1. Mai
Der 1. Mai ist der 121. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 122. in Schaltjahren), somit bleiben 244 Tage bis zum Jahresende.
Er ist als Internationaler Tag der Arbeit in vielen Ländern Feiertag.
Ereignisse
Politik und Weltgeschehen
1402: Kanarische Inseln
1648: Festung Candia (Karte von 1651)
bis 1863: Stars and Bars
ab 1863: Stainless Banner
1960: Francis Gary Powers mit U-2-Modell
1979: Grönland
- 1402: Der französische Edelmann Jean de Béthencourt sticht von La Rochelle aus in See, um die Kanarischen Inseln für die spanische Krone zu erobern, eine Aufgabe, die fast vier Jahre in Anspruch nehmen wird.
- 1648: Das Osmanische Reich beginnt mit der Belagerung von Candia, einer von der Republik Venedig auf der Insel Kreta gehaltenen Festungsstadt. Es sollte mehr als 21 Jahre dauern, bis sich in dieser längsten Belagerung der Geschichte die Türken durchsetzen.
- 1660: In England endet das Commonwealth und die Monarchie wird wieder eingeführt. Charles II. besteigt den Königsthron.
- 1707: Act of Union: Durch die Vereinigung der Königreiche England (mit dem Fürstentum Wales 1536) und Schottland entsteht das Königreich Großbritannien.
- 1775: Der Wiener Augarten wird für die Allgemeinheit zugänglich.
- 1776: Der Illuminatenorden wird von Adam Weishaupt zusammen mit zwei Studenten an der Universität Ingolstadt als Geheimbund gegründet.
- 1863: Die Stars and Bars wird als Flagge der Konföderierten Staaten von Amerika vom Stainless Banner abgelöst.
- 1865: Tripel-Allianz-Krieg: Brasilien, Argentinien und Uruguay schließen sich zur Tripel-Allianz zusammen, um den aggressiven paraguayanischen Diktator Francisco Solano López zu entmachten.
- 1890: Der Erste Mai wird im Gedenken an die Haymarket Riot erstmals international als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ begangen.
- 1909: Der deutsche Offizier Paul Graetz erreicht Swakopmund und beendet damit die erste Durchquerung Afrikas mit dem Automobil.
- 1920: Sieben thüringische Staaten werden zum Land Thüringen vereinigt.
- 1929: In Berlin kommt es zum sog. Blutmai, als die Polizei auf aufständische Arbeiter schießt.
- 1933: Der 1. Mai wird von den Nationalsozialisten zum gesetzlichen Feiertag („Tag der nationalen Arbeit“) bestimmt.
- 1945: Karl Dönitz, von Hitler testamentarisch zum Reichspräsidenten bestimmt, erklärt in einer Rundfunkansprache die Fortsetzung des militärischen Kampfes gegen „den vordrängenden bolschewistischen Feind“; in Berlin nehmen sich Joseph Goebbels, testamentarisch zum Reichskanzler bestimmt, und seine Frau Magda nach Ermordung ihrer Kinder das Leben.
- 1950: Palästinensisches Flüchtlingsproblem: Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNRWA nimmt seine Arbeit auf.
- 1960: Kalter Krieg: Über der Sowjetunion wird ein U-2-Spionageflugzeug der USA abgeschossen. Der Pilot, Francis Gary Powers, gerät in sowjetischen Gewahrsam.
- 1970: US-Invasion in Kambodscha mit dem Ziel Nachschubwege der Nord-Vietnamesen nach Südvietnam abzuschneiden.
- 1974: Beim Überschreiten der Punktzahl in der Flensburger Verkehrssünderkartei ist nunmehr in der Bundesrepublik Deutschland das Wiederholen der theoretischen Fahrprüfung vorgeschrieben.
