| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Salzburg | |
| Politischer Bezirk: | Salzburg-Umgebung (SL) | |
| Fläche: | 7,61 km² | |
| Koordinaten: | 47° 45' N, 13° 4' O | |
| Höhe: | 434 m ü. A. | |
| Einwohner: | 4081 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 536 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 5081 | |
| Vorwahl: | 06246 | |
| Gemeindekennziffer: | 50 301 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Aniferstraße 10 5081 Anif |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Hans Krüger (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2004) (21 Mitglieder) |
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Anif ist eine kleine österreichische Gemeinde im Bundesland Salzburg. Ortsteile der Gemeinde sind Anif, Neu-Anif und Niederalm.
Inhaltsverzeichnis |
Vermutlich keltisch-illyrischer Ursprung: Anapa, Anava, Anniva, Anua.
Ebenfalls vermutlich keltisch-illyrischer Ursprung: Albhanta, Albina, Alben, Albm.
Schon in der Notitia Arnonis von 788 wurde „die Kirche bei Anif“ schriftlich genannt. Durch Gesetz vom 17. Juli 1884 wurde Anif samt Niederalm von Grödig getrennt:
„Graf Arco-Stepperg besprach sich mit den Anifer Bauern und sagte ihnen, für Grödig mit seinen verschiedenen Fabriken und Eisenhämmern und mit den im Steinbruch Fürstenbrunn beschäftigten mehreren hundert Arbeitern wird es erhaltungsmäßig eine große Plage, wenn diese Unternehmen einmal zum Stillstand kämen. Grödig hätte den Nutzen und Anif werde die Zahlungen haben. Wir wollen uns auch mit der Gemeinde davonmachen, und so geschah es auch...“
Der erste Bürgermeister von Anif hieß Matthias Schnöll, Holznerbauer, der diese Funktion von 1895 bis 1898 innehatte und von Rupert Mayr, Kaiserbauer, abgelöst wurde.
Seitdem hat es sich zu einer wohlhabenden und attraktiven Gemeinde entwickelt.
Das Wappen der Gemeinde ist: „Gespalten; vorne in Silber ein schwarzer Adler; hinten in Blau pfahlweise mit der Sehne einwärts gekehrt ein goldener Bogen.“
Partnergemeinde ist Eppan an der Weinstraße (Appiano sulla Strada del Vino) in Südtirol.
Mit einer Fläche von lediglich 7,61 km² zählt Anif zu den kleinsten Gemeinden des Salzburger Landes. Der hohe Anteil an Grünland wurde 1998 noch wesentlich vergrößert; mittels mehrheitlichen Beschluss ist im Dezember 1998 der neue Flächenwidmungsplan in Kraft getreten, wodurch 500.000 m² von Bauland bzw. Gewerbegebiet in Grünland gewidmet worden sind, was vorwiegend den Bauern zu verdanken ist, die „Bauern bleiben wollen„ und deshalb mit beträchtlichen Umwidmungen einverstanden waren.
In der Gemeinde Anif gibt es eine Volksschule, einen Kindergarten und einen Hort.
Mit Burda und Sony sind in Anif (eigentlich in Niederalm) zwei große Betriebe angesiedelt. Im 1998 errichteten Gewerbepark konnten auch weitere Betriebe angesiedelt werden.
Die Gemeinde verfügt außerdem über eine Sportanlage:
Der Fußballverein USK Anif, einst ein österreichischer Zweitligaverein, spielt derzeit (Saison 2006/07) in der viertklassigen 1. Landesliga.
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