Der Selbstmord ist ein menschliches Phänomen, dem Künstler seit Jahrhunderten in Wort und Bild Ausdruck verleihen. Die Wissenschaften von Theologie bis Soziologie zollen diesem existenziellen Problem seit langem Aufmerksamkeit. Diese Arbeit, in der der Schwerpunkt auf dem 19. und frühen 20. Jahrhundert liegt, vervollständigt die Forschungslandschaft auf dem Gebiet der Kunstgeschichte unter Einbezug benachbarter geisteswissenschaftlicher Disziplinen. Ausgangspunkt der Untersuchung ist eine inhärent kunsthistorische Typologie der Bildmuster von Selbstmorddarstellungen, anhand derer gezeigt wird, dass sich die Formen der Darstellung von Suiziden im Zuge der Zeit verändert haben, was in einem individuellen Topos bei George Grosz gipfelt. Besondere Aufmerksamkeit gilt einschlägigen Werken der Künstler Otto Dix und George Grosz. Deren Darstellungen entstanden vorwiegend in der ereignisreichen Zeit der so genannten 'Goldenen Zwanziger', die den historischen Kontext bilden. Dix und Grosz
werden vor allem wegen ihres zeitweise veristischen Stils miteinander verglichen. Die Gegenüberstellung der beiden unter dem Aspekt dieses speziellen Sujets liefert jedoch neue Einsichten in ihr Oeuvre.
Verlag: Vdm Verlag Dr. Müller
Ausstattung: 2007. 126 S. m. 50 Abb.
ISBN: 3836447517
Preis: 49,00 €
Hier bei Buecher.de bestellen!
Bestellen Sie über obige Links! Sie fördern dadurch die Digitalisierung weiterer Bücher, da Zeno.org eine Provision von dem Sponsor erhält. Wann immer Sie etwas bestellen möchten - prüfen Sie vorher die Millionen von Angeboten, die im Zeno.org-Shop beschrieben sind. Bookmarken Sie die Einstiegsseite in den Zeno.org-Shop für spätere Gelegenheiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.