Alfons I. (* unbekannt; † 757), genannt der Katholische, war ab 739 Herrscher des Königreichs Asturien, als dessen eigentlicher Schöpfer er in der Regel angesehen wird. Alfons, Sohn Herzog Peters von Kantabrien, war verheiratet mit Hermesinde, der Erbtochter von Pelayo.
Alfons nutzte geschickt die Gelegenheit, die sich ihm bot, als die Herrschaft der Statthalter von Andalusien durch den Berberaufstand von 741 und eine allgemeine Dürre 750-53 geschwächt war. So konnte er 750 die Araber aus Galicien vertreiben, und 753 ihren Rückzug aus Astorga erzwingen. Da die maurische Bevölkerung zum größten Teil nach Süden, bspw. nach Mérida und Coria geflohen war, siedelte Alfons einige Dörfer vom Norden in die Täler des Kantabrischen Gebirges um. Damit schuf er die Grundlagen für ein weiteres Ausdehnen und Erstarken des Königreichs Asturien. Einige seiner Feldzüge reichten bis nach Porto und Braga.
| Vorgänger |
König von Asturien 739-757 |
Nachfolger |