- 1977: Bei der größten 1. Mai-Demo in der Geschichte der Türkei werden 37 Menschen durch Angriffe türkischer Counterguerillakräfte getötet. In der Türkei und in Nordirak sterben Ende der 70er Jahre bei politischen Auseinandersetzungen zwischen revolutionären und faschistischen Kräften täglich bis zu 25 Menschen.
- 1979: Dänemark entlässt Grönland in die Selbstverwaltung.
- 1981: Der Wiener Stadtrat Heinz Nittel wird von einem Mitglied der Abu-Nidal-Gruppe ermordet.
- 1987: Ausschreitungen in Berlin-Kreuzberg mit Brandstiftungen, Plünderungen und Barrikadenbau lassen die Polizei für eine Nacht die Kontrolle über den Stadtteil verlieren, siehe Erster Mai in Kreuzberg.
- 1995: Die kroatische Armee startet im Kroatien-Krieg die zweitägige Militäroperation Bljesak zur Rückeroberung von Serben besetzter Gebiete in Westslawonien.
- 1997: Die meisten Botschafter der Staaten der EU kehren in den Iran zurück, da sich die Lage in Teheran nach den gewalttätigen Studentenprotesten gegen das Berliner Mykonos-Urteil etwas stabilisiert hat.
- 1997: Bei den Wahlen zum britischen Unterhaus gewinnt die Labour Party unter Tony Blair und führt damit nach 18 Jahren einen Regierungswechsel herbei. Er folgt John Major der Conservative Party.
- 2000: In Island wird Staatspräsident Ólafur Ragnar Grímsson in seinem Amt bestätigt.
- 2003: Von US-Präsident George W. Bush offiziell erklärtes Ende von größeren Kampfhandlungen im Irak (Dritter Golfkrieg).
- 2004: Im Rahmen der EU-Osterweiterung werden 10 neue Staaten in die Europäische Union aufgenommen: Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Malta und Zypern. In vielen Städten finden Freudenfeiern und große Feuerwerke statt, in Athen ein großer Festakt mit den 25 Staats- und Regierungschefs.
- 2004: In Österreich wird der älteste Wachkörper des Landes, die Zollwache, aus Anlass der EU-Osterweiterung aufgelöst.
Wirtschaft
1840: One Penny Black
1851: Crystal Palace
1893: World Columbian Exposition
Wissenschaft und Technik
Kultur
Gesellschaft
Religion
Katastrophen
- 1854: Der britische Passagierdampfer City of Glasgow sinkt auf der Überfahrt nach New York City mit 480 Menschen an Bord.
- 1929: Ein Erdbeben der Stärke 7,4 fordert im Iran ca. 3.300 Todesopfer.
- 1991: Flutkatastrophe in Bangladesch. Eine Flutwelle von 20 m Höhe überflutet das tiefliegende Ganges-Delta. Nach späteren Schätzungen von Hilfsorganisationen kommen 500.000 Menschen ums Leben.
- 2002: Bangladesch. Untergang einer Fähre auf dem Meghna. 400 Tote.
- 2003: Ein Erdbeben der Stärke 6,4 im Osten der Türkei fordert 177 Todesopfer.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe den Artikel.
