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Wir sind mittendrin im fundamentalen Wandel derArbeitskultur. Mit alten Rezepten werden wir morgennicht mehr erfolgreich sein. Imke Keicher und KirstenBrühl bieten Rat und Inspiration für alle, die auch inZukunft am Ball bleiben möchten.Alte Sicherheiten lösen sich auf, Projektarbeit, freie Arbeitund Teilzeitstellen nehmen zu. Was sind die Schlüsselkompetenzenvon morgen? Wie verändern sich die Spielregeln?Und wie können Menschen schon heute zuMitgestaltern und Lebensunternehmern werden? DieAutorinnen führen ein in die gerade entstehende neueArbeitskultur und machen nachvollziehbar, weshalbSpielkompetenz, Empathie, Kreativität und Einzigartigkeitso bedeutsam werden. Sie nehmen dem Leser dieAngst vor dem Wandel, zeigen ihm neue Chancen aufund erhöhen seine Zukunftskompetenz. Anregungen,Tipps und Übungen machen das Buch zum Begleiter aufdem Weg der eigenen
Für Trend- und ZukunftsforscherAls intelligente und unterhaltsame Entführung in die Arbeitswelt von morgen, bezeichnet Branchenkollege Matthias Horx dieses Buch. Dieser Einschätzung stimme ich gerne zu. Ich teile auch die Meinung, dass eine neue Arbeitskultur am Entstehen ist und sich berufliche Spielregeln verändern werden. Aber meine Erfahrungen in Unternehmen, auf dem Arbeitsmarkt und mit Kunden lassen mich daran zweifeln, ob das Glaubensmodell der beiden Autorinnen mehrheitsfähig ist. Noch vor wenigen Jahren predigte man, jeder Arbeitnehmer sei auch Unternehmer. Jetzt wird jedem Arbeitnehmer empfohlen, Uniquability zu entwickeln, Empathie auszubauen, Kreativität zu nutzen, Spielwiesen zu schaffen und Lebensunternehmer zu werden. Für einen Teil der Menschen mag das von Vorteil sein. Doch selbst wenn die Autorinnen mit vielen Beispielen aus der Wirtschaftswelt aufwarten, sieht die Realität auch morgen noch anders aus. Um solchen und anderen Argumenten gegen ihr Zukunftsbild zu entgegnen, haben sie das Kapitel "Epilog: Dialog mit dem Leser" verfasst. Eine gute Idee. Nur überzeugen mich ihre Antworten auf die fiktiven Fragen nicht immer. Denn sie sind oft zu ausweichend und ungenau formuliert. Oder sie basieren auf einem Menschenbild, das ich nicht teile.
Wie immer fragte ich mich bei der Lektüre auch, wer dieses Buch wirklich aufmerksam durchlesen wird. Wahrscheinlich kaum diejenigen, die von Veränderungen in der Arbeitswelt am meisten betroffen sind. Denn die können mit "Uniquability" kaum viel anfangen. Wer sich allerdings aus beruflichen Gründen mit der Arbeitswelt von morgen auseinandersetzen muss, sollte sich mit den Überlegungen von Imke Keicher und Kirsten Bühl unbedingt vertraut machen. Denn sie zeigen neue Zusammenhänge auf und formulieren Bekanntes in einer Art, dass die Auffrischung Spass macht.
Mein Fazit: Ob die Zukunft so sein wird, wie die beiden Autorinnen sie beschreiben, bleibt offen. Sicher ist, dass sie ein Buch verfassten, das auf unterhaltsame und engagierte Art Möglichkeiten aufzeigt. Zudem finden sich einige nützliche Tipps und Übungen für Veränderungswillige. Die Suche nach weiterführender Literatur und wichtigen Quellen wird interessierten Lesern nicht einfach gemacht, weil sie solche Angaben im Anmerkungsapparat aufspüren müssen. Die Arbeitswelt von morgen findet in der Dienstleistungsgesellschaft statt.
Kompetent, nützlich, sehr lesenswert!Das Buch hebt sich wohltuend von anderen "How-To-Do-Büchern" ab, weil es tiefer in die Materie einsteigt. Einige unübliche Statements zu allgemein verbreiteten Personalentwicklungsinstrumenten wie z.B. Feedbacks und Assessment-Center geben Stoff zum Nachdenken.
Mir gefielen v.a. die vielen, gut umsetzbaren Tipps zu neuen Werkzeugen (z.B. SimuReal"), die ich als Trainer noch nicht kannte. Auch die Anregungen zu den "flexiblen Identitäten" also der Möglichkeit, sich immer wieder neu zu erfinden, weckten meine Neugierde, mir vorzustellen "Was wäre, wenn ..."
