| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Steiermark | |
| Politischer Bezirk: | Radkersburg (RA) | |
| Fläche: | 2,17 km² | |
| Koordinaten: | 46° 41' N, 15° 59' O | |
| Höhe: | 209 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1442 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 665 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 8490 | |
| Vorwahl: | 03476 | |
| Gemeindekennziffer: | 61513 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptplatz 1 8490 Bad Radkersburg |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Peter Merlini (BBR) | |
| Gemeinderat: (2005) (15 Mitglieder) |
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Bad Radkersburg (slowenisch Radgona; ungarisch (historisch): Regede) ist eine Stadtgemeinde im Südosten des österreichischen Bundeslandes Steiermark und Verwaltungssitz des Bezirks Radkersburg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt auf einer Höhe von 208 m an der Mur, verfügt über eine Fläche von 2,17 km² und zählt rund 1.600 Einwohner.
Wann Radkersburg als Siedlung erschlossen wurde, wo sich diese befand und wer sie gründete, ist nicht eindeutig rekonstruierbar. Auch der Zeitpunkt, ab dem Radkersburg unter landesfürstliche Herrschaft fiel, bleibt unbekannt. Vermutlich war Radkersburg ursprünglich ein Eigengut, gehörte also nicht dem Landesfürsten, sondern einem direkt vom König beschenkten Adeligen. Nach heutigem Forschungsstand wurde Radkersburg nicht, wie lange Zeit angenommen, vom Böhmenkönig Ottokar II. (1232-1278), sondern vom Habsburgerkönig Albrecht I. (1255-1308) gegründet. Dem Erscheinungsbild der heutigen Stadt liegt ein präziser Konstruktionsplan zugrunde. Bereits Ende des 13. Jahrhunderts war die Stadt von einer Mauer mit Türmen umgeben. Radkersburg wurde 1582 vom Reichstag zu Augsburg zur Reichsfestung erhoben. Bis zum ersten Weltkrieg war die Stadt Garnisonsstadt der K.u.K. Österreich-Ungarischen Armee, 1914 lag hier das 2. Eskadron des Husaren Regiments Nr. 16.
Nach Ende des Ersten Weltkriegs besetzten Truppen des SHS-Staates Radkersburg und seine Umgebungsgemeinden am linksseitigen Murufer. Es kam zum Aufstand der "Freischar" am 4. Februar 1919. Die SHS-Truppen räumten das Gebiet erst im Juli 1920 im "Tausch" gegen das Abstaller Becken. Oberradkersburg (Gornja Radgona) am anderen Ufer der Mur wurde Teil Sloweniens bzw. des SHS-Staates.
Im Zweiten Weltkrieg kam es zur Zerstörung der Stadt, die Stadt lag an einer toten Grenze. Die Wiedereröffnung der Murbrücke am 12. Oktober 1969 führte wieder zu einer Annäherung Österreichs und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien. 1975 wurde die Stadtgemeinde Radkersburg zum Kurort erklärt und führt seit 1. Jänner 1976 die Bezeichnung Bad Radkersburg. 1978 wurde eine weitere Thermalquelle erschlossen, es folgte der Ausbau des Thermalbades.
Bürgermeister ist Peter Merlini (BBR). Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2005 wie folgt zusammen: 5 ÖVP, 5 Bürgerliste Bad Radkersburg (BBR), 4 SPÖ, 1 Grüne.
Das Stadtwappen zeigt ein achtspeichiges goldenes Rad in rotem Schild.
Bad Radkersburg ist ein Kurort mit einer 80 °C heißen Thermalquelle. Dies zusammen mit der längsten Sonnenscheindauer in Österreich macht die Stadt zu einem attraktiven Fremdenverkehrsziel. Mit ca. 100.000 Übernachtungen pro Jahr ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Bad Radkersburg befindet sich am Ende des 365 km langen Murradweges.
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Lueger-1904: Bad [2] · Bad [1]
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