Werbung

Żnin

Żnin
Wappen von Żnin
Żnin auf der Karte von Polen
Żnin
Żnin
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kujawien-Pommern
Landkreis: Żnin
Fläche: 8,35 km²
Geographische Lage: 52° 41' N, 17° 42' O
Höhe: 85 m n.p.m
Einwohner: 14.121 (01.01.2005)
Postleitzahl: 88-400 bis 88-401
Kfz-Kennzeichen: CZN
Wirtschaft & Verkehr
Straße: GnieznoBydgoszcz
Schienenweg: WągrowiecInowrocław
Nächster int. Flughafen: Flughafen Posen
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 37 Ortschaften
Fläche: 251,55 km²
Einwohner: 24.196 (30.06.2004)
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Leszek Jakubowski
Adresse: ul. 700-lecia 39
88-400 Żnin
Webpräsenz: http://um.znin.pl/

Żnin [ˈʒɲin] (1940–45 Dietfurt) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern und liegt beiderseits der Gonsawka (poln. Gąsawka) zwischen dem Großen und Kleinen Zniner See (poln. Jezioro Duże Żnińskie und J. Małe Żnińskie) etwa 30 km südwestlich von Bromberg. Żnin ist Sitz eines Landkreises (powiat żniński) und hat ca. 14.600 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Entstehung des Ortes geht wahrscheinlich auf das 11. Jahrhundert zurück. Die älteste schriftliche Erwähnung findet sich in einem päpstlichen Dokument aus dem Jahr 1136, welches diesen und weitere 29 Orte in das Eigentum des Erzbischofs von Gnesen übergab. 1148 wurde in Żnin ein eigenes Bistum eingerichtet. Zu dieser Zeit war die Stadt auch Sitz einer Kastellanei. Als Datum der Erhebung zur Stadt wird manchmal 1272 angegeben, jedoch gingen die entsprechenden Dokumente schon im Mittelalter verloren. 1331 wurde Żnin von Deutschordensrittern niedergebrannt. Nach dem Wiederaufbau wurde die Stadt befestigt. König Kasimir der Große hielt sich mehrmals in Żnin auf und bestätigte die alten Privilegien der Stadt. Ab 1374 war Żnin auch eine bevorzugte Residenz der Erzbischöfe von Gnesen. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entvölkerten Pest, Hunger und wiederholte Brände die Stadt. Durch die Zweite Teilung Polens kam Żnin 1793 an Preußen. Während der Napoleonischen Zeit wurde es 1807 Teil des Herzogtums Warschau, wurde aber vom Wiener Kongress 1815 erneut Preußen zugesprochen. 1920 kam es nach Posener Aufstand und Versailler Vertrag zurück an Polen.

Gmina

Zur Gemeinde Żnin gehören die 37 Schulzenämter:

polnischer Name deutscher Name
Białożewin Bialozewin (1901-40 Bialoschewin, 1940-45 Heymannsdorf)
Bożejewice Bozejewice (1901-40 und 1943-45 Boschwitz, 1940-43 Erxleben)
Bożejewiczki Bozejewiczki
Brzyskorzystew Brzyskorzystew (1901-45 Birkenfelde)
Brzyskorzystewko Brzyskorzystewko
Cerekwica Cerekwica (1940-45 Seydlitz)
Chomiąża Księża Geistlich Chomionza
Dobrylewo Gutenwerder
Dochanowo Dochanowo
Gorzyce Schöneck
Jadowniki Bielskie Wartenberg
Jadowniki Rycerskie Jadownik (1940-43 Bismarckswalde, 1943-45 Jaden)
Januszkowo Januszkowo (1901-40 Januschkowo)
Jaroszewo Jaroschewo (1940-43 Jarau, 1943-45 Garau)
Kaczkowo Kaczkowo (1939-45 Dunen)
Kaczkówko Kaczkowko (1873-1945 Sommerfeld)
Kierzkowo Kierschkowo
Murczyn Murczyn (1901-40 Murtschin)
Murczynek Hohenkamp
Nadborowo Nadborowo
Paryż Paryz
Podgórzyn Podgorschin (1940-45 Brandhöft)
Podobowice Podobowitz (1908-43 Podau, 1943-45 Potthorst)
Redczyce Rettschütz
Rydlewo Rydlewo (1940-45 Riedelhausen)
Sarbinowo Sarbinowo (1940-45 Sarbenau)
Sielec Sielec
Skarbienice Skarbienice (1901-40 Skarbinitz, 1940-45 Skarben)
Słabomierz Slabomierz
Słębowo Slembowo
Sobiejuchy Sobiejuchy
Sulinowo Sulinowo
Ustaszewo Korntal
Uścikowo Wieneck
Wawrzynki Lawrenzhof (1940-45 Lorenzhof)
Wenecja Venetia
Wilczkowo Obersee
Wójcin Woycin (1940-45 Waldersee)
Żnin Wieś Znin Wies

(Die deutschen Bezeichnungen stammen aus der preußischen Zeit, 1815–1920, und aus der Zeit der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg 1939–45.)

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Quelle:
Artikel Żnin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:

Ähnliche Einträge in anderen Lexika

Brockhaus-1911: Znin

Meyers-1905: Znin

Pierer-1857: Znin