Alunogen

Vorlage:Mineral

Alunogen beziehungsweise Keramohalit ist ein eher seltenes, farbloses, weißes oder auch graugelbes Sulfat-Mineral aus der Mineralklasse der wasserhaltigen Sulfate ohne fremde Anionen mit der chemischen Summenformel Al2(SO4)3 • 17 H2O. Es kristallisiert im triklinen Kristallsystem und bildet durchsichtige, seiden glänzende Kristalle. Seine Mohsche Härte beträgt 1,5 bis 2 und seine Dichte 1,8. Als besondere Eigenschaft ist seine Wasserlöslichkeit zu nennen.

Alunogen hat folgende verwandte Minerale: Rhomboklas, Lausenit, Kornelit, Coquimbit, Paracoquimbit, Quenstedtit und Meta-Alunogen.


Inhaltsverzeichnis

Bildung und Fundorte

Alunogen entsteht als Verwitterungsprodukt sulfidischer Tongesteine oder bei der Oxidation von Pyrit. Eine andere Entstehungsart ist die Resublimation aus vulkanischen Gasen oder brennenden Halden.

Wichtige Fundorte für Kristalle sind Adelaide in Australien, Friesdorf bei Bonn in Deutschland, Opalbanya in Ungarn, die Dexter No. 7 Mine von Calf Mesa in Utah und am Mt. Alum in New Mexiko in den USA. Des Weiteren findet sich Alunogen in Form von Aggregaten in den Opalgruben von Dubník in der Slowakei.

Siehe auch

Systematik der Minerale, Liste der Minerale

Literatur

Weblinks

Quelle:
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