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Andrea Kdolsky (* 2. November 1962 in Wien) ist eine österreichische Politikerin der ÖVP. Seit 11. Jänner 2007 ist sie Gesundheits- und Familienministerin im Kabinett Gusenbauer. Andrea Kdolsky ist verheiratet und hat keine Kinder.
Nach der Matura arbeitete sie in der Privatwirtschaft. Erst 1986 begann sie mit ihrem Medizinstudium an der Universität Wien, das sie 1993 abschloss. Nach diesem Studium absolvierte sie noch an der Wirtschaftsuniversität Wien einen Lehrgang für Krankenhausmanagement und Ökonomie. Kdolsky war von 2001 bis 2004 Fachärztin für Anästhesie am Wiener AKH und auch Vorsitzende der Hochschullehrer-Gewerkschaft.
Zuletzt war sie Krankenhausmanagerin (medizinische Geschäftsführerin) der niederösterreichischen Landesklinikenholding. Außerdem wurde Kdolsky in das Kuratorium der geplanten Elite-Universität ISTA (Institute for Science and Technology Austria) berufen.
Sie ist Gründungsmitglied der katholischen Studentenverbindung Merkenstein Wien im EKV.
In die Kritik geriet sie zuletzt wegen ihrer Unternehmungen zur Sexualaufklärung: So soll ein „Verkehrsführerschein“, ausgestattet mit einem Kondom, den 15-jährigen bewusst machen, dass sie alles dürfen – aber bitte „nie ohne“. 80.000 solcher Verführerscheine sollen im Mai an 1.309 Schulen verteilt werden.
Kdolsky lockt mit einem Gewinnspiel: „Holt euch jetzt den Beweis für eure Verkehrstauglichkeit und gewinnt einen Jahresvorrat an Kondomen.“
"Dieser Logik folgend könnte man Fahrschulen abschaffen und die Führerscheine für Motorräder und Autos in der Fußgängerzone verteilen. Warnhinweise „Aber nie ohne Gurt“ ersetzen dann jede seriöse Verkehrserziehung. Und weil alles leicht und locker ist, fühlen sich Kinder, die noch nicht „fahren“, plötzlich zurückgeblieben: Wer mit 15 einen Kondomsky-Führerschein bekommt, muss doch auch Gas geben!" (Die Tagespost vom 08.05.2007)
Andrea Kdolsky sorgte bereits kurz nach Antritt ihres Ministerpostens für Aufsehen mit der Aussage, dass "nur weil ich jetzt Gesundheitsministerin bin, heißt das nicht, dass ich ab jetzt nur noch Karotten essen werde." Darüber hinaus "outete" sie sich als leidenschaftliche Schweinsbratenesserin und Gelegenheitsraucherin, was angesichts ihres Amtes als Gesundheitsministerin für Aufruhr sorgte. Mittlerweile habe sie sich ihre "Genusszigarette" aber abgewöhnt.
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