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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theaterwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Institut für Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Wahrnehmung und ästhetische Erfahrung, 17 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sich selbst zu den Konstruktivisten zählend, zeigte er Interesse am industrielltechnologischen Wandel und die durch ihn bedingten Veränderungen der Wahrnehmung. Wie der Titel seines zuletzt veröffentlichten Buches Vision in Motion (1947) verrät, versuchte Moholy-Nagy ,das Sehen in der Bewegung' in sein Kunstkonzept zu übertragen. Meine Analyse soll Aufschluss darüber geben, wie sich die beschleunigte Wahrnehmung in Moholy-Nagys Theaterkonzeption niederschlägt. Welche Gestaltungsmittel werden eingesetzt? Und nähert sich ein Theater, das eine Wahrnehmung zu Grunde zu legen versucht, für deren Vermittlung der Film als prädestiniert eingeschätzt wurde, der Filmästhetik? Zur Beantwortung dieser Fragen werde ich mich zuerst dem theoretisch formulierten Kunstkonzept in Vision in motion zuwenden, das Moholy-Nagy zwar erst in den 40er Jahren in Chicago verfasste, in dem er aber rückblickend seine praktischen Arbeiten reflektiert und das deshalb auch für sein in den 20er Jahren entwickeltes Theaterkonzept Geltung beansprucht. Anschließend werde ich mich mit dem Wahrnehmungskonzept des Licht-Raum-Modulators auseinandersetzen, einer Lichtmaschine respektive kinetischen Skulptur, die meines Erachtens für das Raumkonzept des Theaters maßgeblich ist. Aufbauend auf diesen Überlegungen werde ich danach das Theater Moholy-Nagys hinsichtlich des Wahrnehmungskonzeptes untersuchen.