Geboren
Rudolf von Habsburg
Calamity Jane
- 1218: Rudolf I. von Habsburg, römisch-deutscher König
- 1238: Magnus VI., König von Norwegen
- 1531: Catalina Thomás, katholische Heilige
- 1592: Adam Schall von Bell, deutscher Wissenschaftler und Missionar
- 1610: Gottlieb Schröffl, Bürgermeister von Steyr, Eisenobmann, Vorstand Innerberger Hauptgewerkschaft
- 1616: Friedrich, Markgraf von Brandenburg-Ansbach
- 1620: Nikolaus Graf Zrinski, kroatisch-ungarischer Feldherr und Dichter
- 1623: Hans Ernst von Wied-Runkel, deutscher Soldat und Hofbeamter
- 1633: Sébastien Le Prestre de Vauban, französischer General und Festungsbaumeister
- 1645: Johan Jacob Frissen, Priester des Deutschen Orden
- 1661: Johann Georg Neumann, deutscher lutherischer Theologe und Kirchenhistoriker
- 1672: Joseph Addison, britischer Schriftsteller und Politiker
- 1735: Jan van Kinsbergen, niederländischer Admiral
- 1737: Elias Dayton, US-amerikanischer Politiker
- 1754: Bernhard Heinrich Overberg, deutscher Theologe und Pädagoge
- 1756: Niklaus Wolf von Rippertschwand, Schweizer Landwirt und Heiler
- 1760: Friedrich Albrecht Carl Gren, deutscher Chemiker
- 1769: Arthur Wellesley, 1. Herzog von Wellington, britischer Feldmarschall
- 1772: Karl Friedrich von Gärtner, deutscher Botaniker und Arzt
- 1780: Philipp Konrad Marheineke, deutscher Theologe
- 1802: Martin Disteli, Schweizer Maler
- 1804: Joseph Augustin Ginzel, österreichischer Theologe und Autor
- 1805: Johann Jacoby, preußischer Politiker und deutscher Radikaldemokrat
- 1813: Jacob Mayer, deutscher Fabrikant
- 1814: Alphonse Ratisbonne, Mitbegründer der Kongregation Unsere Liebe Frau von Sion
- 1814: Karl Wilhelm Philipp von Auersperg, Ministerpräsident von Österreich-Ungarn
- 1818: Hermann von Tresckow, preußischer General
- 1821: Daniel Weisiger Adams, General der Konföderierten Staaten
- 1822: Julius von Haast, deutscher Geologe, Naturforscher und Entdecker
- 1824: Friedrich Hammacher, deutscher Jurist, MdR und Wirtschaftsführer
- 1825: Johann Jakob Balmer, Schweizer Mathematiker und Physiker
- 1827: Jules Breton, französischer Maler
- 1829: José de Alencar, brasilianischer Schriftsteller
- 1830: Guido Gezelle, flämischer Dichter
- 1830: Gustav Wallis, deutscher Botaniker
- 1837: Walter Hauser, Schweizer Politiker
- 1839: Adolf Guyer-Zeller, Schweizer Unternehmer
- 1839: Hilaire de Chardonnet, französischer Chemiker und Industrieller
- 1846: Adelsteen Normann, norwegischer Maler
- 1850: Arthur Wilhelm, Herzog von Connaught, Generalgouverneur von Kanada
- 1852: Calamity Jane, US-amerikanische Westernheldin
- 1852: Santiago Ramón y Cajal, spanischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1857: Otto Sidow, Zeitungsverleger, deutscher Politiker
- 1862: Marcel Prévost, französischer Schriftsteller
- 1863: Stephan Kekulé von Stradonitz, deutscher Jurist, Privatgelehrter und Genealoge
- 1864: Anna Jarvis, Initiatorin des Muttertags
- 1868: Friedrich Karl von Hessen, Prinz und Landgraf zu Hessen sowie als Väinö I. König von Finnland
- 1872: Hugo Alfvén, schwedischer Komponist, Dirigent
- 1872: Sidónio Pais, portugiesischer Offizier und Putschist, Staatspräsident
- 1877: Otto Palandt, deutscher Jurist und Herausgeber
- 1880: Konrad Weiß, deutscher Dichter
- 1881: Pierre Teilhard de Chardin, französischer Jesuit, Theologe und Philosoph
- 1882: Guido Heym, deutscher Politiker und Journalist
