| Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für die historische Region, die sich im äußeren Nordwesten des Iran befindet, siehe Āzarbāydschān. |
| Azərbaycan Respublikası Republik Aserbaidschan |
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| Amtssprache | Aserbaidschanisch | ||||
| Hauptstadt | Baku | ||||
| Staatsform | Republik | ||||
| Staatsoberhaupt | Präsident İlham Əliyev | ||||
| Regierungschef | Premierminister Artur Rasizadə | ||||
| Fläche | 86.600 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 8.328.000 (Stand 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 96,2 Einwohner pro km² | ||||
| BIP/Einwohner | 1.023 US-$ (2005) | ||||
| Währung | Manat | ||||
| Unabhängigkeit | von der Sowjetunion am 18. Oktober 1991 | ||||
| Nationalhymne | Azərbaycan, Azərbaycan! | ||||
| Nationalfeiertag | 28. Mai | ||||
| Zeitzone | UTC +4 | ||||
| Kfz-Kennzeichen | AZ | ||||
| Internet-TLD | .az | ||||
| Telefonvorwahl | +994 | ||||
Aserbaidschan (aserbaidschan. Azərbaycan/ Азәрбајҹан/ آذربایجان) ist ein Staat zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus. Das heutige Staatsgebiet entspricht dem nördlichen Teil der historischen Region Aserbaidschan, deren südlicher Abschnitt eine iranische Provinz bildet. Aserbaidschan grenzt im Norden an Russland (Dagestan), im Nordwesten an Georgien, im Süden an den Iran und im Westen an Armenien sowie - über den Landesteil Nachitschewan - an die Türkei.
Die Exklave und autonome Republik Nachitschewan wird durch einen armenischen Gebietsstreifen vom aserbaidschanischen Kernland getrennt. Nachitschewan grenzt im Westen an die Türkei, im Süden den Iran und im Osten Armenien. Die Hauptstadt von Aserbaidschan heißt Baku (aserbaidschanisch Bakı) und ist eine bedeutende Hafenstadt am Kaspischen Meer. Die Gesamtfläche beträgt 86.600km².
Inhaltsverzeichnis |
Aserbaidschan liegt im Kaukasus und grenzt an Dagestan, Georgien, Armenien und den Iran. In der Autonomen Republik Nachitschewan, die eine Exklave darstellt, besitzt Aserbaidschan eine elf Kilometer lange Grenze mit der Türkei. Die Republik Aserbaidschan liegt bei 44° bis 52° östliche Länge und 38° bis 42° nördliche Breite.
Aserbaidschan hat eine Fläche von 86.600 km², 5.500 km² davon nimmt die Autonome Republik Nachitschewan ein. Circa 15 % des Staatsgebiets wird von den Einheiten der Karabach-Armenier besetzt, darunter Berg-Karabach und dessen Verbindungswege nach Armenien.
Der höchste Berg ist der Bazardüzü im Kaukasus mit 4.466 m. Größter See ist der Sarisu mit 67 km². Die Kura (aserbaidschanisch Kür) mündet nach 1.515 km Länge in das Kaspische Meer. Zum Staatsgebiet gehören auch die Inseln Pirallahı und Cilov im Kaspischen Meer. Auf der Halbinsel Abşeron gibt es mehrere Ölfelder.
Das Land ist zu 50 % von Ackerland bedeckt, zu 11,5 % von Wald und zu 1,6 % von Wasser.
Etwa 18.000 Tierarten - darunter 102 Säugetierarten - leben in Aserbaidschan. Die Spinnenfauna Aserbaidschans ist gut untersucht - bisher sind hier ca. 690 Arten nachgewiesen worden[1] [2].
In der subtropischen Zone gelegen, weist das Klima Aserbaidschans reliefbedingt erhebliche Unterschiede auf. In den Niederungen herrscht Halbwüsten- und Steppenklima, in den Küstengebieten dagegen findet sich subtropisches Klima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 13,1°C.
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Baku 1.116.513 Einwohner, Gəncə 303.268 Einwohner, Sumqayıt 265.150 Einwohner, Mingəçevir 95.453 Einwohner, Qaraçuxur 72.989 Einwohner und Əli Bayramlı 70.220 Einwohner.
Siehe auch: Liste der Städte in Aserbaidschan
Die Republik Aserbaidschan hat 9.923.000 Einwohner. 95 % der Bevölkerung gehören zum turksprachigen Volk der Aserbaidschaner. Den restlichen Anteil (5 %) bilden Russen, Ukrainer, Talyschen, Juden, Kurden, Awaren, Mescheten (106.000), Tataren, Türken, Armenier, Georgier sowie Lesgier. 52 % der Bevölkerung leben in Städten. 28 % der Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt. Das Bevölkerungswachstum beträgt 0,89 %.
Infolge des bewaffneten Konflikts mit Armenien in der Region Berg-Karabach und der seit 1993 andauernden armenischen Besatzung dieser Gebiete leben 600.000 bis 700.000 Aserbaidschaner (Stand 2003) als Flüchtlinge unter schlechten Lebensbedingungen.
Staats- und Amtssprache ist seit Ende der Sowjetunion allein Aserbaidschan-Türkisch (Eigenbezeichnung Azərbaycan Türkçəsi), welches - nach unterschiedlichen Schätzungen, einschließlich der Sprecher im Iran - etwa 20 bis 32 Millionen Muttersprachler hat. Seit Dezember 1992 gilt wieder die türkisch-lateinische Schrift (siehe neues türkisches Alphabet) und diese ist seit August 2000 allgemein für den amtlichen Schriftverkehr verbindlich. Die Bedeutung des Russischen nimmt immer mehr ab. Jugendliche in Baku sprechen als erste Fremdsprache in der Regel Englisch. Deutsch konnte sich als dritte Fremdsprache nach Englisch und Russisch allmählich bestätigen. Immer mehr junge Aserbaidschaner bekunden Interesse für Französisch und Spanisch.
Armenisch, das vor dem Krieg um Bergkarabach von 70 % der dortigen Bevölkerung, aber auch von Minderheiten in verschiedenen Regionen Aserbaidschans, insbesondere Städten gesprochen wurde, ist heute praktisch nur noch im Gebiet der Republik Bergkarabach anzutreffen, dort aber nunmehr zu nahezu 100 %.
Siehe auch: Turksprachen
Vorherrschende Religion ist der Islam, der im 8. Jahrhundert von Arabischen Eroberern verbreitet wurde. Aserbaidschan ist außer dem Iran, dem Irak und Bahrain das einzige Land mit schiitischer Bevölkerungsmehrheit: 68 % der Aserbaidschaner bekennen sich zur schiitischen und nur 32 % zur sunnitischen Glaubensrichtung. Während der Sowjetzeit war die Religionsausübung in Aserbaidschan wie auch in den zentralasiatischen Ländern verboten. Viele Aserbaidschaner wurden während der Sowjetherrschaft säkularisiert. Daher bezeichnen sich heute nur ca. 10 % als regelmäßig praktizierende Muslime. Die meisten Aserbaidschaner praktizieren den Islam nur an hohen Feiertagen wie dem Ramadan. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erlebte der Islam 1991 eine Wiedergeburt, die jedoch zu keiner Radikalisierung der Gesellschaft führte. Einzig im Süden des Landes ist eine seit einigen Jahren durch iranischen Einfluss entstehende orthodoxe Form des Islams im Kommen.
Siehe auch: Schiitischer Halbmond
In Aserbaidschan leben heute noch 25.000-30.000 Juden. Sie lassen sich in drei Gruppen unterteilen: aschkenasische Juden europäischer Herkunft, sogenannte Bergjuden bzw. Taten und georgische Juden. Am 9. März 2003 wurde in der Hauptstadt Baku eine neue Synagoge eröffnet. Es handelt sich um die erste neugebaute Synagoge in einem überwiegend muslimischen Staat.
Hauptartikel: Geschichte Aserbaidschans
Am östlichen Rande des Südkaukasus gelegen, gehört Aserbaidschan zu den ältesten industriellen Produktionsstätten von Energieträgern wie Öl und Gas. Bereits im frühen Mittelalter gehörte das als „griechisches Feuer“ bekannte Erdöl zum Exportschlager der Region um die Halbinsel Abşeron in Aserbaidschan.
Im persischen Reich der Sassaniden dienten die Fundstätten von Öl und Gas auf dem Gebiet von Abşeron und in anderen Ortschaften von Aserbaidschan nicht nur der Bereicherung des kaiserlichen Schatzamtes, sondern erlangten auch ihre Bedeutung als wichtige Kultstätten der damals herrschenden zoroastrischen Religionslehre. Bis heute kann man in vielen Bezirken Aserbaidschans die Überreste der alten zoroastrischen Tempel in Ortschaften mit besonders intensiven natürlichen Erdgasemissionen finden.
Die Ölfelder Abşerons wurden nach der Islamisierung Aserbaidschans als Quelle der sagenhaften finanziellen Wohlfahrt berühmt und zum Eigentum der religiösen Stiftungen (waqf) erklärt. Somit trugen sie erheblich zum Erhalt und ihrer Blüte bei.
