1946
Überblick
Einige der Angeklagten im Nürnberger Prozess
Das erste Jahr nach dem Kriegsende steht noch weitgehend unter dem Eindruck der gemeinsamen Schaffung einer Nachkriegsordnung für die Welt durch die Siegerkoalition der vier Alliierten. Deutlichster Ausdruck hierfür sind die Vereinten Nationen, deren Vollversammlung und Sicherheitsrat zu Beginn des Jahres ihre Arbeit aufnehmen. In Deutschland erreicht die im Potsdamer Abkommen vereinbarte Entnazifizierung ihren ersten Höhpunkt im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher, der mit mehreren Todesurteilen und einer Reihe von Haftstrafen für die Größen des NS-Staates endet.
Der Eiserne Vorhang in Europa während des
Kalten Krieges von 1945 bis 1990.
Erste aufkommende Differenzen zwischen Stalin und den West-Alliierten werden in aller Regel als wenig gravierend und überbrückbar angesehen; im Nürnberger Prozess etwa waren von den Sowjets deutlich höhere Strafen gefordert worden, die angloamerikanische Auffassung von einem möglichst fairen Verfahren hatte sich jedoch durchgesetzt; auch das erste sowjetische Veto im UN-Sicherheitsrat (dem später weit über 100 folgen sollten) betraf mit dem Abzug Frankreichs und Großbritanniens aus dem Libanon und Syrien eher eine Randfrage. In anderen Fragen wie der Behandlung des italienischen Kolonialbesitzes, der Wiederherstellung der Republik Österreichs und der Tokioter Kriegsverbrecherprozesse demonstrierte man dagegen weitgehend Einigkeit. Bedeutsamer war dann schon die Uneinigkeit, die sich in der Frage einer möglichen deutschen Zentralregierung und einer Wirtschaftsordnung für Deutschland ergab; diese Fragen wurden daher zunächst auf später vertagt. Die US-Regierung unter Harry S. Truman vertraute auf ihre starke Position als alleinige Atommacht, die sie mit ersten Atombombentests im Pazifik zur Schau stellte, und die britische Labour-Regierung von Attlee, die innenpolitisch auf die Nationalisierung der Schlüsselindustrien und des Gesundheitswesens setzte, übte sich in betonter Abkehr von der Kriegsrhetorik Churchills, der jedoch selbst vor der künftigen Gefahr warnte, die von der Sowjetunion vor allem in Europa ausgehe, die hinter dem von ihr errichteten Eisernen Vorhang, der sich zwischen Stettin und Triest über Europa gesenkt habe, ein System totalitärer Polizeistaaten etablieren würde. Churchills Stimme blieb aber zu diesem Zeitpunkt noch eher eine Minderheitenposition und Stalin kanzelte dessen Kritik denn auch als gefährliche Kriegstreiberei ab.
Zunächst stand auch die Beseitigung der unmittelbaren Not der Menschen im Vordergrund. Die Lebensmittelversorgung erreichte weltweit einen kritischen Tiefpunkt; in Deutschland kam es zu Hungerstreiks von Arbeitern, die Tagesrationen von 1500 Kalorien und weniger am Tag erhalten und häufig von Tuberkulose befallen sind, worauf die Alliierten darauf hinweisen, dass auch in Großbritannien das Brot rationiert werden müsse und es in Indien zu regelrechten Hungerkatastrophen komme. Die Bevölkerung behilft sich unterdessen mit Kohlenklau und Geschäften auf dem Schwarzmarkt, wo amerikanische Zigaretten sich zu einer Art Schattenwährung entwickeln. Die Demontagepolitik vor allem der Sowjetunion trägt zu einer Verlangsamung des Wiederaufbaus bei, immerhin aber sind bald die wichtigsten Verkehrswege wie etwa die Brücken über den Rhein wiederhergestellt.
In anderen Staaten Europas steht die Wiederherstellung einer verfassungsmäßigen Ordnung im Vordergrund. So wird in Frankreich die Vierte Republik etabliert, gegen den Willen von Charles de Gaulle, der die schwache Stellung des Staatspräsidenten kritisiert. Italien entscheidet sich mit knapper Mehrheit für die Einführung der Republik, sodass der letzte König, Umberto II., der nach Abdankung seines Vaters Viktor Emanuel III. gerade einmal einen Monat regierte, nun selbst zurücktreten muss. Das spanische Franco-Regime sieht sich angesichts der allgemeinen antifaschistischen Weltmeinung einer internationelen Isolierung ausgesetzt, ohne dass diese dessen Bestand gefährden könnte. Im Osten Europas erklären sich die Staaten zu Volksrepubliken. Wo zuvor Monarchien bestanden, wie in Rumänien, Bulgarien oder Albanien, sehen sich die Könige zur Abdankung gezwungen. Zugleich sorgen Sondergerichte für die Aburteilung von Politikern und Militärs, die sich an der Seite der Deutschen Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben.
Hồ Chí Minh
In den Kolonialgebieten der europäischen Mächte zeigen sich unterdessen erste deutliche Regungen von Unabhängigkeitsbestrebungen. In Britisch-Indien steuert die Kolonialmacht auf die Entlassung des Subkontinents in die Unabhängigkeit zu, was allerdings zunächst noch durch zum Teil blutige Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Moslems verzögert wird. Ho Chi Minh in Vietnam und Sukarno in Indonesien werden durch ihren Widerstand gegen die französische bzw. niederländische Kolonialherrschaft zu Vorreitern der Emanzipation der Dritten Welt. In Afrika zeigt unterdessen die Tatsache, dass im Parlament der Kolonie Goldküste nun mehrheitlich Schwarzafrikaner vertreten sind, symptomatisch auch hier den allmählichen Wandel an.
