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Das Automobil oder kurz Auto (von griechisch αὐτό~, autó~ – selbst~ und Latein mobilis – beweglich, früher Motorwagen) ist ein selbstfahrendes Fahrzeug, das sich unabhängig von Schienen und ohne den Einsatz von Zugtieren selbständig und aus eigenem Antrieb an Land fortbewegen kann. Diese Definition schließt auch motorisierte Zweiräder mit ein, jedoch wird das Wort im allgemeinen Sprachgebrauch meist für mehrspurige Fahrzeuge verwendet. Oft ist auch nur der PKW gemeint.
Die motorisch bewegten Fahrzeuge haben gegenüber den von Zugtieren gezogenen verschiedene Vorteile:
In diesem Artikel wird die allgemeine Entwicklung des Autos beschrieben. Die technische Beschreibung erfolgt im Artikel Kraftfahrzeug.
Inhaltsverzeichnis |
Die technischen Entwicklungen, die zum heutigen Automobil führten, begannen um 4000 v. Chr., als das Rad unabhängig voneinander in mehreren Kulturen erfunden wurde. Um 400 v. Chr. wurden hellenische Belagerungstürme durch Treträder per Muskelkraft bewegt. 308 v. Chr. wurde dann der Wagen des Demetrios von Phaleron durch Menschen im Innenraum des Fahrzeuges bewegt. 100 v. Chr. konstruierte der Grieche Heron von Alexandria eine Art „Dampfmaschine“. Im Römischen Reich wurden um 200 n. Chr. Wagen benutzt, die durch die Muskelkraft von Sklaven im Inneren bewegt werden.
Erst ab 1447 tauchen in Deutschland „Muskelkraftwagen“ auf. Leonardo da Vinci zeichnete 1490 eine Art selbstfahrenden Panzerwagen. Der niederländische Mathematiker Simon Stevin baute dann 1600 einen brauchbaren Segelwagen, der mit Windenergie 30 Personen transportieren konnte. Von 1650 bis 1660 verkaufte Johann Hautsch (Deutscher) mechanische Prunkwagen, angetrieben durch Muskelkraft.
1674 konstruierte der niederländische Physiker Christiaan Huygens (1629–1695) eine Kolbenmaschine mit Pulverantrieb. Er gilt damit als Pionier des Verbrennungsmotors und Erfinder des Kolbenmotors, nach dessen Schema auch die meisten heutigen Motoren arbeiten. Es handelte sich um einen Explosionsmotor, bei dem Schießpulver als Brennstoff eingesetzt wurde.
1678 baute der belgische Jesuitenpater Ferdinand Verbiest am chinesischen Hof das Modell eines dreirädrigen Dampfwagens. Allerdings blieb es beim Modell.
Der englische Physiker Isaac Newton legte 1680 das Konzept eines Dampfwagens vor und 1690 baute der Franzose Denis Papin eine Hochdruckdampfmaschine mit Kolben. Der Engländer Thomas Newcomen entwickelte diese Dampfmaschine 1712 weiter, indem er den Dampf bereits außerhalb des Zylinders erzeugt. 1768 nimmt der schottische Physiker James Watt weitere Veränderungen an der Dampfmaschine vor und gilt so als der Erfinder der direktwirkenden Dampfmaschine. 1769 wurde von Nicolas Joseph Cugnot, einem französischen Militäringenieur, für die französische Armee ein dreirädriger Dampfwagen mit Zweizylindermaschine zum Transport von Kanonen gebaut, der jedoch sehr störanfällig war und kaum benutzt wurde. Der Dampfwagen fasste vier Passagiere und erreichte eine Geschwindigkeit von 9 km/h. Das Original befindet sich heute im Pariser Conservatoire National des Arts et Métiers. Die Französische Revolution verhinderte weitere Versuche.
Im 19. Jahrhundert wurde eine Vielzahl an Dampfautomobilen gebaut. Bereits 1828 gab es in England einen mehr oder weniger regelmäßigen Pendeldienst mit einem Dampfbus zwischen London und Bath. Auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde noch ein erfolgreicher Dampf-Lkw gebaut, der Sentinel.
Die Entwicklung der heutigen Autos begann 1886 in Deutschland. Es wurde am 3. Juli 1886 in Mannheim von Carl Benz erfunden. Kurz danach folgten unabhängig davon in Cannstatt bei Stuttgart Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach sowie Siegfried Marcus in Wien.
