zeitpunkt Trägersysteme vorhanden die auch nur annähernd imstande waren die Ostküste der USA zu erreichen.

Diese Rezension von Zeitgeschichtler fanden 4 von 4 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Der Wahrheit ein Stück näher

Das Buch zeigt etwas, was ich als bemerkenswert empfinde: Das die amerikanischen Geheimdienste in ihren Dokumenten über Dinge berichten, die es nach allgemeiner geschichtswissenschaftlicher Auffassung gar nicht gab. Der Witz dabei: Das Buch behandelt nur die freigegebenen Konvolute, weil alles andere ja noch hinter Schloss und Riegel liegt, weil es die - wie in solchen Fällen üblich - nationale Sicherheit der USA gefährdet!

Hatten die Deutschen die Atombombe? Ich glaube ja. Zu seltsam sind die vielen in den letzten Jahren aufgetauchten Unstimmigkeiten. Hatten Sie ein Trägermittel, das die US-Ostküste erreichen konnte? Natürlich! Im einfachsten Falle hätte man mit einem U-Boot, das über eine V-1-Starteinrichtung verfügte, ein nukleares Geschoss auf eine amerikanische Großstadt abfeuern können (die Technik nutzen später die Amis selbst, wobei sie die 1 zu 1 nachgebaute V-1, die sie als "Loon" bezeichneten, einsetzten!). Entsprechende U-Boote wurden beispielsweise in norwegischen Häfen gefunden. Wer also behauptet, "die Deutschen hätten es nicht gekonnt", muss sich angesichts der Fakten und Indizien fragen lassen, wie er es mit der Wahrheit hält. Vielmehr gilt es die Frage zu klären, was den Einsatz der Waffen verhinderte.

Die Angst der Amerikaner vor der deutschen Atombombe



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