Politik und Weltgeschehen
Flagge der Vereinten Nationen
- 10. Januar: Eröffnung der ersten UN-Vollversammlung durch Paul-Henri Spaak.
- 11. Januar: Abschaffung der Monarchie, Proklamation der Volksrepublik Albanien durch Enver Hoxha.
- 17. Januar: Der UN-Sicherheitsrat hält seine erste Sitzung ab.
- 20. Januar: Charles de Gaulle tritt als Vorsitzender der provisorischen Regierung Frankreichs zurück; an seine Stelle tritt am 23. Januar Félix Gouin.
- 21. Januar: Der sowjetische Diplomat Andrej Gromyko wirft den Briten, die in Griechenland und Indonesien Truppen stationiert haben, die Einmischung in die inneren Angelegenheiten dieser Länder vor.
- 21. Januar: In Hessen finden Kommunalwahlen statt; dies sind die ersten freien Wahlen auf deutschem Boden seit 1933. Am 29. Januar folgen Gemeinderatswahlen in Bayern und Württemberg-Baden.
- 22. Januar: Gründung der kurdischen Republik Mahabad.
- 23. Januar: Die Bayerische Heimat- u. Königspartei (BHKP) wird von der US-Militärregierung in Bayern zugelassen.
- 31. Januar: Jugoslawien erhält eine neue Verfassung nach sowjetischem Vorbild. Die Föderative Volksrepublik Jugoslawien besteht aus den sechs Teilrepubliken Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien.
- 1. Februar: Amtsantritt von Trygve Lie als erster Generalsekretär der Vereinten Nationen.
- 1. Februar: Proklamation der Republik Ungarn. Staatspräsident wird Zoltán Tildy.
- 7. Februar: In einer ersten Stufe der Bodenreform werden in der Sowjetischen Besatzungszone 53.000 landwirtschaftliche Betriebe mit 2,6 Mio. ha an Neubauern aufgeteilt.
- 15. Februar: Die britische Militärregierung gründet einen deutschen Zonenbeirat zu ihrer Beratung.
- 15. Februar: Nachdem der sowjetische Militärattaché in Kanada, Iwor Gusenko, den kanadischen Behörden eine Liste mit 1.700 der Spionage verdächtigen Personen übergeben hat, werden 23 von ihnen, darunter Angestellte des kanadischen Atomforschungsprogramms, verhaftet.
- 16. Februar: Erstmals legt die Sowjetunion in einer Debatte im UN-Sicherheitsrat ein Veto ein. Großbritannien und Frankreich hatten vor, einen Zeitplan für ihren Abzug aus dem Libanon und Syrien vorzulegen, Andrei Januarjewitsch Wyschinski besteht jedoch auf dem sofortigen Abzug.
- 17. Februar: In den USA wird der Streik der Stahlarbeiter beendet. Die Arbeiter von General Electric und General Motors setzen ihren Streik bis zum 13. März fort.
Juan Domingo Perón
Winston Churchill
Emblem der SED
Umberto II.
- 1. Juni: In Rumänien wird Ion Antonescu, der das Land im Zweiten Weltkrieg als „Conducator“ und Verbündeter Deutschlands führte, nach Aburteilung durch ein Volksgericht hingerichtet.
- 2. Juni: In Italien wird ein Referendum über die künftige Staatsform abgehalten. Als sich eine Mehrheit gegen die Monarchie und für die Republik abzeichnet, geht Umberto II. ins Exil. Er hatte erst seit dem 9. Mai als italienischer König amtiert, nachdem sein Vater Viktor Emanuel III. abgedankt hatte. Alcide de Gasperi nimmt provisorisch die Aufgaben des Staatsoberhauptes bis zur Wahl eines Präsidenten wahr.
- 8. Juni: Sukarno ruft die Indonesier zum Widerstand gegen die niederländische Kolonialmacht auf.
- 9. Juni: Thailand. König Bhumibol Adulyadej wird Staatsoberhaupt.
- 15. Juni: In Paris beginnt die zweite Runde der Außenministerkonferenz der Siegermächte. Während über die bislang italienischen Besitzungen Libyen und Dodekanes Einigkeit erzielt wird, wird die Frage der Bildung einer künftigen deutschen Zentralregierung vertagt.
Sir Archibald Wavell
- 16. Juni: Der Versuch Archibald Wavells, in Britisch-Indien eine 14-köpfige, paritätisch mit Hindus und Moslem besetzte Übergangsregierung zu installieren, scheitert am Widerstand der Kongresspartei.
- 18. Juni: Proklamation der Republik Italien.
- 24. Juni: Georges Bidault wird Ministerpräsident der zweiten Verfassungsgebenden Versammlung in Frankreich.
- 25. Juni: US-Militärgouverneur Lucius D. Clay ordnet für seine Besatzungszone den Stopp der Demontagen an, solange die Frage nicht geklärt sei, ob Deutschland als wirtschaftliche Einheit behandelt werde.
- 28. Juni: Enrico de Nicole wird zum ersten Staatspräsidenten Italiens gewählt.
- 30. Juni: In einem Referendum sprechen sich 78% der Einwohner Sachsens für die Enteignung der Großbetriebe von Nationalsozialisten aus.
- 1. Juli: Der Zusammenschluss der Besatzungszonen der zukünftigen Bundesrepublik Deutschland auf Vorschlag der USA wird durch Frankreich und die Sowjetunion verhindert.
- 4. Juli: Pogrom von Kielce: In der polnischen Stadt Kielce werden über 40 Juden von der Bevölkerung getötet.
- 4. Juli: Die Philippinen erlangen die Unabhängigkeit.
- 15. Juli: US-Präsident Truman gewährt Großbritannien einen Kredit in Höhe von 3,5 Mrd. Dollar.
- 16. Juli: Im Malmedy-Prozess wird über 43 SS-Angehörige, die während der Ardennen-Offensive US-amerikanische Gefangene erschießen ließen, die Todesstrafe verhängt.
- 17. Juli: In Berlin gibt die britische Militärregierung die beabsichtigte Zusammenlegung der nördlichen Rheinprovinz mit der Provinz Westfalen bekannt. Hauptstadt des neuen Landes Nordrhein-Westfalen wird Düsseldorf.
- 22. Juli: Das King David Hotel in Jerusalem wird von jüdischen Terroristen der Irgun teilweise in die Luft gesprengt. 91 Zivilisten (darunter 16 britische Staatsangehörige) kommen ums Leben.
- 29. Juli: Beginn der Pariser Friedenskonferenz.
- 2. August: Camille Huysmans wird Regierungschef in Belgien an der Spitze eines sozial-liberalen Kabinetts.
- 7. August: Die Sowjetunion fordert eine Beteiligung an der Kontrolle der Schifffahrt durch die Dardanellen. Die Westmächte weisen dies mit Hinweis auf die Kovention von Montreux von 1936 zurück.
- 12. August: Großbritannien verfügt einen Einwanderungsstopp für Palästina.
- 14. August: Bei Kaifeng startet die Volksbefreiungsarmee Maos eine erfolgreiche Offensive gegen nationalchinesische Truppen.
- 16. August: Die Kurdische Demokratische Partei KDP (kurdisch: Partiya Demokrat a Kurdistanê - PDK) wird von Vertretern der kurdischen Intelligenz und dem städtischen Kleinbürgertum gegründet. Molla Mustafa Barzani wird, trotz Abwesenheit, zum Vorsitzenden gewählt.
- 19. August: Bei Kämpfen zwischen Hindus und Moslems in Kalkutta kommen 3.000 Menschen ums Leben.
- 23. August: Die britische Militärregierung löst die preußischen Provinzen in ihrer Besatzungszone auf und gründet die Länder Nordrhein-Westfalen, Hannover und Schleswig-Holstein.
- 24. August: Der britische Gouverneur Archibald Wavell ernennt Jawaharlal Nehru zum Vorsitzenden der geschäftsführenden indischen Regierung.
- 30. August: In der französischen Besatzungszone wird das Land Rheinland-Pfalz gebildet.
Georg II. von Griechenland
- 1. September: Frankreich stimmt gegen die politische Einheit der zukünftigen Bundesrepublik Deutschland in den drei westlichen Besatzungszonen.
- 1. September: In einem Referendum sprechen sich die Griechen für die Rückkehr von Georg II. aus.
- 3. September: Beginn des Dingtao-Feldzugs im Chinesischen Bürgerkrieg. Den kommunistischen Truppen gelingt ein taktischer Sieg in der Gegend um Xuzhou.
- 4. September: In Bombay kommt es zu Straßenschlachten zwischen Moslems und Hindus, die über 100 Tote fordern.
- 5. September: Die Militärgouverneure der britischen und der US-amerikanischen Zone, Brian Hubert Robertson und Lucius D. Clay, beschließen die Schaffung vereinigter Zentralstellen für eine Bizone.
- 6. September: Der amerikanische Außenminister James F. Byrnes verkündet in seiner Stuttgarter Rede, dass er die Wirtschaft der Besatzungszonen im besetzten Deutschland vereinen will. Nur Großbritannien erklärt sich dazu bereit.
- 8. September: Bulgarien wird nach einem entsprechenden Referendum zur Volksrepublik erklärt. Der junge Zar Simeon II. geht ins Exil.
- 12. September: Volksabstimmung auf den Färöern über die Loslösung des Landes vom Königreich Dänemark. Eine knappe Mehrheit der Bevölkerung ist dafür. Am 18. September wird dort die Unabhängigkeit ausgerufen, doch am 20. September von Dänemark annulliert.
- 12. September: Der US-Handelsminister Henry Agard Wallace warnt vor einer Politik, die zum Krieg mit der Sowjetunion führen könne. Er wird wenig später von Truman entlassen und durch Averell Harriman abgelöst.
- 15. September: In der französischen und der britischen Zone finden die ersten Kommunalwahlen nach dem Krieg statt.
- 20. September: Die USA ziehen ihre Truppen aus Island ab.
- 28. September: König Georg II. kehrt nach Griechenland zurück.
- 30. September und 1. Oktober: Verkündung der Urteile im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Es ergehen 12 Todesurteile, 7 Haftstrafen und 3 Freisprüche. Hermann Göring begeht vor Vollstreckung seiner Todesstrafe Selbstmord.