Die erste Überlandfahrt unternahm Bertha Benz am 5. August 1888 von Mannheim nach Pforzheim. Dabei ging ihr das Benzin aus und sie musste „tanken“. Tankstellen gab es noch nicht. Die entsprechenden Chemikalien gab es nur in der Apotheke. So wurde die Stadtapotheke von Wiesloch zur ersten Tankstelle der Welt.
Die meisten damals produzierten Fahrzeuge basierten auf der Grundkonstruktion des Mercedes-Simplex (1906 – siehe Foto oben, sog. Simplexkonstruktion). Sie besaßen einen Motor vorn, ein Getriebe und Antriebswellen zu den angetriebenen Rädern. Der Begriff „Simplex“ geht auf Kaiser Wilhelm II. zurück, der sich 1906 auf einer Automobilausstellung in Berlin den Startvorgang des Mercedes erklären ließ und den im Vergleich zum mühsamen Einspannen von Pferden in eine Kutsche nur rund 10-Minütigen „Startvorgang“ als „Simplex“ bezeichnete.
Am Ende des 19. Jahrhunderts konkurrierten die verschiedenen Antriebsarten für Automobile noch sehr stark miteinander, bevor sich der Hubkolbenmotor durchsetzen konnte. Dies zeigen zum Beispiel die Produktionszahlen der amerikanischen Automobilfertigung (75 Hersteller) aus dem Jahr 1900:
Das Benzinautomobil benötigte bis in die 1920er Jahre, um sich gegen andere Antriebsarten durchzusetzen, wie z.B. dem Petroleummotor und dem Spiritusmotor. Gründe waren u. a. der technische Fortschritt im Motorenbau und billiger Kraftstoff aus Erdöl mit einer viel höheren Energiedichte als elektrische Speicher sowie die hierin begründeten, auch heute noch gültigen Vorteile: eine große Reichweite und eine hohe mögliche Geschwindigkeit.
Das Prinzip des ersten Automobils ist bis heute erhalten geblieben. Es sind jedoch viele technische Neuerungen hinzugekommen:
Verschiedene Entwicklungstendenzen lassen sich derzeit beobachten. So wird zum Beispiel die Integration der Informationselektronik verstärkt betrieben (Navigationssysteme, Unterhaltungsmedien für Mitfahrer, usw.). Hauptthema ist auch die weitere Verbrauchssenkung bzw. ein alternativer Antrieb. Die technischen Fortschritte auf dem Gebiet der Motorentechnik und des Leichtbaus werden jedoch zum Teil durch zusätzliche Komfort- und Sicherheitsausstattungen sowie stärkere Motorisierungen der Fahrzeuge wieder wett gemacht. Trotzdem sinkt der Flottenverbrauch weiter ab. 2003 wurde der Flottenverbrauch in Deutschland zu 7,35 l/100 km errechnet. Grund ist vor allem der große Anteil von neu zugelassenen Dieselfahrzeugen. Dies führte auch dazu, dass der Gesamtabsatz an Benzin und Dieselkraftstoff in Deutschland seit 1999 rückläufig ist.
Die wesentlichen Innovationsgebiete der Fahrzeugtechnik betreffen folgende Themenbereiche:
Nach Zahlen der WHO sterben 1,2 Millionen Menschen jährlich an den direkten Folgen von Verkehrsunfällen. Alle Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zusammen haben dazu beigetragen, dass sich die Zahl der bei einem Verkehrsunfall getöteten Personen (2004: etwa 5800, 1971: ca. 21.000) in Deutschland auf dem niedrigsten Stand seit Einführung der Statistik im Jahre 1953 bewegt. Angesichts eines vielfach höheren Fahrzeugbestands und insgesamt gewachsener Fahrleistungen ein beachtlicher Erfolg.
Die Sicherheit von Insassen und potenziellen Unfallgegnern von Kraftfahrzeugen ist abhängig von organisatorischen und konstruktiven Maßnahmen sowie dem persönlichen Verhalten der Verkehrsteilnehmer.
Kaum ein anderes industrielles Massenprodukt hat den Alltag der Menschheit mehr verändert als das Automobil. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts hat es mehr als 2500 Unternehmen gegeben, die Automobile produzierten. Viele Unternehmen, die im 19. Jahrhundert Eisenwaren oder Stahl produzierten, fingen Mitte des Jahrhunderts mit der Fertigung von Waffen oder Fahrrädern an und entwickelten so die Kenntnisse, die Jahrzehnte später im Automobilbau benötigt wurden.
Selbst heute gibt es noch viele kleine Betriebe im Bereich Automobilproduktion, die nur eine handvoll – zumeist exklusive – Fahrzeuge produzieren, beispielsweise die Unternehmen Stutz (USA) oder Morgan (GB).
Siehe auch: Autoindustrie
Kernpunkt der Bedeutung des Automobils ist die Mobilität, aber auch die Flexibilität. Bis in das 18. Jahrhundert gab es als Fortbewegungsmittel nur die Kutsche und das Pferd. Mit Erfindung der Eisenbahn konnte zwar die Geschwindigkeit gesteigert werden, aber man war an Fahrpläne und bestimmte Haltepunkte gebunden. Erst das Automobil ermöglichte die universelle und individuelle Fortbewegung sowie den flexiblen schnellen Transport von Gütern. Insgesamt waren zum 1. Januar 2004 49.648.043 Automobile in Deutschland zugelassen.
Im Vergleich mit Fußgängern und Fahrrädern, aber auch mit Bussen Bahnen hat das Auto einen wesentlich höheren Platzverbrauch. Im ländlichen Raum stellt dies meist kein Problem dar, in Ballungsgebieten führt dies jedoch zu Staus und Parkplatzmangel. Das Stadtzentrum verliert dadurch an Attraktivität für den Autoverkehr, der auf die „grüne Wiese“ ausweicht.
Der Güterverkehr auf der Straße ist ein elementarer Bestandteil der heutigen Wirtschaft. So erlaubt es die Flexibilität der Nutzfahrzeuge, leicht verderbliche Waren direkt zum Einzelhandel bzw. zum Endverbraucher zu bringen. Mobile Baumaschinen übernehmen heute einen großen Teil der Bauleistungen. Just-in-time-Lieferungen ermöglichen einen viel schnelleren Bauablauf. Beton wird in Betonwerken gemischt und anschließend mit Spezialfahrzeugen zur Baustelle gebracht, mobile Betonpumpen ersparen den Gerüst- oder Kranbau.
| Kraftfahrzeugbestand in Deutschland | 1.1.2007 | 1.1.2006 | 1.1.2005 | 1.1.2004 | 1.1.2003 | 1.1.2002 | 1.1.2001 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Personenkraftwagen (PKW) | 46.569.657 | 46.090.303 | 45.375.526 | 45.022.926 | 44.657.303 | 44.383.323 | 43.772.260 |
| Krafträder, Quads etc. | 3.969.103 | 3.902.512 | 3.827.899 | 3.744.971 | 3.656.873 | 3.557.360 | 3.410.480 |
| Lastkraftwagen (LKW) | 2.604.060 | 2.573.077 | 2.572.142 | 2.586.329 | 2.619.267 | 2.649.097 | 2.610.885 |
| Zugmaschinen einschl. Sattelzüge | 2.000.844 | 1.975.979 | 1.961.934 | 1.952.298 | 1.952.243 | 1.951.077 | 1.941.783 |
| Kraftomnibusse | 83.549 | 83.904 | 85.508 | 86.480 | 85.880 | 86.461 | 86.656 |
| Sonstige (Wohnmobile, Krankenwagen) | 284.160 | 284.092 | 696.644 | 689.165 | 684.269 | 678.612 | 665.231 |
| Gesamte Kraftfahrzeuge | 55.511.373 | 54.909.867 | 54.519.653 | 54.082.169 | 53.655.835 | 53.305.930 | 52.487.295 |
Die Luftverschmutzung durch die Abgase der Verbrennungsmotoren nimmt, gerade in Ballungsräumen, z.T. gesundheitsschädigende Ausmaße an (Stichwort Smog, Feinstaub). Die Kraftstoffe der Motoren beinhalten giftige Substanzen wie Xylol, Toluol, Benzol sowie Aldehyde. Noch giftigere Bleizusätze sind zumindest in Europa und den USA nicht mehr üblich.
Auch der überwiegend vom Automobil verursachte Straßenlärm schädigt die Gesundheit.
Das Motoröl aus Automobilen gelangt manchmal in die Nahrungskette.
Zu den Gefahren des Kraftfahrzeug-Verkehrs bzw. zu Verkehrsunfällen siehe das Kapitel Sicherheit.
Der Verbrauch von Mineralöl, einem fossilen Energieträger zum Betrieb des Automobils erzeugt einen CO2-Ausstoß von mehreren Millionen Tonnen jährlich und trägt so erheblich zum Treibhauseffekt bei. Die Vorkommen an fossilen Energieträgern, insbesondere Erdöl, sind begrenzt. Die Verteilung der Vorkommen und der Verbraucher führt zu politischen Konflikten bis hin zu militärischen Auseinandersetzungen.
Der enorme Flächenverbrauch für Fahrzeuge und Verkehrswege zerstört den Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen.
Die Fertigung des Automobils verbraucht darüber hinaus erhebliche Mengen an Rohstoffen, Wasser und Energie. Je nach Weltanschauung gehen die Angaben hierzu jedoch weit auseinander. Gemäß der Automobilindustrie werden nur etwa 2700 l je hergestelltem Fahrzeug als Abwasser in die Kanalisation beziehungsweise in das Klärwerk entlassen, die auch noch zu einem gewissen Teil aus den Sozialräumen stammen. [1]. Greenpeace geht im Greenpeacemagazin 4/97 von einem Verbrauch von 20.000 l für einen Mittelklassewagen aus. SPIEGEL Special 11/1998 berechnet für die Herstellung eines PKW der oberen Mittelklasse (etwa: Mercedes E-Klasse) gar 226.000 Liter Wasser. Die Wasserwirtschaft sieht branchenpositive 380.000 l für ein Fahrzeug als notwendig an.
Die Automobilindustrie arbeitet daher an alternativen Konzepten, die jedoch erst durch politische bzw. wirtschaftliche Zwänge größere Verbreitung erlangen dürften.
| Kraftstoffart | 1.1.2007 | 1.1.2006 | 1.1.2005 |
|---|---|---|---|
| Benzin | k.A. | 35.918.697 | 36.264.661 |
| Diesel | 10.819.760 | 10.091.290 | 9.071.611 |
| Flüssiggas (LPG) (einschl. bivalent) | k.A. | 40.595 | 13.051 |
| Erdgas (CNG) (einschl. bivalent) | ca. 54.000 | 30.554 | 21.571 |
| Hybrid | k.A. | 5.971 | 2.150 |
| Elektro | k.A. | 1.931 | 2.038 |
| Sonstige | k.A. | 1.265 | 444 |
| Gesamt PKW | 46.569.657 | 46.090.303 | 45.375.526 |
Quelle: KBA
Das Auto ist ein Transportmittel, das
bewegen kann. Damit erhöht es die Leistungsfähigkeit und Produktivität einer Gesellschaft.
Das Auto ist aber weit mehr als ein Gebrauchsgegenstand. In vielen Ländern – dazu zählen bei weitem nicht nur Amerika oder Deutschland – ist das Auto Symbol für Stärke, für Liquidität oder Reichtum und Modernität. Ein Auto zu besitzen, ist eine Prestigeangelegenheit; welches Auto man besitzt ebenso. Das Auto gliedert sich prachtvoll in die Lebenswelt eines 'modernen' Menschen ein. Persönliche Ziele wie zum Beispiel Macht (die sich etwa im investierten Geld spiegelt), Schnelligkeit oder Leistungsfähigkeit, Unabhängigkeit („im Auto bin ich frei und autonom“) finden sich darin wieder. Das Auto befriedigt zentrale Bedürfnisse, Träume, Ideale und geht in diesem Sinn weit über seinen praktischen Wert hinaus. Der Markt zehrt davon schon seit Jahrzehnten. Autowerbung funktioniert nur selten oder nur teilweise über die praktischen Vorzüge, die ein Modell bieten kann. Stattdessen wird das Auto zum „zweiten Zuhause“ – größtmöglicher Komfort für Fahrer und Insassen und vielfältige Zusatzfunktionen belegen dieses immer wieder aufs Neue. Inzwischen kehrt sich diese Entwicklung teilweise wieder um. In Zeiten des schwindenden Allgemeinwohlstandes wird zunehmend bemängelt, dass es keine komfortarmen, insbesondere HartzIV-konformen Fahrzeuge mehr zu kaufen gibt.