Der groß angelegte industrielle Abbau der kohlenwasserstoffhaltigen Energieträger auf dem Gebiet des heutigen Aserbaidschans ist jedoch auf engste Weise mit der so genannten "russischen Periode" der Geschichte des Landes verbunden. Die russische Kolonialverwaltung im nördlichen Teil des Landes trieb Anfang der 1870er Jahre energisch die Versteigerung des Staatslandes auf der Halbinsel Abşeron voran.
Ziel war es, private Investitionen für den Abbau der wirtschaftlich attraktiven Ressourcen der Region zu gewinnen. Der darauf folgende wirtschaftliche Aufschwung, verbunden mit der enormen Produktionssteigerung auf den Feldern von Abscheron, schaffte eine erfolgreiche Grundlage für die autarke Versorgung der russischen Wirtschaft mit wichtigen Produkten der petrochemischen Industrie wie Kerosin, Masut und Schmierstoffe.
Während 1893 noch 51 % der Weltförderung auf die USA und 46 % auf Russland entfielen, hatte 1898 das Bakuer Revier die US-amerikanische Ausbeute überholt und stieg zum weltgrößten Erdölfördergebiet auf, welches auch den westeuropäischen Markt versorgte und sich mit amerikanischen Exporteuren einen harten Konkurrenzkampf lieferte.
Am 28. Mai 1918 wurde die Aserbaidschanische Demokratische Republik (AXC) ausgerufen. Sie wurde von der Weltgemeinschaft als Subjekt des Völkerrechts de-facto anerkannt und unterhielt diplomatische Beziehungen mit Ukraine, Georgien, Türkei und Litauen. Den 23 Monaten der Freiheit folgte die Eroberung durch Bolschewiki am 27. April 1920. Die Aserbaidschanische Demokratische Republik war ein weltlicher und pro-westlich orientierter Staat mit der starken Legislative, dem Parlament. Die Politiker wie Mammedamin Rasulzade, Fatalixan Xoyski, Elimardan Toptschubashov spielten eine herausragende Rolle im damaligen Staatswerdungsprozess. 1920 begaben sie sich ins europäische Exil.
Nach der zwanghaften Sowjetisierung 1920 und der Verstaatlichung aller aserbaidschanischen Produktionsstätten erfolgten neue Investitionen in die petrochemische Industrie Aserbaidschans. Die Folge war ein erheblicher Anstieg der Produktion, obwohl die direkte Kontrolle seitens der Moskauer Zentrale über die strategischen Ressourcen Aserbaidschans keine Möglichkeit zur Einflussnahme auf die Verteilung der Produktion seitens der aserbaidschanischen Republikführung zuließ. 1941 lieferte Aserbaidschan immerhin 175 Millionen Barrel Erdöl, was einem Anteil von 75 % an der gesamtsowjetischen Produktion entsprach. Es ist deshalb nicht überraschend, dass die Ölfelder von Baku zu strategischen Zielen des Kaukasus-Feldzuges der Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges erklärt wurden. Im Zweiten Weltkrieg kämpften über 270.000 Aserbaidschaner in der Roten Armee.
Mit der Erschließung der neuen gigantischen Ölfelder in anderen Regionen der UdSSR, insbesondere in Westsibirien, ging die Bedeutung der aserbaidschanischen Ölquellen im wirtschaftlichen Leben der Sowjetunion allmählich zurück. Die hohe Qualität des aserbaidschanischen Erdöls, gemessen an seinem niedrigen Schwefelanteil, ermöglichte jedoch auch später seinen Einsatz als Treibstoff für Flugobjekte, insbesondere für Militärflugzeuge und Raketen. Außerdem lieferten die in Baku ansässigen Ausbildungseinrichtungen weiterhin das notwendige Fachpersonal für die sowjetische petrochemische Industrie.
Das verursachte Chaos durch die militärischen Auseinandersetzungen um die Berg-Karabach-Region führte in ersten Jahren der Unabhängigkeit (erklärt am 18. Oktober 1991) zum Rückgang der gesamten nationalen Öl- und Gasförderung. In den nächsten Jahren wurde das niedrigste Förderungsniveau registriert: acht bis neun Millionen Tonnen jährlich.
Aserbaidschan ist eine Präsidialrepublik mit einem Ein-Kammer-Parlament. Die Verfassung wurde am 12. November 1995 verabschiedet.
Das aserbaidschanische Parlament, die Nationalversammlung (Milli Məclis) hat 125 Sitze, die seit 2005 nach einem Mehrheitswahlsystem für eine Periode von fünf Jahren gewählt werden. Ein Parlamentssitz wird für den Wahlkreis Berg-Karabach (Dağliq Qarabağ) freigehalten. Das Parlament wurde am 6. November 2005 für fünf Jahre gewählt.
Staatsoberhaupt ist der Präsident, der in geheimer, allgemeiner Wahl für die Periode von fünf Jahren gewählt wird. Das Amt des Staatspräsidenten hat İlham Əliyev, Sohn des zuvor verstorbenen Staatspräsidenten Heydər Əliyev, inne. Er gehört der regierenden Partei Yeni Azərbaycan (dt. Neues Aserbaidschan) an. Nach der Wahl vom 15. Oktober 2003 verkündete man ein Ergebnis von über 80 % für ihn. Er ließ sich am 31. Oktober 2003 inaugurieren.
Ministerpräsident ist seit dem 4. November 2003 wieder Artur Rasizadə von der Präsidentenpartei Neues Aserbaidschan.
Außenminister ist Elmar Məmmədyarov.
Die Opposition warf der Regierung bei den Präsidentenwahlen im Oktober 2003 Wahlbetrug vor. Internationale Wahlbeobachter (unter anderem von der OSZE) berichteten von Fälschungen und Einschüchterungsversuchen. Nach Bekanntgabe des Ergebnisses kam es am 16. Oktober in der Hauptstadt Baku zu Unruhen, bei denen mindestens zwei Menschen getötet, viele verletzt und mehrere Oppositionspolitiker festgenommen wurden.
Seit der Unabhängigkeit Aserbaidschans verlief außer der Präsidentenwahl 1992, aus der Əbülfəz Elçibəy als Sieger hervorging, jede Wahl undemokratisch.
Der Oppositionspolitiker Qabil Hüseynli bezeichnet Aserbaidschan als "halbfeudal, von Clans und der Mafia beherrscht". Neun der zehn reichsten Männer des Landes sind Mitglieder der Regierung. Unter ihnen ist auch der Polizei- und der Zoll-Chef.
EBRD, Europarat, GUS, GUAM, IWF, NATO-Partnerschaft für den Frieden, OSZE, Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation, UNO, Weltbank.
Aserbaidschan befindet sich in einer langdauernden Auseinandersetzung mit seinem westlichen Nachbarland Armenien um Bergkarabach, ein Gebiet auf aserbaidschanischem Territorium, das mehrheitlich von Armeniern bewohnt wird, sich 1991 für unabhängig erklärte und inzwischen durch armenische Streitkräfte besetzt wurde.
Es besteht eine allgemeine Wehrpflicht ab dem 18. Lebensjahr. Einberufen werden alle männliche Bürger der Republik Aserbaidschan bis zum 35. Lebensjahr.
Dauer: 1,5 Jahre für die Soldaten ohne Hochschulabschluss und 1 Jahr für die Hochschulabsolventen.
Streitkräfte: 72.100
Der Anteil der Militärausgaben am BSP ist mit 6,6 % im internationalen Vergleich sehr hoch.
Aserbaidschan gliedert sich in:
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Die Autonome Republik Nachitschewan gliedert sich in sieben Rayonlar und ein Şəhər:
1. Babək 2. Culfa 3. Kəngərli (Qıvraq) 4. Naxçıvan Şəhəri 5. Ordubad 6. Sədərək 7. Şahbuz 8. Şərur
(In Klammern jeweils der Verwaltungssitz, sofern nicht identisch mit dem Rayonsnamen.)
Eisenbahnnetz: 2123 km (davon 1300 km elektrifiziert)
Straßennetz: 24.981 km (92,3 % befestigt)
Motorisierung: 49 Kfz/1.000 Einwohner
Internationaler Flughafen: Baku
Die Wirtschaft Aserbaidschans wächst sehr schnell. Das BIP stieg im Jahr 1999 um 7,4 %, 2000 um 11,4 % und 2001 um 9,9 %. Diese Entwicklung basiert zu einem großen Teil auf einer expansiven Erdölindustrie, welche den wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes darstellt. 2005 erwirtschaftete die Ölindustrie 67 v.H. des BIP. Die Entwicklung der anderen Sektoren ist die größte wirtschaftliche Herausforderung des Landes.
Zwischen 2000 und 2005 wuchs das BIP pro Kopf von 652 auf 1.400 US-Dollar. Trotzdem leben nach Berechnungen der Weltbank 47 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.
Aserbaidschan fördert 477.000 Barrel (75.836.940 Liter) Erdöl pro Tag (2005). Für den Export des Öls wurde die BTC-Ölpipeline (Baku-Tiflis-Ceyhan-Ölpipeline) gebaut und im Sommer 2005 eröffnet. Sie kann täglich eine Million Barrel Rohöl von Baku in die türkische Hafenstadt Ceyhan transportieren. Die Kapazität kann später auf 1,8 Mio. Barrel pro Tag erhöht werden. Die Gewinne aus der Rohstoffförderung sollen in Zukunft in einen staatlichen Ölfonds fließen. Mit diesem soll für die Zukunft Aserbaidschans nach dem Ölzeitalter vorgesorgt und makroökonomische Stabilität geschaffen werden. Ein weiteres Ziel des Präsidenten İlham Əliyev ist es, die Armut zu mindern und damit der Opposition potentielle Unterstützer zu nehmen.
Ein großes Problem Aserbaidschans ist der hohe Grad an Korruption. Das Land belegt einen der letzten Plätze in der Statistik der Transparency International.
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
Siehe: Feiertage in Aserbaidschan
Die aserbaidschanische Küche ist vielfältig und ähnelt der türkischen Küche, wobei es viele gemeinsame Gerichte gibt.
Die dickflüssige Suppe Piti z.B. ist ein Hammelfleischeintopf mit Kichererbsen. Dovga ist eine Suppe aus scharfem Joghurt, Spinat und anderen Kräutern mit Reis und Fleischklößchen oder ohne (je nach Republikgebiet).
Eine Variante des Hauptgerichtes Dolma besteht aus u.a. mit Kräutern gewürztem Hackfleisch und Reis, gefüllt in Weinblättern. Dolma gibt es auch aus Auberginen, Paprika, Zwiebeln und anderem Gemüse.
Eine Variante des Hauptgerichtes Pilaow besteht aus Reis, Hammelfleisch und zusätzlichen Zutaten. Das Gericht gibt es in verschiedenen Arten. So gibt es z.B. Pilaow mit Hühnerfleisch und Kastanien anstelle von Hammelfleisch. Auch Früchte (z.B. Granatäpfel), Gemüse, Kräuter oder Trockenobst werden häufig verwendet.
Ein beliebtes Erfrischungsgetränk ist Schärbät, das aus Milch oder Zitrone, Minze oder Basilikum, oder aber auch aus vielen anderen verschiedenen Früchten zubereitet wird.
| Wiktionary: Aserbaidschan – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
Afghanistan | Ägypten | Armenien | Aserbaidschan | Bahrain | Bangladesch | Bhutan | Brunei | China, Volksrepublik | Georgien | Indien | Indonesien | Irak | Iran | Israel | Japan | Jemen | Jordanien | Kambodscha | Kasachstan1 | Katar | Kirgisistan | Kuwait | Laos | Libanon | Malaysia | Malediven | Mongolei | Myanmar | Nepal | Nordkorea | Oman | Osttimor | Pakistan | Philippinen | Russland1 | Saudi-Arabien | Singapur | Sri Lanka | Südkorea | Syrien | Tadschikistan | Thailand | Turkmenistan | Türkei1 | Usbekistan | Vereinigte Arabische Emirate | Vietnam | Zypern, Republik
Andere, bzw. umstrittene Gebiete:
Abchasien | Bergkarabach, Republik | Britisches Territorium im Indischen Ozean (Britische Überseegebiete) China, Republik (Taiwan) | Hongkong (SVZ der VR China) | Macao (SVZ der VR China) | Palästina | Südossetien | Türkische Republik Nordzypern
1 Liegt zum Teil auch in Europa.
Armenien | Aserbaidschan | Georgien | Kasachstan | Kirgisistan | Moldawien | Russland | Tadschikistan | Turkmenistan | Ukraine | Usbekistan | Weißrussland
Afghanistan | Ägypten | Albanien | Algerien | Aserbaidschan | Bahrain | Bangladesch | Benin | Brunei | Burkina Faso | Dschibuti | Elfenbeinküste | Gabun | Gambia | Guinea | Guinea-Bissau | Guyana | Indonesien | Iran | Irak | Jemen | Jordanien | Kamerun | Kasachstan | Katar | Kirgisistan | Komoren | Kuwait | Libanon | Libyen | Malaysia | Malediven | Mali | Marokko | Mauretanien | Mosambik | Niger | Nigeria | Oman | Pakistan | Palästina | Saudi-Arabien | Senegal | Sierra Leone | Somalia | Sudan | Suriname | Syrien | Tadschikistan | Togo | Tschad | Tunesien | Türkei | Turkmenistan | Uganda | Usbekistan | Vereinigte Arabische Emirate
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