- 4. Oktober: US-Präsident Truman appelliert an den britischen Premier Clement Attlee, die jüdische Einwanderung nach Palästina wieder zuzulassen.
- 8. Oktober: Die Kuomintang verlängert die Amtszeit von Chiang Kai-shek um 3 Jahre.
- 13. Oktober: In Frankreich wird die Verfassung für die Vierte Republik angenommen.
- 13. Oktober: Thailand erklärt sich zur Rückgabe von Territoerien bereit, die es 1940 von Französisch-Indochina annektiert hatte.
- 16. Oktober: Vollstreckung der Todesurteile der Nürnberger Prozesse.
- 20. Oktober: Letzte freie Wahlen in der sowjetischen Besatzungszone.
- 26. Oktober: In der britischen Besatzungszone wird aus dem bisherigen Ländern Hannover, Oldenburg und Braunschweig das Land Niedersachsen gebildet. Erster Ministerpräsident wird Hinrich Wilhelm Kopf (SPD).
- 27. Oktober: Bei den Parlamentswahlen in Bulgarien siegt die kommunistisch dominierte Vaterländische Front. Sie erhält 364 Mandate, die Opposition 101.
- 28. Oktober: In der Gaststätte Straubinger Hof in München wird die Bayernpartei gegründet, erster Vorsitzender wird Ludwig Max Lallinger.
- 3. November: Die neue japanische Verfassung, die am 3. Mai 1947 in Kraft tritt, wird verkündet
- 4. November: Gründung der UNESCO durch die Gründungsstaaten: Australien, Brasilien, Republik China, Dänemark, Dominikanische Republik, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Kanada, Libanon, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Saudi-Arabien, Südafrika, Türkei und USA. Im gleichen Jahr werden auch Polen, Bolivien, Syrien, Haiti, Schweden, Island, Afghanistan, Peru, die Philippinen und Belgien Mitglied der UNESCO.
- 4. November: In den USA finden Kongress- und Gouverneurswahlen statt. Wahlsieger sind die Republikaner.
- 8. November: In Haiphong in Nord-Vietnam kommt es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Vietminh und französischen Kolonialtruppen. Der Beschuss durch ein französisches Kriegsschiff fordert mehrere tausend Tote.
- 16. November: Die SED legt einen ersten Verfassungsentwurf für die „demokratische deutsche Republik“ vor.
- 19. November: Bei den Parlamentswahlen in Rumänien erhält die KP nach offiziellen Angaben 79,86% der Stimmen. Beobachter sprechen von massiver Wählerbeeinflussung und Wahlfälschung.
- 21. November: Der Kommunist Georgi Dimitrow wird zum ersten Ministerpräsidenten von Bulgarien gewählt.
- 23. November: Arabische Extremisten erschießen den Arabischen Hochkommissar für Palästina, Fauzi Husseini.
- 24. November: In Württemberg-Baden finden die ersten Landtagswahlen statt: Die CDU erhält 39 Sitze vor der SPD mit 32, der DVP mit 19 und der KPD mit 10 Sitzen.
- 27. November: Der indische Politiker Jawaharlal Nehru appelliert an die Supermächte, einem Verbot von Atomtests zuzustimmen.
- 28. November: Georges Bidault tritt als französischer Regierungschef zurück.
- 1. Dezember: Inkrafttreten der Hessischen Verfassung (erste Nachkriegsverfassung Deutschlands) durch Volksentscheid. Zugleich finden Landtagswahlen statt: Die SPD wird mit 38 Mandaten stärkste Kraft vor der CDU (28) und der LDP (14).
- 2. Dezember: Gründung der Internationalen Walfangkommission (IWC).
- 2. Dezember: Volksabstimmung über die Bayerische Verfassung und Landtagswahl in Bayern. Die Verfassung wird angenommen und tritt am 9. Dezember in Kraft - bei der Landtagswahl erzielt die CSU eine absolute Mehrheit, bildet jedoch eine Koalition mit SPD und WAV. Die FDP wird einzige Oppositionspartei.
- 5. Dezember: New York wird zum ständigen Sitz der UNO bestimmt.
- 6. Dezember: Willard Frank Libby stellt eine Atomuhr auf der Basis von Cäsium-Atomen vor.
- 9. Dezember: Beginn des Nürnberger Ärzteprozesses; der Erste Amerikanische Militärgerichtshof verurteilt schließlich sieben der 23 Angeklagten zum Tode und weitere neun zu langen Freiheitsstrafen.
- 11. Dezember: Die erste Ausgabe der Programmzeitschrift Hörzu erscheint.
- 11. Dezember: Die UNO schließt das spanische Franco-Regime von der Mitarbeit in seinen Institutionen aus.
- 13. Dezember: Thomas Mann wird wiedereingesetzt in die Ehrendoktorwürde, die im 1919 von der Universität Bonn verliehen wurde.
- 14. Dezember: Der Vorschlag Südafrika, das Mandatsgebiet Südwestafrika (Namibia) zu annektieren, wird von der UNO abgelehnt.
- 15. Dezember: Thailand wird 55. Mitglied der UNO.
- 18. Dezember: Deutsche Vertreter der Wirtschaftsverwaltung in der SBZ vereinbaren in Minden mit der Zentralverwaltung für Wirtschaft einen Warenaustausch für 1947 in Höhe von 210 Mio. RM. Deutschen Geschäftsleuten wird der Handel mit dem Ausland gestattet.
