Červená Hora

Červená Hora
Wappen von Červená Hora
Červená Hora auf der Karte von Tschechien
Červená Hora
Červená Hora
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Královéhradecký kraj
Bezirk: Náchod
Fläche: 209 ha
Geographische Lage: 50° 27' N, 16° 03' O
Höhe: 377 m n.m.
Einwohner: 199 (2. Oktober 2006)
Postleitzahl: 549 41
Verkehr
Straße: Česká Skalice - Rtyně v Podkrkonoší
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Karel Berger
Adresse: Červená Hora 58
549 41 Červený Kostelec
Website: www.1866.cz/obce/mikrI/cervenahora.html

Červená Hora (deutsch Rothenburg) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt vier Kilometer südwestlich von Červený Kostelec an der Aupa und gehört zum Okres Náchod.

Geographie

Červená Hora befindet sich linksseitig der Aupa, die hier das Babiččino údolí (Großmuttertal) bildet, auf einer Hochfläche. Westlich des Dorfes liegen auf einem Felssporn über einer Flussschleife der Aupa die Reste der Burg Červená Hora.

Nachbarorte sind Boušín und Mstětín im Norden, Olešnice u Červeného Kostelce im Nordosten, Všeliby im Südosten, Žernov und Rýzmburk im Süden, Světlá im Südwesten sowie Litoboř und Slatina nad Úpou im Westen.

Geschichte

In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand über dem Tal der der Aupa die Rothenburg, die das Mittelglied der Burgendreierkette aus Riesenburg und Wiesenburg bildete. Zwischen 1291 und 1295 gehörte die Burg dem Landrichter Sezimov von Červená Hory. Die auf dem Plateau östlich der Burg entstandene Ansiedlung bildete den wirtschaftlichen Grundstock der Burgherrschaft.

1406 erwarb Hynko von Dubá Červená Hora. Der Katholik und Gefolgsmann Kaiser Sigismunds kämpfte in den Hussitenkriegen gegen die Aufständischen. Hynko von Dubá erhob Červená Hora zum Markt. Am 8. Juni 1427 nahmen die Hussiten die Rothenburg ein und zerstörten sie. Seit dieser Zeit blieb sie eine Ruine.

Červená Hora wurde Teil der Herrschaft Riesenburg, die 1601 Siegmund Smiřický von Smiřice für sein Mündel, den 11jährischen Albrechet Wenzel Smiřický, erwarb und an die Herrschaft Náchod anschloss.

Nach der Ablösung der Patrimonialherrschaften wurde Červená Hora 1848 zur selbstständigen Gemeinde. 1961 erfolgte die Eingemeindung nach Žernov, die bis 1990 andauerte.

Sehenswürdigkeiten

  • Kapelle der Jungfrau Maria, mit Glockenturm, erbaut 1730, im Jahre 2002 saniert
  • Reste der Burg Červená Hora
  • Großmuttertal (Babiččino údolí)
  • Kirchlein von Boušín, der ursprünglich gotische Bau wurde zwischen 1681 und 1692 unter Lorenzo Piccolomini barock umgestaltet.
  • Boušíner Kapelle, über dem Aupatal gelegen
Quelle:
Artikel Červená Hora aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Empfehlungen
Hora, Akihito; Obata, Nobuaki
79,95 €

Bergmann, Karl-Otto / von Bergner, Dirk / Bücken, Michael / van Bühren, Hubert W. / Commer, Vicki ...
148,00 €

Schimikowski, Peter; Höra, Knut
39,80 €

Cervena,Sona/PS
10,99 €

Bernhard, Thomas
8,80 €

O'Hora/Carney
8,99 €

Debus,J./Josel,S./Musikfabrik
20,99 €


Karlheinz Miklin/Quinteto Argentina/KUG Big Band
17,99 €

Regie: Meirelles, Fernando; Lund, Katia; Darsteller: Otávio, Luis; Suplino, Jefechander; Rodriguez ...
9,49 €

Darsteller: Schwarz, Jaecki; Bliefert, Ulrike; Hora, Jana; Kranzkowski, Karl; Burghardt, Maria; ...
15,99 €

Darkened Nocturn Slaughtercult
14,99 €
Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren