Japaner können zugleich Buddhisten und Anhänger des Shinto sein, dazu christlich heiraten und zudem einer der zahlreichen neuen Religionen angehören, die im letzten Jahrhundert in Japan entstanden sind. Volker Zotz stellt die aktuelle religiöse Landschaft Japans dar und entfaltet deren historische Hintergründe. Er stellt den Shinto, den Buddhismus wie den Konfuzianismus in ihren japanischen Gestalten sowie die wesentlichen Neugründungen der letzten Jahrzehnte vor. Er schildert die alltägliche religiöse Praxis ebenso wie den Einfluss der Religion im gesellschaftlichen wie individuellen Leben. Abschließend werden Anknüpfungspunkte aus westlicher Sicht dargestellt. Nimmt die japanische Einstellung zu Religionen eine globale Entwicklung zur persönlichen »Patchwork-Religiosität« vorweg?