- 1882: Reginald Ruggles Gates, Genetiker und Botaniker
- 1883: Karel Heijting, niederländischer Fußballspieler
- 1884: Felipe Boero, argentinischer Komponist
- 1884: Siegfried Aufhäuser, deutscher Gewerkschaftsführer
- 1885: Erich Rahn, Pionier des Jiu Jitsu- und Judo-Sports in Deutschland
- 1886: Walter Cramer, Beteiligter am Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944
- 1887: Vincenzo Cardarelli, italienischer Journalist, Schriftsteller und Dichter
- 1887: Hans Demmelmeier, deutscher CSU-Politiker und MdB
- 1888: John Francis O'Hara, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal
- 1888: Wilhelm Knothe, deutscher Politiker und MdB
- 1888: Jan Morávek, tschechischer Schriftsteller und Journalist
- 1889: Ottomar Schreiber, deutsch-litauischer Politiker
- 1891: Alexander Jefimowitsch Rasumny, russischer Filmregisseur und Kameramann
- 1892: Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld, deutscher Flugpionier
- 1892: Pierre Chayriguès, französischer Fußballspieler
- 1894: Maria Restituta, Ordens- und Krankenschwester
- 1895: Nikolai Iwanowitsch Jeschow, Chef der sowjetischen Geheimpolizei NKWD
- 1895: Leo Sowerby, US-amerikanischer Komponist
- 1896: Heinrich Danioth, Schweizer Maler
- 1896: Herbert Backe, deutscher Reichsminister für Ernährung
- 1896: J. Lawton Collins, US-amerikanischer 4-Sterne-General
- 1896: Mark W. Clark, US-amerikanischer General
- 1897: Otto Brües, deutscher Schriftsteller
- 1898: Eugene Robert Black, 3. Präsident der Weltbank
- 1899: Jón Leifs, isländischer Komponist
- 1899: Josef Lokvenc, österreichischer Schachspieler
- 1900: Aleksander Wat, polnischer Schriftsteller
- 1900: Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller
- 1901: Antal Szerb, ungarischer Schriftsteller
- 1901: Robert Leibbrand, deutscher Politiker
- 1902: Ernst Nagelschmitz, deutscher Fußballspieler
- 1905: Edna Mayne Hull, kanadische Schriftstellerin
- 1905: Henry Koster, deutscher Filmregisseur
- 1905: Theodor Oberländer, deutscher Politiker
- 1906: Horst Schumann, deutscher Arzt, der im KZ Auschwitz bei Menschenversuchen beteiligt war
- 1907: Volmari Iso-Hollo, finnischer Leichtathlet, zweifacher Olympiasieger
- 1907: Theodore Roszak, US-amerikanischer Bildhauer polnischer Abstammung
- 1908: Giovanni Guareschi, italienischer Journalist, Karikaturist und Schriftsteller
- 1909: Giannis Ritsos, griechischer Schriftsteller
- 1910: Roland Rainer, österreichischer Architekt
- 1911: Louis W. Tordella, langjähriger Vize-Direktor der NSA
- 1911: Ralph Bass, US-amerikanischer Musik-Produzent
- 1912: Otto Kretschmer, deutscher U-Boot-Kommandant
- 1913: Balraj Sahni, indischer Filmschauspieler und Autor
- 1913: Paul MacLean, US-amerikanischer Hirnforscher
- 1914: Louis Nye, US-amerikanischer Comedian und Schauspieler
- 1914: Rudolf Gellesch, deutscher Fußballspieler
- 1915: Archibald Williams, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1915: Hanns Martin Schleyer, deutscher Jurist und Arbeitgeberpräsident
- 1916: Glenn Ford, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1916: Rong Yiren, chinesischer Kaufmann, Politiker und Ex-Vizepräsident Chinas
- 1917: Aimé Barelli, französischer Jazztrompeter und Bandleader
- 1917: Danielle Darrieux, französische Schauspielerin
- 1919: John Meredyth Lucas, US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent
- 1920: Gerhard Klein, deutscher Regisseur
- 1922: Friedrich Wilhelm Christians, deutscher Bankier
- 1923: Günther Fruhtrunk, Maler und Grafiker
- 1923: Joseph Heller, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1923: Yuri Boukoff, bulgarischer Pianist
- 1924: Grégoire Kayibanda, ruandischer Politiker
- 1924: Wiktor Petrowitsch Astafjew, russischer Schriftsteller
- 1925: Malcolm Scott Carpenter, US-amerikanischer Astronaut und Aquanaut
- 1927: Gary Bertini, israelischer Dirigent und Komponist
- 1927: Horst Drinda, deutscher Regisseur und Schauspieler
- 1927: Laura Betti, italienische Schauspielerin
- 1927: Walter Zeman, österreichischer Fußballspieler
- 1929: Ralf Dahrendorf, deutsch-englischer Professor der Soziologie, Politiker und Publizist
- 1929: Sonny James, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1930: Little Walter, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1930: Peter Murray Taylor, Lord Chief Justice of England and Wales
- 1932: Josef Ippers, deutscher Arbeiter-Schriftsteller
- 1934: Shirley Horn, US-amerikanische Jazzmusikerin
- 1935: Eberhardt Renz, Landesbischof der evangelischen Landeskirche in Württemberg
- 1936: Danièle Huillet, französische Regisseurin
- 1938: Renate Köhler, rechtsextreme Politikerin
- 1939: Johano Strasser, deutscher Politologe, Publizist und Schriftsteller
- 1940: Franz Anatol Wyss, freischaffender Künstler
- 1941: Juraj Hatrík, slowakischer Komponist
- 1943: Franziskus Eisenbach, Titularbischof von Sigo und Weihbischof emeritus von Mainz
- 1943: Willi Kraus, deutscher Fußballspieler
- 1944: Anna-Lena Löfgren, schwedische Schlagersängerin
- 1944: Costa Cordalis, griechischer Sänger deutscher Schlager
- 1944: Peter Bayerlein, deutscher Archäologe und Historiker
- 1945: Rita Coolidge, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1946: Bruce Robinson, britischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur
- 1946: Joanna Lumley, britische Schauspielerin und Model
- 1946: John Woo, aus Hongkong stammender Regisseur und Filmproduzent
- 1946: Peter Kostelka, österreichischer Politiker
- 1947: Danilo Popivoda, jugoslawischer Fußballspieler
- 1947: Jacob Bekenstein, israelischer Physiker
- 1948: Rainer Budde, deutscher Fußballspieler
- 1949: Lewis Perdue, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1953: Detlev Samland, deutscher Politiker
- 1953: Klaus Wiesehügel, Bundesvorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt
- 1955: José Rafael Quirós Quirós, römisch-katholischer Bischof von Limón
- 1955: Thomas Wunderlich, Professor für Geodäsie an der TU München
- 1956: Andreas Vitásek, österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Regisseur
- 1956: Dirk Jung, deutscher Taekwondo-Sportler und Arzt
- 1956: Eduard Arzt, österreichischer Physiker
- 1959: Yasmina Reza, französische Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin
- 1961: Clint Malarchuk, kanadischer Eishockeyspieler
- 1961: Timna Brauer, österreichische Sängerin
- 1962: Christof Stein-Schneider, Gitarrist der Rockband Fury In The Slaughterhouse
- 1962: Debi Diamond, US-amerikanisches Fotomodell und Pornodarstellerin
- 1962: Maia Morgenstern, rumänische Schauspielerin
- 1962: Martin Preineder, Abgeordneter im österreichischen Nationalrat
- 1962: Owen Paul, britischer Sänger
- 1964: Yvonne van Gennip, niederländische Eisschnellläuferin
- 1966: Charlie Schlatter, US-amerikanischer Serienschauspieler