Es sind also zwei Faktoren, die die Verbreitung des Autos derart vorangetrieben haben:
und daraus resultiert ein dritter nicht unbedeutender Punkt: die Autoindustrie ist eine große Stütze des Wirtschaftssystems, das um seiner selbst Willen und der Stabilität der Gesellschaft wegen den Willen zur (Selbst-)Erhaltung produziert.
Die genannten positiven Eigenschaften haben ihre Kehrseite, denn das Auto prägt unser Leben auch in anderer Weise (siehe dazu auch Risiken):
Kaum ein anderes Objekt unseres täglichen Lebens vereint derart gegensätzliche Eigenschaften. Gemessen an den gesamtgesellschaftlichen Problemen, die durch das Auto entstanden sind, ist die Frage berechtigt, ob die Vorzüge, die im Gegensatz dazu eher individualistischer Natur sind (also in erster Linie den einzelnen Menschen bedienen), tatsächlich ausreichend sind, um jene aufzuwiegen.
Folgende Hersteller sind die 5 stärksten Automarken in West-Europa:
Folgende Hersteller sind die 5 stärksten Automarken in Deutschland:
Anmerkung: Zahlen für 2005 sind geschätzt, Stand Februar 2005
| Automarke | PKW-Neu- zulassungen 2006 | Anteil an den gesamten PKW- Neuzulassungen (2006 in Prozent) | davon mit Dieselantrieb (in Prozent) |
|---|---|---|---|
| Volkswagen | 689.116 | 19,9 | 56,2 |
| Mercedes | 342.768 | 9,9 | 53,0 |
| Opel | 334.479 | 9,6 | 30,2 |
| BMW | 272.805 | 7,9 | 59,4 |
| Audi | 262.356 | 7,6 | 69,2 |
| Ford | 243.845 | 7,0 | 36,1 |
| Renault | 149.516 | 4,3 | 34,5 |
| Toyota | 142.908 | 4,1 | 32,9 |
| Skoda | 118.523 | 3,4 | 39,0 |
| Peugeot | 111.151 | 3,2 | 34,3 |
| Citroen | 83.469 | 2,4 | 41,3 |
| Fiat | 78.072 | 2,3 | 37,9 |
| Mazda | 77.051 | 2,2 | 28,8 |
| Seat | 60.975 | 1,8 | 31,4 |
| Nissan | 55.231 | 1,6 | 23,2 |
| Hyundai | 52.405 | 1,5 | 21,0 |
| Honda | 48.588 | 1,4 | 23,0 |
| Kia | 46.184 | 1,3 | 43,3 |
| Volvo | 37.057 | 1,1 | 76,4 |
| Mitsubishi | 33.760 | 1,0 | 19,7 |
| Suzuki | 32.237 | 0,9 | 25,6 |
| Smart | 30.286 | 0,9 | 20,0 |
| Mini (BMW) | 24.652 | 0,7 | 5,9 |
| Chevrolet | 23.132 | 0,7 | 3,4 |
| Porsche | 17.490 | 0,5 | 0,0 |
| Alfa Romeo | 15.182 | 0,4 | 52,8 |
| Daihatsu | 13.120 | 0,4 | 0,0 |
| Chrysler | 11.982 | 0,3 | 58,7 |
| Subaru | 11.053 | 0,3 | 0,0 |
| Land Rover | 6.923 | 0,2 | 89,4 |
| Dacia | 6.292 | 0,2 | 16,2 |
| Jeep | 6.088 | 0,2 | 80,1 |
| Saab | 5.277 | 0,2 | 39,9 |
| Lexus | 5.087 | 0,2 | 21,1 |
| Jaguar | 4.223 | 0,1 | 56,3 |
| Ssangyong | 2.814 | 0,1 | 99,1 |
| Lancia | 2.626 | 0,1 | 25,8 |
| GM | 2.187 | 0,1 | 7,4 |
| Sonstige | 7.051 | 0,0 | 12,7 |
| Gesamt | 3.467.961 | 100 | 44,3 |
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