Ani, Friedrich

Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau elfeinhalb

Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau elfeinhalb
  • Verlag: Hanser Belletristik
  • Erscheinungsdatum: 2008-02-09
  • Format: Gebundene Ausgabe
  • Umfang: 128
  • ISBN: 3446209824
  • EAN: 9783446209824
  • Amazon.de Verkaufsrang: 9.852
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Beschreibung von buecher.de

In diesem spannenden Kinderroman schreibt der preisgekrönte Krimi-Autor Friedrich Ani über die erste Liebe des Elfeinhalbjährigen Simon Kesselbeck. Seitdem er Annalena gesehen hat, ist nichts mehr wie vorher: Simon fällt ins Schwimmbecken und rennt gegen eine Glastür. Seine Stimme ist weg, sein Presslufthammerherz wummert bis zum Kopf ... Vielleicht weiß die Nymphe Echo Rat, was Jungs tun können, wenn sie verliebt sind? Simon selbst weiß nur eines: dass ein Herzkasperl im Kopf das Schönste ist, was einem passieren kann.

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von Media-Mania.de fanden 17 von 18 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Wer erleben will, wie man sich frisch verliebt fühlt . . .

Friedrich Ani, Krimi- und Jugendbuchautor, wagt sich mit Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau elfeinhalb" an ein neues Terrain. Ausdrücklich als Kinderbuch erschienen, kann man dieses Buch zwar Zehnjährigen empfehlen, aber auch Jugendliche und Erwachsene - so sie denn ein gehöriges Maß an Humor, Verständnis und Einfühlungsvermögen für Kinder mit elfeinhalb mitbringen - werden ihre helle Freude an dem Buch haben.

Zugegeben, grammatikalisch und stilistisch ist der Text eher schlicht, viele Halbsätze und Slangausdrücke entstammen der Sprache Elfjähriger und stören ein wenig das Empfinden Erwachsener. Doch der alles überstrahlende Humor der Geschichte, die einfach nur liebenswerten Ansichten dieses Jungen, der absolut treffsicher charakterisierte Zustand der ersten Liebe ist so spannend, so urkomisch, so lebendig beschrieben, dass man zwischen Schmunzeln, lachen, Kopf schütteln und Schenkel klopfen kaum noch weiter lesen kann.

Eine so bewegende, ehrliche, beeindruckend realistisch wirkende Beschreibung der Innenwelt eines frisch verliebten Jungen kann man von einem fast fünfzig Jahre alten Autoren eigentlich kaum erwarten. Doch Ani macht dies schlicht genial.

Jeder - ob zehn oder vierzig Jahre alt, wird sich dank der unglaublich plastischen Schilderungen des Autors einfühlen können in die existenziellen Nöte Simons, seine Verwirrung, sein verzweifeltes Bemühen, Hirn und Herz wieder in Einklang zu bringen.

Fast glaubt man sich mitten im Geschehen und zum Augenzeugen geworden, so sehr kann man sich ob der Gedanken, die Simon - oder besser gesagt sein Schöpfer Friedrich Ani - äußert, Annalena vorstellen.

Wer erleben will, wie man sich frisch verliebt fühlt, sollte sich Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau elfeinhalb" zulegen. Einen besseren, lustigeren, ehrlicheren Einblick wird man kaum erhalten können. Friedrich Ani ist bei seinem Ausflug in den Sektor der Kinderliteratur ein fantastisches Buch gelungen, das hoffentlich auch von allen anderen Altersstufen gelesen werden wird.

Diese Rezension von H. P. Roentgen fanden 6 von 7 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Erste Liebe und andere Peinlichkeiten

Simon ist eine Menge passiert. Mit Annalena, die ganz gelb ist und ihre schwarzen Haare standen wie ein Turm auf ihrem Kopf. Das war im Schwimmbad. Und Simon hatte plötzlich alle Wörter vergessen, außer "Ja". Was anderes fiel ihm nicht ein. Dann lacht sie auch noch. Lachende Mädchen sind schlimm. So schlimm, dass er volle Hütte gegen die Glastür läuft.

Überhaupt tut er vieles, was er nicht versteht. Sobald er Lena sieht, passiert was mit ihm. Meist rennt er davon. Nicht gut.

Friedrich Ani hat eine Geschichte über die erste Liebe geschrieben und all die Peinlichkeiten, die dabei passieren können. Obwohl sie dann doch nicht so peinlich sind. Witzig und leicht geschrieben nähert er sich einem ernsten Thema. Manchmal wird er etwas sehr philosophisch. Ist das kindgerecht? Manche Kinder können das, mögen das. Aber nicht alle. Also kein Buch für jedes Kind.

Doch für die, die so was lieben, ein Tipp.

(C) Hans Peter Roentgen

Diese Rezension von Steinorth fanden 7 von 15 Kunden hilfreich:
1 von 5 Sternen Zusammenhanglos und sicher nicht witzig

Das Buch kam in meinem Besitz (resp. in den meines Sohnes - 13 Jahre), weil die Fortsezung von "Gregs Tagebuch" von Jeff Kinney erst im Juli veröffentlicht wird. Letzgenanntes Buch gehört für mich nachvollziehbar zu den aktuellen Lieblingswerken meines Sprösslings - das hier besprochene wurde als Alternativ-Angebot aufgeführt und von mehreren Rezensenten angepriesen. Um es kurz zu machen - der Humor des Autors bleibt mir verborgen. Vielleicht entwickelt er sich in der zweiten Hälfte der Geschichte...? Wir haben jedenfalls resigniert und aufgehört weiterzulesen. Ich bezweifle aber sehr, dass ein 10-Jähriger die literarische Standfestigkeit hat, der ersten Hälfte dieses Buches zu trotzen. Oder ist es lustig, wenn man ein paar scheinbar populäre Neologismen einfließen lässt und ansonsten Sätze bis zur Undurchschaubarkeit abbricht bzw. neue beginnt und sich äußerst maniriert um eine Kindergartensprache bemüht? Es passiert (zumindest auf den ersten 30 Seiten) nichts Witziges, das von irgendeiner Situationskomik leben könnte - die elfjährige Hauptfigur windet sich lediglich durch wenig nachvollziehbare, relativ irrelevante Gedankenabrisse und Realitätsverkennungen, die eher an einen frühkindlichen Hirnschaden denn an die Gedankenwelt eines verliebten 11-Jährigen gemahnen. Wer so was mag, dem sei dieses Werk herzlich anempfohlen - mein Sohn und ich warten lieber auf Bd. 2 von J.Kinney.

Meine total wahren und überhaupt nicht peinlichen Memoiren mit genau elfeinhalb



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