- 18. Dezember: Léon Blum wird Regierungschef des ersten Kabimetts der Vierten Republik; er steht einer sozialistischen Regierung vor.
- 19. Dezember: Die französischen Kolonialbehörden verhängen das Kriegsrecht über Vietnam nachdem Vietminh-Milizen das Elektrizitätswerk von Hanoi in die Luft gesprengt haben. Damit beginnt der erste Indochinakrieg.
- 22. Dezember: Frankreich richtet zwischen dem Saarland und der französischen Besatzungszone in Deutschland eine Zollgrenze ein. Der US-Militärgouverneur Lucius D. Clay erhebt gegen die Maßnahme Einspruch, sie wird jedoch vom Rat der Außenminister in New York gebilligt.
- 31. Dezember: Joseph Kardinal Frings hält seine berühmte Silvesterpredigt in Köln-Riehl.
- 31. Dezember: Juan Perón wird Staatspräsident Argentiniens, seine Frau Eva Perón First Lady.
- Max Brauer (SPD) wird in einer Koalition mit der FDP Erster Bürgermeister von Hamburg.
Wirtschaft
Wissenschaft und Technik
Kultur
Religion
Sport
Katastrophen
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Januar
- 1. Januar: Roberto Rivelino, brasilianischer Fußballspieler
- 2. Januar: Ilma Rakusa, Schweizer Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin und literarische Übersetzerin
- 3. Januar: Olivia Molina, deutsch-mexikanische Tango- und Schlager-Sängerin
- 3. Januar: John Paul Jones, englischer Rockmusiker und Musikproduzent
- 3. Januar: Rudolf Böhmler, Politiker
- 4. Januar: Marek Borowski, polnischer Politiker
- 4. Januar: Arthur Conley, US-amerikanischer Soul-Sänger († 2003)
- 5. Januar: Jewgeni Anatoljewitsch Popow, russischer Prosa-Schriftsteller
- 5. Januar: Diane Keaton, US-amerikanische Schauspielerin, Filmproduzentin und TV-Filmregisseurin
- 6. Januar: Syd Barrett, britischer Gitarrist, Sänger und Songschreiber († 2006)
- 8. Januar: Robby Krieger, US-amerikanischer Musiker (The Doors)
- 9. Januar: Mogens Lykketoft, dänischer sozialdemokratischer Politiker
- 10. Januar: Aynsley Dunbar, britischer Schlagzeuger
- 10. Januar: Robert Gadocha, polnischer Fußballspieler
- 12. Januar: George Duke, US-amerikanischer Pianist, Arrangeur und Produzent
- 13. Januar: Boris Gardiner, jamaikanischer Sänger, Songwriter und Bassist
- 14. Januar: Harold Shipman, britischer Mediziner († 2004)
- 14. Januar: Howard Carpendale, deutscher Sänger und Komponist südafrikanischer Herkunft
- 16. Januar: Annegret Soltau, Collagekünstlerin der Body-Art
- 16. Januar: Kabir Bedi, indischer Schauspieler
- 16. Januar: Ronni Milsap, US-amerikanischer Countrysänger
- 18. Januar: Henrique Pereira Rosa, Präsident von Guinea-Bissau
- 18. Januar: Joseph Deiss, Schweizer Politiker
- 19. Januar: Julian Barnes, britischer Schriftsteller
- 19. Januar: Reinhard Lakomy, Komponist
- 19. Januar: Alexander Kostinskij, ukrainisch-jüdischer Dichter, Schriftsteller, Illustrator
- 19. Januar: Dolly Parton, US-amerikanische Countrysängerin
- 20. Januar: Ernst Probst, deutscher Wissenschaftsjournalist
- 20. Januar: David Lynch, US-amerikanischer Regisseur
- 20. Januar: Aurelio Samorì, italienischer Komponist
- 21. Januar: Nella Martinetti, Schweizer Sängerin, Komponistin und Texterin
- 21. Januar: Johnny Oates, US-amerikanischer Baseballspieler († 2004)
- 22. Januar: Malcolm McLaren, britischer Künstler, Modeschöpfer, Designer, Musik-Manager und Musiker
- 23. Januar: Boris Abramowitsch Beresowski, russischer Unternehmer und ein Oligarch Russlands
- 23. Januar: Arnoldo Alemán, von 1997 bis 2002 Staatspräsident von Nicaragua
- 28. Januar: Thomas Mann, deutscher Europaabgeordneter
- 29. Januar: Günter Ohnemus, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 31. Januar: Wolfgang Stumph, deutscher Schauspieler und Kabarettist
Februar
- 2. Februar: Isayas Afewerki, Staatspräsident und Regierungschef von Eritrea
- 3. Februar: Stan Webb, Gitarrist
- 5. Februar: Boris Bukowski, österreichischer Musiker
- 8. Februar: Gert Jonke, österreichischer Schriftsteller
- 9. Februar: Joseph Prathan Sridanusil, römisch-katholischer Priester
- 11. Februar: Pierre Curzi, kanadischer Schauspieler
- 11. Februar: Knut Vollebæk, norwegischer Diplomat und christdemokratischer Politiker
- 12. Februar: Harald Irmscher, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 12. Februar: Ajda Pekkan, türkische Sängerin und Schauspielerin
- 12. Februar: Walter Westrupp, deutscher Musiker und Kreativling
- 13. Februar: Artur Jorge, portugiesischer Fußballtrainer und Fußballspieler
- 14. Februar: Bernard Dowiyogo, nauruischer Politiker († 2003)
- 14. Februar: Gregory Hines, US-amerikanischer Stepptänzer und Schauspieler († 2003)
- 15. Februar: John Trudell, indianischer Freiheitskämpfer, Musiker und Schauspieler
- 15. Februar: Marisa Berenson, US-amerikanische Schauspielerin
- 16. Februar: August Hanning, Präsident des BND
- 17. Februar: Dodie Stevens, Sängerin
- 19. Februar: Luis Puenzo, Film-Regisseur und Drehbuch-Autor
- 20. Februar: Brenda Blethyn, britische Schauspielerin
- 21. Februar: Alan Rickman, britischer Bühnen- und Film-Schauspieler
- 21. Februar: Ottmar Schreiner, deutscher Politiker
- 23. Februar: Bodo H. Hauser, deutscher Journalist und Moderator († 2004)
- 24. Februar: Markus Zürcher, Schweizer bildender Künstler, Vertreter der Konzeptkunst
- 25. Februar: Elkie Brooks, britische Sängerin
- 25. Februar: Roland Hemmo, deutscher Synchronsprecher und Schauspieler
- 25. Februar: Franz Xaver Kroetz, deutscher Schriftsteller und Regisseur
- 26. Februar: Ahmed H. Zewail, ägyptischer Chemiker, Nobelpreisträger (1999)
- 28. Februar: Robin Cook, britischer Politiker und Außenminister von 1997 bis 2001 († 2005)
- 28. Februar: Ludwig Hirsch, österreichischer Sänger und Liedermacher
- 28. Februar: Pierre Dørge, dänischer Jazzgitarrist, Bandleader und Komponist
- 28. Februar: Don Francisco, Sänger und Komponist
- 28. Februar: Syreeta, US-amerikanische Soul-Sängerin und Songwriterin († 2004)
März
- 1. März: Gert Hoffmann, deutscher Politiker, NPD, Oberbürgermeister von Braunschweig
- 1. März: Jost Gross, Schweizer Politiker († 2005)
- 1. März: Jan Kodeš, tschechischer Tennisspieler
- 4. März: Sergio Fernández Barroso, kubanischer Komponist
- 6. März: Murray Head, britischer Schauspieler und Sänger
- 6. März: David Gilmour, Gitarrist, Sänger, Komponist und Songwriter der Rockgruppe Pink Floyd
- 7. März: Matthew Fisher, englischer Musiker
- 9. März: Bernd Hölzenbein, deutscher Fußballspieler
- 10. März: Jim Valvano, US-amerikanischer Basketballtrainer († 1993)
- 12. März: Ricky King, deutscher Musiker
- 12. März: Liza Minnelli, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 13. März: Chris Roberts, deutscher Schlagersänger und Schauspieler
- 13. März: Yann Arthus-Bertrand, französischer Fotograf
- 14. März: Leonti Pawlowitsch Schewzow, General in der Sowjetunion und Russland
- 14. März: Gianni Bella, italienischer Sänger
- 14. März: Wes Unseld, US-amerikanischer Basketballspieler
- 17. März: Georges J. F. Köhler, deutscher Biologe und Nobelpreisträger († 1995)
- 19. März: Joachim Sartorius, deutscher Jurist, Diplomat, Theaterintendant, Lyriker und Übersetzer
- 21. März: Ray Dorset, britischer Rockmusiker
- 21. März: Zsolt Gárdonyi, ungarischer Komponist
- 22. März: Harry Vanda, australischer Musikproduzent
- 22. März: Rudy Rucker, US-amerikanischer Schriftsteller und Informatiker
- 23. März: Lee Towers, niederländischer Sänger
- 24. März: Su Kramer, deutsche Sängerin, Komponistin und Texterin
- 24. März: Herbert Wernicke, Opernregisseur, Bühnen- und Kostümbildner († 2002)
- 24. März: Robert Becker, US-amerikanischer Regisseur († 1993)
- 25. März: Maurice Krafft, französischer Vulkanologe († 1991)
- 28. März: Wubbo Ockels, niederländischer Physiker und Raumfahrer
- 29. März: Wolfgang Drexler, deutscher Politiker und MdL
- 30. März: Wolfgang Spindler, Richter und Präsident des Bundesfinanzhofs
- 31. März: Klaus Wolfermann, deutscher Leichtathlet
- 31. März: Willi Seebauer, deutscher Fußballspieler
- 31. März: Jörg Schild, Schweizer Politiker, Präsident der Swiss Olympic Association
April
- 1. April: Jürgen Büssow, deutscher Politiker, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Düsseldorf
- 1. April: Helmut Kukacka, österreichischer Politiker und Staatssekretär
- 1. April: Ronnie Lane, britischer Rockmusiker
- 2. April: Brigitte Struzyk, deutsche Schriftstellerin
- 2. April: Lajos Koltai, ungarischer Kameramann und Filmregisseur
- 3. April: Hanna Suchocka, polnische Politikerin
- 6. April: Wolfgang Ischinger, Botschafter der Bundesrepublik in den USA, Diplomat
- 6. April: Danny Kortchmar, US-amerikanischer Rocksänger und -gitarrist
- 7. April: Heðin Mortensen, Bürgermeister der färöischen Hauptstadt Tórshavn
- 7. April: Colette Besson, französische Leichtathletin und Olympiasiegerin († 2005)
- 8. April: Johannes Andreas Pflug, deutscher Politiker
- 12. April: Ria Endres, deutsche Schriftstellerin
- 12. April: Ed O’Neill, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. April: Willi Neuberger, deutscher Fußballspieler
- 15. April: Winfried Nachtwei, deutscher Politiker
- 15. April: Friedrich Chlubna, österreichischer Schachproblemkomponist († 2005)
- 15. April: Beate Morgenstern, deutsche Schriftstellerin
- 16. April: Peteris Vasks, lettischer Komponist
- 18. April: Skip Spence, US-amerikanischer Rockmusiker († 1999)
- 20. April: Sabine Bergmann-Pohl, deutsche Politikerin
- 20. April: Irene Ellenberger, deutsche Politikerin
- 20. April: Ricardo Maduro, Politiker aus Honduras
- 21. April: Patrick Rambaud, französischer Schriftsteller
- 21. April: Xaver Schwarzenberger, österreichischer Kameramann und Regisseur
- 22. April: John Waters, US-amerikanischer Filmregisseur
- 23. April: Clemente Domínguez y Gómez, Oberhaupt der Palmarianisch-katholischen Kirche († 2005)
- 24. April: Stafford James, US-amerikanischer Jazz-Bassist
- 25. April: Andrzej Seweryn, polnischer Schauspieler
- 25. April: Wladimir Wolfowitsch Schirinowski, russischer Politiker und Abgeordneter der Duma
- 25. April: Talia Shire, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. April: Vera F. Birkenbihl, deutsche Managementtrainerin und Sachbuchautorin
- 27. April: Gordon Haskell, britischer Musiker
- 27. April: Franz Roth, deutscher Fußballspieler
- 27. April: Gerd Wiltfang, deutscher Springreiter († 1997)
- 29. April: Karl-Heinz Funke, deutscher Politiker
- 29. April: Humphrey Carpenter, englischer Schriftsteller und Biograph († 2005)
- 30. April: Ulla Hahn, deutsche Schriftstellerin
- 30. April: Carl XVI. Gustaf, schwedischer König
- 30. April: Bill Plympton, US-amerikanischer Trickfilmzeichner
Mai
- 1. Mai: Joanna Lumley, britische Schauspielerin und Fotomodell
- 1. Mai: John Woo, chinesischer Regisseur und Filmproduzent
- 1. Mai: Peter Kostelka, österreichischer Politiker
- 2. Mai: David Suchet, britischer Schauspieler
- 3. Mai: José Genoíno, brasilianischer Politiker
- 6. Mai: Heinz Eggert, deutscher Politiker und MdL
- 7. Mai: Thelma Houston, US-amerikanische R&B- und Disco-Sängerin
- 7. Mai: Bill Kreutzmann, US-amerikanischer Rockmusiker, Schlagzeuger
- 9. Mai: Drafi Deutscher, deutscher Sänger, Komponist und Musikproduzent (†2006)
- 9. Mai: Candice Bergen, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Mai: Dave Mason, britischer Musiker
- 10. Mai: Franz-Josef Paefgen, deutscher Manager
- 10. Mai: Tony Clunn, englischer Major und Hobbyarchäologe
- 10. Mai: Ulrich Stranz, deutscher Komponist († 2004)
- 10. Mai: Donovan, schottischer Rockpoet
- 10. Mai: Biruté Galdikas, Zoologin und Verhaltensforscherin
- 11. Mai: László Polgár, ungarischer Pädagoge
- 12. Mai: Daniel Libeskind, Architekt, Vertreter des Dekonstruktivismus
- 12. Mai: Horst Schnellhardt, deutscher Europaabgeordneter
- 15. Mai: Klaus-Peter Siegloch, deutscher Journalist und ZDF-Moderator
- 15. Mai: Hellmuth Eichner, deutscher Maler und Bildhauer
- 15. Mai: L. Neil Smith, US-amerikanischer Autor
- 16. Mai: Robert Fripp, englischer Gitarrist und Komponist des Progressive Rock
- 17. Mai: Uwe Bartels, deutscher Politiker
- 17. Mai: Udo Lindenberg, deutscher Rockmusiker
- 18. Mai: Gerd Langguth, Politikwissenschaftler und Bundestagsabgeordneter
- 19. Mai: Kurt Joachim Lauk, deutscher Europaabgeordneter, Präsident des Wirtschaftsrates
- 19. Mai: Michele Placido, italienischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor
- 19. Mai: André the Giant, Wrestler und Schauspieler († 1993)
- 20. Mai: Dan Diner, Historiker und politischer Schriftsteller
- 20. Mai: Cher, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 20. Mai: Mario Guilloti, argentinischer Boxer
- 20. Mai: Craig Patrick, US-amerikanischer Eishockeyspieler und -trainer