- 1966: Olaf Thon, deutscher Fußballspieler
- 1967: Tim McGraw, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1968: D'arcy Wretzky, us-amerikanische Musikerin
- 1968: Oliver Bierhoff, deutscher Fußballspieler
- 1969: Wes Anderson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1971: Eva Lund, schwedische Curlerin
- 1971: Hasret Gültekin, kurdischer Saz-Spieler
- 1973: Oliver Neuville, deutscher Fußballspieler
- 1974: Klaus Eckel, österreichischer Kabarettist
- 1974: Marc Seliger, deutscher Eishockeytorhüter
- 1975: Marc-Vivien Foé, kamerunischer Fußball-Mittelfeldspieler
- 1976: Anna Dahlberg, schwedische Skilangläuferin
- 1976: Big Zis, Schweizer Rapperin aus Zürich
- 1977: Vera Lischka, österreichische Schwimmerin und Politikerin
- 1978: James Badge Dale, US-amerikanischer Schauspieler
- 1979: Lars Berger, norwegischer Biathlet
- 1979: Michelle Perry, US-amerikanische Leichtathletin
- 1980: Julia Gennadijewna Tabakowa, russische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1981: Aljaksandr Hleb, weißrussischer Fußballspieler
- 1982: Dario Srna, kroatischer Fußballspieler
- 1982: Tommy Robredo, spanischer Tennisspieler
- 1984: Mišo Brečko, slowenischer Fußballspieler
- 1984: Alexander Farnerud, schwedischer Fußballspieler
- 1985: Philipp Fleischmann, österreichischer Schauspieler und Kurzfilmregisseur
- 1990: Caitlin Stasey, australische Schauspielerin
Gestorben
- 0926: Wiborada, Einsiedlerin und Märtyrerin der katholischen Kirche
- 1308: Albrecht I., römisch-deutscher König sowie Herzog von Österreich und der Steiermark
Marcellus II.
- 1555: Marcellus II., Papst 1555
- 1558: Gabriel Zwilling, lutherischer Theologe und Reformator
- 1572: Pius V., Papst seit 1566
- 1578: Wilhelm II. von der Marck, Admiral der Wassergeusen und Gouverneur von Holland
- 1613: Abraham von Dohna, schlesischer Standesherr, Diplomat und Politiker
- 1627: Friedrich Balduin, lutherischer Theologe
- 1731: Johann Ludwig Bach, deutscher Komponist
- 1737: Jean-Alphonse Turrettini, reformierter Theologe
- 1772: Gottfried Achenwall, Begründer der moderenen Statistik
- 1816: Justus Perthes, Gründer eines geografisch-kartografischen Verlags
- 1870: Gabriel Lamé, französischer Mathematiker und Physiker
- 1871: Andreas Andresen, deutscher Kunstbuchautor
- 1873: David Livingstone, schottischer Missionar und Afrikaforscher
- 1874: Vilém Blodek, tschechischer Komponist
- 1874: Niccolò Tommaseo, italienischer Schriftsteller
- 1875: Leonhard Kohl von Kohlenegg, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler
- 1875: Alfred Stevens (Bildhauer), britischer Bildhauer
- 1881: Romolo Gessy, italienischer Afrikareisender
- 1889: Heinrich Adolph Meyer, deutscher Meeresforscher und Fabrikant
- 1891: Ferdinand Gregorovius, deutscher Schriftsteller und Historiker
- 1893: Alexander Kaufmann, deutscher Schriftsteller
- 1898: Louis Appia, Chirurg und Mitbegründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
- 1899: Ludwig Büchner, jüngerer Bruder des Revolutionärs Georg Büchner
- 1900: Sergei Sergejewitsch Korsakow, russischer Nervenarzt
Antonín Dvořák
- 1904: Antonín Dvořák, tschechischer Komponist
- 1914: Hermann Frasch, deutsch-US-amerikanischer Chemiker und Technologe
- 1916: Rudolf Hirth du Frênes, Maler und Bruder des Schriftstellers und Verlegers Georg Hirth
- 1917: William Knox D'Arcy, britischer Unternehmer
- 1920: Margaret von Connaught, Kronprinzessin von Schweden
- 1927: Oscar Swahn, schwedischer Sportschütze und ältester Olympiasieger aller Zeiten
- 1933: Carl Roman Abt, Schweizer Ingenieur und Erfinder
- 1935: Henri Pélissier, französischer Radrennfahrer
- 1939: Wilhelm Normann, deutscher Chemiker
- 1942: Georg von Eucken-Addenhausen, Jurist und Staatsmann
- 1944: Jizchak Katzenelson, jüdischer Lyriker und Dramatiker
- 1945: Joseph Goebbels, deutscher Nationalsozialist
- 1945: Magda Goebbels, Ehefrau von Joseph Goebbels
- 1946: Bill Johnston, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1946: Edward Bairstow, englischer Organist, Pädagoge, Komponist, Chorleiter und Dirigent
- 1949: Wilhelm Thöny, österreichischer Maler und Grafiker
- 1950: Ernst Laemmle, deutsch-US-amerikanischer Filmregisseur
- 1950: Lothrop Stoddard, US-amerikanischer Eugenier, Autor und Bewunderer Adolf Hitlers
- 1950: José Cavaquinho, brasilianischer Cavaquinhospieler, Gitarrist, Flötist, Dirigent und Komponist
- 1963: Veza Canetti, österreichische Schriftstellerin
- 1965: Spike Jones, US-amerikanischer Musik-Komiker
- 1966: Gustav Schumm, deutscher Fußballspieler und -funktionär
- 1967: Maria Probst, deutsche CSU-Politikerin
- 1973: Asger Jorn, dänischer Künstler
- 1978: Aram Chatschaturjan, sowjetischer Komponist
- 1978: Hans Severus Ziegler, deutscher Publizist, Intendant, Lehrer und nationalsozialistischer Politiker
- 1981: Vern Sneider, US-amerikanischer Autor
- 1981: Robert Stauch, deutscher CDU-Politiker
- 1982: Walther Wenck, deutscher Oberbefehlshaber der 12. Armee im Zweiten Weltkrieg
- 1982: Wolfgang Stammberger, deutscher Politiker
- 1991: Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1993: Pierre Bérégovoy, französischer Politiker
- 1994: Ayrton Senna, brasilianischer Formel-1-Rennfahrer und dreifacher Formel-1-Weltmeister
- 1996: Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin
- 1997: Bo Widerberg, schwedischer Regisseur
- 1998: Eldridge Cleaver, US-amerikanischer Schriftsteller und der Mitbegründer der Black Panther
- 2002: Karel Ptáčník, tschechischer Schriftsteller
- 2004: Felix Haug, Schweizer Popmusiker
- 2004: Irina Pabst, deutsche Modedesignerin
- 2004: Lojze Kovacic, slowenischer Schriftsteller und Pädagoge
- 2006: Raúl Francisco Primatesta, römisch-katholischer Erzbischof von Córdoba (Argentinien) und Kardinal
- 2006: John Brack, Schweizer Countrysänger
- 2006: Big Hawk, US-amerikanischer Rapper
Feier- und Gedenktage
1. Mai-Demo 2004 in Hamburg
- Tag der Arbeit in vielen Staaten („Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse“)
- Die Nacht zum ersten Mai wird auch als Walpurgisnacht oder auch Beltane bezeichnet
- In Berlin und anderen deutschen Großstädten finden an diesem Tag traditionell gewalttätige Ausschreitungen von Linksautonomen statt: siehe Maikrawalle
- Kirchliche Gedenktage:
- Nationalfeiertage
- Marshallinseln: Tag der Unabhängigkeit (1979)
- Österreich: Staatsfeiertag
- Finnland: Vappu - studentisches Fest, wird schon am Vorabend gefeiert. Die Leute setzen ihre yliopilaslakki (Studentenmützen, die man nach dem bestandenen Abitur erhält) auf und schmücken auch die Statue Havis-Aamanda am Kauppatori in Helsinki mit einer Mütze und Blumen.
- Schweden: Feiertag der Arbeiter mit Demonstrationen u. Reden, aber auch studentischer Feiertag, v.a. in den alten Universitätsstätten wie Lund oder Uppsala.
Monate des Julianischen und Gregorianischen Kalenders