| Steckbrief | |
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| Name (INN) | 4-Dimethylaminophenol |
| Wirkungsgruppe | |
| Handelsnamen |
4-DMAP® |
| Klassifikation | |
| ATC-Code | |
| CAS-Nummer | 619-60-3 |
| Rezeptpflicht: Ja | |
| Fachinformation (4-Dimethylaminophenol) | |
| Chemische Eigenschaften | |
![]() IUPAC-Name: 4-Dimethylaminophenol |
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| Summenformel | C8H11NO |
| Molare Masse | 137,18 g/mol |
4-Dimethylaminophenol (4-DMAP) ist ein umstrittenes Antidot (Gegengift) bei einer Vergiftung durch Cyanide bzw. Blausäure. Das Wirkungsprinzip beruht auf der Bildung von Methämoglobin zur Freisetzung der an der Cytochromoxidase gebundenen Cyanid-Ionen. Als Nebenwirkung kann eine Hämolyse stattfinden.
Es gilt noch anzumerken, dass die Verabreichung von 4-DMAP nur einer der Schritte ist, um einer Vergiftung durch Cyanid-Ionen entgegenzuwirken. Die Gabe von Natriumthiosulfat oder Hydroxycobalamin ist unumgänglich.
Achtung! Aufgrund identischer Kurzbezeichnungen (4-DMAP) kann es evtl. zur Verwechslung mit 4-(Dimethylamino)-pyridin kommen, welches die oben beschriebene Wirkung bei Blausäurevergiftungen nicht besitzt.