Fazit: ein schmales Büchlein mit Tiefgang und hohem Nutzeffekt. Kaufen und lesen!!
Was für eine spielende KreativitätVieles was ich in "Bärentango" oder "Wien wartet auf Dich" von Tom DeMarco gelesen habe, kriegt mit diesem Buch gleichzeitig mehr Tiefe und Übersicht. Diese Buch könnt ein Standard Werk für modernes Arbeiten werden. Wer die jetzige Situation von Nintendo anschaut, weiss, was spielende Kreativität für ein Unternehmen bedeuten kann.
Spannend- ein wirklich gutes Buch mit "Aha-Effekt"Ein Buch, das man nicht von A-Z durchlesen muss, sondern bei dem man auch beim Lesen einzelner Kapitel schon Aha Effekte hat. Das Buch enthält viele spannende Geschichten und man kann viele Anregungen für sich selber rausnehmen. Zum Beispiel über die
Einzigartigkeit, die Uniquability und wie sehr es sich lohnt, die zu
pflegen, um nicht in der zukünftigen "Commodity-Falle" auf dem Arbeitsmarkt
zu enden. Oder eine wirklich spannende Neu-Bewertung der Empathie, als eine
Grundfähigkeit, um in der Beziehungsgesellschaft anschlussfähig zu sein,
aber vor allem auch im Wettbewerb um Innovationen. Oder das Kapitel über
Community Kreativität, wo anhand von spannenden Beispielen und
Forschungsergebnissen erklärt wird, weshalb wir unsre Aufgabenstellungen am
Arbeitsplatz am besten im Team lösen - und weshalb die Vernetzung über die
Unternehmensgrenzen hinaus zukünftig immer wichtiger wird. Besonders gute finde ich die Test im Schlussteil.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.
Ideen, die bewegenSie bewegt sich doch - die Arbeitswelt, langsam, schleichend, unspektakulär - hin zum kreativen Zeitalter. Die Veränderungen bleiben nicht ohne Folgen. Die Sicherheit, einen Job lebenslang bis zur Rente in ein und demselben Unternehmen ausführen zu können, gehört der Vergangenheit an, kann also kaum noch gewährleistet werden. Stattdessen herrscht Verunsicherung und Ratlosigkeit in der Arbeitswelt.
Von dieser Entwicklung ausgehend, erläutern Imke Keicher und Kirsten Brühl dem Leser die Spielregeln der Arbeitswelt von morgen. Sie ermuntern den Leser seine Uniquabilty, also seinen ganz individuellen Mix aus Stärken und Leidenschaften, zu entwickeln, seine Empathie auszubauen und seine Kreativität zu nutzen. Mit vielen inspirierenden Beispielen zeigen sie dem Leser, wie er seine Fähigkeiten innerlich und äußerlich entfalten kann. Am Ende des Buches haben die Autorinnen einen Fragenkatalog konzipiert, mit dem der Leser eine Erkundungsreise zu sich selbst antreten kann. Auf eine sehr spannende und interessante Weise demonstrieren Imke Keicher und Kirsten Brühl, wie der Einzelne sich mit seinen Ideen und Fähigkeiten in die Arbeitswelt einbringen kann und geben dabei jede Menge Impulse und Hilfestellungen. Vor allem motivieren sie den Leser mit mehr Mut und Selbstbewusstsein dem eigenen Lebensentwurf zu folgen - der möglicherweise nicht zum Traumjob führt, so doch einen Kompromiss darstellt, mit dem man sich nicht bloß abfindet, sondern auch Erfüllung, Lebensglück und -qualität findet.
Ein intelligentes, originelles und starkes Buch, das seine Leser ernst nimmt und auf seine Zweifel und Bedenken einfühlsam eingeht. Es ist ein Leitfaden für alle, die ihre eigene Zukunft mitgestalten wollen und Eigenverantwortung nicht scheuen, die für neue Ideen und ungewöhnliche Wege nicht unaufgeschlossen sind und für die die Selbstsuche und Weiterentwicklung ein lebenslanges Thema bleibt.
Brockhaus-1809: Graf Heinrich von Brühl
Brockhaus-1911: Und sie bewegt sich doch! · Brühl [4] · Brühl [3] · Brühl · Brühl [2]
DamenConvLex-1834: Brühl, Johanna Christiane Margarethe
Eisler-1912: Lévy-Bruhl, Lucien
Herder-1854: Brühl [2] · Brühl [1]
Meyers-1905: Und sie bewegt sich doch · Brühl [3] · Brühl [1] · Brühl [2]