- 21. Mai: Erwin Kostedde, deutscher Bundesligafußballspieler und Nationalspieler
- 22. Mai: George Best, nordirischer Fußballspieler
- 22. Mai: Brigitte Wimmer, Politikerin
- 24. Mai: Irena Szewińska, polnische Leichtathletin
- 24. Mai: Tansu Çiller, türkische Politikerin
- 26. Mai: Ruprecht Polenz, deutscher Politiker
- 27. Mai: Niels-Henning Ørsted Pedersen, dänischer Jazzbassist und Instrumentalist († 2005)
- 27. Mai: Eike Hovermann, deutscher Politiker
- 30. Mai: Dragan Džajić, jugoslawischer Fußballspieler
- 31. Mai: Gabriele Goettle, deutsche Journalistin und Schriftstellerin
- 31. Mai: Agnes Schierhuber, österreichische Politikerin
Juni
- 1. Juni: Werner Müller, deutscher Manager
- 2. Juni: Peter Sutcliffe, englischer Serienmörder
- 5. Juni: Herbert Prügl, österreichischer Motorradrennfahrer († 2007)
- 6. Juni: Lasse Hallström, schwedischer Regisseur
- 6. Juni: Tony Levin, us-amerikanischer Musiker
- 7. Juni: Manfred Ritschel, deutscher Fußballspieler
- 8. Juni: Pearlette Louisy, Generalgouverneurin von St Lucia
- 8. Juni: Eiji Morioka, japanischer Boxer († 2004)
- 9. Juni: Deyda Hydara, gambischer Journalist
- 11. Juni: Jan Petersen, norwegischer konservativer Politiker, Jurist und Diplomat
- 12. Juni: Margot Queitsch, deutsche Politikerin und MdL
- 13. Juni: Peter Spahn, deutscher Althistoriker
- 13. Juni: Ranulph Glanville, britischer Philosoph und Architekt
- 14. Juni: Ahmad Zahir, afghanischer Sänger († 1979)
- 14. Juni: Donald Trump, US-amerikanischer Unternehmer
- 15. Juni: Brigitte Fossey, französische Schauspielerin
- 15. Juni: Demis Roussos, griechischer Sänger
- 16. Juni: Ian Matthews, britischer Folkgitarrist und -sänger
- 16. Juni: Volker Blumentritt, deutscher Politiker
- 16. Juni: Rick Adelman, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 17. Juni: Eduardo Camaño, argentinischer Politiker, Präsident für 2 Tage
- 17. Juni: Gérard Grisey, französischer Komponist († 1998)
- 17. Juni: Peter Rosei, österreichischer Schriftsteller
- 17. Juni: Barry Manilow, US-amerikanischer Sänger
- 18. Juni: Maria Bethânia, brasilianische Sängerin, Komponistin und Liedermacherin
- 18. Juni: Fabio Capello, italienischer Fußballspieler, Fußballtrainer
- 18. Juni: Hanny Alders, niederländische Bestsellerautorin
- 19. Juni: Nina (Sängerin), deutsche Sängerin († 2005)
- 20. Juni: Ahmed Benbitour, algerischer Politiker
- 20. Juni: Bob Vila, kubanisch-US-amerikanischer Gastgeber von Heimwerker-Fernsehsendungen
- 20. Juni: Xanana Gusmão, Präsident von Osttimor
- 20. Juni: Zülfü Livaneli, türkischer Komponist, Sänger, Schriftsteller und Filmregisseur
- 22. Juni: Eliades Ochoa, kubanischer Gitarrist und Sänger
- 23. Juni: Franziska Wiethold, Vorstandsmitglied von Ver.di
- 25. Juni: Ulrik le Fevre, dänischer Fußballspieler
- 25. Juni: Siegfried Fietz, deutscher Liedermacher (Texter, Komponist und Produzent)
- 25. Juni: Roméo Dallaire, Kommandant der Blauhelmtruppen der Vereinten Nationen in Ruanda
- 26. Juni: Maria von Welser, deutsche Fernsehjournalistin
- 26. Juni: Gerhard Tötschinger, österreichischer Schauspieler und Schriftsteller
- 26. Juni: Manon, Zürcher Künstlerin
- 27. Juni: Zsuzsanna Gahse, deutsche Schriftstellerin
- 28. Juni: Robert Lynn Asprin, US-amerikanischer Schriftsteller
- 29. Juni: Gitte Hænning, dänische Sängerin
- 29. Juni: Ernesto Pérez Balladares, Politiker und Staatspräsident von Panama
- 29. Juni: Egon von Fürstenberg, Schweizer Modedesigner († 2004)
- 30. Juni: Helmut Dubiel, deutscher Soziologe, Professor an der Universität Gießen
Juli
- 1. Juli: Stefan Aust, Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel
- 1. Juli: Hans-Michael Goldmann, deutscher Politiker
- 1. Juli: Alceu Valença, Karnevalsmusiker in Olinda
- 1. Juli: Mireya Moscoso, panamesische Präsidentin
- 2. Juli: Jean-Luc Darbellay, Schweizer Komponist, Dirigent, Klarinettist und Arzt
- 2. Juli: Richard Axel, US-amerikanischer Mediziner, Nobelpreisträger
- 3. Juli: Leszek Miller, polnischer Politiker und Ministerpräsident
- 3. Juli: Johnny Lee, US-amerikanischer Country-Musiker
- 4. Juli: Birgit Schnieber-Jastram, deutsche Politikerin
- 4. Juli: Michael Milken, US-amerikanischer Finanzier und Investmentbanker
- 4. Juli: Ed O'Ross, US-amerikanischer Schauspieler
- 5. Juli: