Der Artesische Brunnen am Dresdner Albertplatz wurde von 1832 bis 1836 durch Freiberger Bergleute gebaut, um die Dresdner Neustadt mit sauberem Wasser zu versorgen.
Der Brunnen ist 240 m tief, nach altem Maß 430 Ellen in den Untergrund gebohrt. An der Oberfläche kommen pro Minute ca. 65 l (nach altem Maß 140 Dresdner Kannen) mit einer Temperatur von ca. 13 °C (nach altem Maß 16 °Réaumur) an. Seinen eigentlichen Zweck hat er nie erfüllen können, da die Wassermenge schon damals zu gering war.
Das Wasser tritt durch natürlichen Druck zu Tage, ist recht gut im Geschmack, so dass es recht gern als Mineralwasserersatz genutzt wird. Dazu gibt es an dem dort befindlichen Wohnhochhaus einen Trinkbrunnen.
Das Brunnenhaus, also die eigentliche Quelle, befindet sich neben dem Hochhausturm der DVB an der Antonstraße und besitzt ein schiefergedecktes Pyramidendach. Das Brunnenwasser speist zusätzlich zum Trinkbrunnen eine kleine Fontäne. Diese befindet sich in einem 1906 vom Stadtbaurat Hans Erlwein entworfenem tempelartigem Rundbau mit Goldfischbecken. Das alte Quellhaus stammte von Paul Siemen. 2005/06 erfolgte eine komplette Rekonstruktion der Anlage.
Wegen seines warmen Quellwassers kann der Brunnen auch im Winter genutzt werden, da er ganzjährig sprudelt.
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