Als Ausbaustrecke werden bereits bestehende Straßen- und Eisenbahnstrecken bezeichnet, die nachträglich durch umfangreiche Baumaßnahmen für höhere Geschwindigkeiten und/oder eine höhere Kapazität ertüchtigt wurden. Durch die Baumaßnahmen werden die Strecken in der Regel begradigt und möglichst viele Kreuzungen planfrei umgebaut.
Bei Eisenbahn-Ausbaustrecken (ABS) werden normalerweise sämtliche Bahnübergänge durch Unterführungen oder Brücken ersetzt und die Bahnsteige besonders gesichert. Häufig wird auch Linienzugbeeinflussung installiert, die Voraussetzung für Geschwindigkeiten über 160 km/h ist.
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Beispiele für ABS in Deutschland:
Die ehemalige Deutsche Bundesbahn trieb in den 1970er und 1980er Jahren den Ausbau von Strecken für Tempo 200 voran. Zum Fahrplanwechsel im Mai 1981 standen Schnellfahrabschnitte mit einer Gesamtlänge von 256,3 Kilometern zur Verfügung[1]:
Beispiele für ABS in der Schweiz: