Abd ar-Rahman IV. († 1018) war Kalif von Córdoba (1018).
Abd ar-Rahman IV. wurde in Valencia von einigen Berberführern zum Kalifen erhoben, als im Kalifat von Córdoba die Hammudiden unter Ali ibn Hammud al-Nasir an die Macht kamen und das Kalifenamt übernahmen. Zwar konnte er sich mit dem muslimischen Statthalter von Saragossa und dem Grafen von Barcelona verbünden, doch konnte er die Hammudiden nicht dauerhaft aus Córdoba vertreiben. Bei einem Angriff auf Granada wurde er von seinen Berbertruppen im Stich gelassen, besiegt und bei Guadix auf der Flucht ermordet.
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