| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Kärnten | |
| Politischer Bezirk: | Villach-Land (VL) | |
| Fläche: | 44,8 km² | |
| Koordinaten: | 46° 37' N, 13° 41' O | |
| Höhe: | 902 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2604 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 58 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 9530, 9531 | |
| Vorwahlen: | 0 42 44 | |
| Gemeindekennziffer: | 2 07 05 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bad Bleiberg 49 9530 Bad Bleiberg |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Gunnar Illing (Namensliste) | |
| Gemeinderat: (2003) (19 Mitglieder) |
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Die Marktgemeinde Bad Bleiberg ist ein Kurort mit Thermalbad im Bezirk Villach-Land in Kärnten.
Inhaltsverzeichnis |
Bad Bleiberg liegt direkt westlich von Villach im Tal des Weißenbachs zwischen Dobratsch und Gailtaler Alpen. Nachbargemeinden sind, beginnend im Norden im Uhrzeigersinn: Paternion, Weißenstein, Villach, Arnoldstein, Nötsch im Gailtal, Sankt Stefan im Gailtal.
Die Gemeinde mit den beiden Katastralgemeinden Bleiberg und Kreuth umfasst folgende fünf Ortschaften:
Die Geschichte Bleiberg war vom Blei- und (in geringerem Ausmaß) Zinkbergbau geprägt. 1007 übertrug Kaiser Heinrich II. das gesamte Gebiet um Villach einschließlich Bleiberg dem Bistum Bamberg. Die erste urkundliche Erwähnung als Pleyberg stammt aus dem Jahr 1333.
Im heutigen Gemeindegebiet wurden seit dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts Blei und Zink abgebaut. 1556 schilderte Georgius Agricola das „Kärnthner Verfahren“ der Bleiverhüttung. 1717 nahmen Bleiberger Knappen an der Belagerung von Belgrad teil. Prinz Eugen verlieh ihnen als Anerkennung eine Fahne, die heute die älteste Knappenfahne der Welt ist. Sie ist heute noch im Bad Bleiberger Bergbaumuseum "Terra Mystica" zu besichtigen. 1759 erwarb Maria Theresia die bis dahin bambergischen Besitzungen. Ende des 18. Jahrhunderts hatte Bleiberg 4.000 Einwohner.
1867 wurde die Bleiberger Bergwerks Union (BBU) gegründet. Bis dahin wurde der Bergbau von verschiedenen Gewerken betrieben. Im und nach dem Ersten Weltkrieg erreichte der Bergbau einen Höhepunkt. 1931 wurde der Abbau jedoch bedingt durch die Weltwirtschaftskrise für ein Jahr stillgelegt. 1946 wurde die BBU verstaatlicht. 1951 erfolgte ein (Warm)Wassereinbruch in einem der Stollen. Dieses Thermalwasser führte in der Folge zur Errichtung des Thermalbades. Der Blei- und Zinkabbau wurde 1993 eingestellt. Ein Teil der ehemaligen Stollen wird heute noch als Schaubergwerk Terra Mystika und als Heilklimastollen genutzt.
Die Ortsgemeinde Bleiberg hatte sich im Jahr 1850 konstituiert, 1930 wurde sie aufgrund der überregionalen Bedeutung zur Marktgemeinde erhoben, und 1978 wurde der Gemeinde das Prädikat „Bad“ verliehen.
Die Gemeinde Bad Bleiberg hat 2.753 Einwohner (2001), davon besitzen 95,8 % die österreichische, 1,9 % die bosnische und 1,1 % die deutsche Staatsbürgerschaft.
66,2 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen und 24,2 % zur evangelischen Kirche, 1,6 % sind islamischen Glaubens und 4,2 % ohne religiöses Bekenntnis.
Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 93 Arbeitsstätten mit 437 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 767 Auspendler und 166 Einpendler. Es gibt 31 land- und fortwirtschaftliche Betriebe (davon 5 im Haupterwerb), die zusammen 976 ha bewirtschaften (1999).
Die Verkehrserschließung erfolgt über die Landesstraße L 35.
Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern. Seit den Gemeinderatswahlen 2003 verteilen sich die Mandate wie folgt: 11 Namensliste, 7 SPÖ, 1 FPÖ. Direkt gewählter Bürgermeister ist Mag. Gunnar Illing von der Namensliste.
Im Gemeindewappen nimmt im hinteren Teil das Bleizeichen, teilweise überlegt vom Gezähe (Hammer und Schlägel), auf die Bergbauvergangenheit Bezug, im der vorderen Hälfte stehen Quellen, Brunnenschale und Wasserstrahlen für die Thermalquellen. Die Blasonierung des Wappens, das der Gemeinde am 28. September 1967 verliehen wurde, lautet:
Die Fahne trägt die Traditionellen Bergmannsfarben Schwarz-Weiß-Grün mit eingearbeitetem Wappen.
Partnergemeinde von Bad Bleiberg ist Pradamano in der Provinz Udine, Italien.
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DamenConvLex-1834: Leuker Bad · Landecker Bad
Herder-1854: Russisches Bad · Bad
Lueger-1904: Bad [2] · Bad [1]
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