Bahnstrecke Heißen–Altendorf (Ruhr)

Heißen-Altendorf
Kursbuchstrecke: 232 d/e
Streckennummer: 2180
Spurweite: 1435 mm
Bundesländer: Nordrhein-Westfalen
Verlauf
0 Mülheim-Heißen
Bahnstrecke Speldorf - Essen-Nord
zur Zeit stillgelegt
3,0 Essen-Margarethenhöhe
5,1 Essen-Rüttenscheid
Bahnstrecke Essen - Essen-Werden (S6)
7,7 Essen-Rellinghausen
Bahnstrecke Kupferdreh - Steele (S9) )
10,9 Steele Süd
Ruhrquerung
Verbindung zur Bahnlinie Kupferdreh - Steele
15,0 Altendorf
Ruhrquerung
weiter nach Dahlhausen
siehe Ruhrtalbahn

Die Bahnstrecke von Heißen (heute Mülheim-Heißen) nach Altendorf (heute Essen-Burgaltendorf) ist eine historische Eisenbahnverbindung durch Mülheim und den Essener Süden. Errichtet wurde sie 1872 bis 1879 von der Rheinischen Eisenbahn, einer der drei großen privaten Eisenbahngesellschaften im Ruhrgebiet. Sie wurde hauptsächlich zur Kohleabfuhr gebaut; der Güterverkehr wurde bis Essen-Rüttenscheid am 1. August 1872 aufgenommen, am 15. Juni 1878 bis Steele Süd und am 22. Januar 1879 bis Altendorf. Der Personenverkehr begann auf der ganzen Strecke erst am 1. Juli 1879 und erreichte nie eine größere Bedeutung. Der Haltepunkt Essen-Margarethenhöhe wurde erst 1946 unterhalb der Straßenbrücke (Sommerburgstraße) eingerichtet.

Stilllegungen

Im zweiten Weltkrieg wurde die Ruhrbrücke zwischen Steele-Süd und Altendorf zerstört und nicht wieder aufgebaut. Damit war die Strecke ab 1945 nur noch bis Steele-Süd befahrbar. Der Personenverkehr zwischen Heißen und Steele-Süd wurde 1965 eingestellt. Ab 1979 wurde der Güterverkehr von Heißen bis Rellinghausen verkürzt, 1986 bis Rüttenscheid. Seit 2001 ist die gesamte Strecke stillgelegt. Sie wurde zu einem Radweg. Der Bahnhof Rüttenscheid wich dem Parkplatz für die Grugahalle.

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Quelle:
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