| Łódź | |||
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| Basisdaten | |||
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| Staat: | Polen | ||
| Woiwodschaft: | Großpolen | ||
| Landkreis: | Posen | ||
| Geographische Lage: | 52° 15' N, 16° 45' O | ||
| Einwohner: | 190 () | ||
| Postleitzahl: | 62-060 | ||
| Telefonvorwahl: | (+48) 61 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | PZ |
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| Wirtschaft & Verkehr | |||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Posen | ||
Łódź ['wuʨ] ( anhören ?/i) (deutsch Lodz, 1939-45 Mittensee) ist ein Dorf in der Wojewodschaft Großpolen im Powiat Poznański in der Gemeinde Stęszew. Der Sitz der Gemeinde ist in der Stadt Stęszew etwa drei Kilometer nördlich des Ortes. Von 1975 bis 1998 war der Ort Teil der Woiwodschaft Posen. Unweit des Dorfes liegt der Nationalpark Großpolen. Der Ort liegt zwischen den Seen Witobel und Łódzko-Dymaczewskie.
Sehenswürdigkeit des Ortes ist die hölzerne Kirche Św. Jadwiga (Heilige Hedwig) aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche, die von Bäumen umringt ist, besteht aus einer Halle, die über kein Presbyterium verfügt. Die Kirche wurde 1784 grundlegend renoviert. Die gemauerte Sakristei wurde erst 1936 nach Plänen von Lucjan Michałowski errichtet. Das Dach der Sakristei wird von einem Helms aus Blech mit Laterne gekrönt. Im Inneren der Kirche befinden sich Balken mit Kreuzen, die aus dem 16. Jahrhundert stammen. Der barocke Hauptaltar wurde um 1670 errichtet. Im Altar befinden sich Bilder von 1866, die eine Opfergabe nach einer überstandenen Choleraepidemie darstellen. 1959 wurde das Dach, das bisher mit Stroh gedeckt war, mit Schindeln gedeckt. 1981 erfolgte eine weitere gründliche Renovierung. Um die Kirche herum verläuft eine Mauer mit einem Tor aus dem 18. Jahrhundert.
1854 wurde eine gemauerte Kapelle als Grabmal für die Familie Potocki im neuromantischen Stil errichtet. In der Kapelle befinden sich acht Grabmäler aus schwarzem Marmor. Der Glockenturm aus 1863 hat eine 1864 installierte Glocke, die den polnischen Sieg über die Türken bei Wien ehrt.