Bahnstrecke Krefeld-Oppum–Bochum Nord

Bahnstrecke Krefeld-Oppum - Bochum Nord
Streckennummer: 2505
Streckenlänge: 52,6 km
Spurweite: 1435 mm
Bundesländer: Nordrhein-Westfalen
Verlauf
Bahnstrecke Duisburg-Ruhrort–Mönchengladbach
km 0,0 Krefeld-Oppum
Meerbusch-Osterath
km 1,7 Krefeld-Linn
km 4,3 Krefeld-Uerdingen
km 6,5 Duisburg-Hohenbudberg Bayerwerk
zur ehem. Bahnstrecke nach Ruhrort
von Niederrheinstrecke
km 10,2 Duisburg-Rheinhausen Bf
km 11,8 Duisburg-Rheinhausen Ost
Rheinbrücke
km 13,8 Duisburg-Hochfeld Süd
(Stichbahn von 1870)
Bahnstrecke Duisburg–Düsseldorf
Duisburg Hbf
ab hier für Personenverkehr stillgelegt
nach Oberhausen West
Güterverkehr Du-Wedau – Ob-West
nach Duisburg-Wedau Bf
von Duisburg-Wedau Rbf
Bahnübergang Katzenbruch
km 20,9 Mülheim (Ruhr)-Speldorf
zur ehem. unteren Ruhrtalbahn
Ruhr
von Bahnstrecke Duisburg–Mülheim
km 23,5 Mülheim (Ruhr) Hbf (Keilbahnhof)
(Überleitstelle)
km 28,0 Mülheim (Ruhr)-Heißen
zur Bahnstrecke Heißen–Altendorf (Ruhr)
zur Bahnstrecke Mülheim–Essen
km 34,0 Essen-Nord
von Essen Hbf
km 39,1 Essen-Kray Nord
nach Gelsenkirchen Hbf
km 43,1 Gelsenkirchen-Wattenscheid
km 49,2 Bochum-Präsident
km 50,5 Bochum-Nord
weiter nach Bochum-Langendreer

Die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft erbaute neben der Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft und der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft die wichtigsten Strecken im heutigen Ruhrgebiet.

Geschichte

Der Schritt über den Rhein gelang der bis dahin nur linksrheinisch tätigen Rheinischen Eisenbahngesellschaft am 1. September 1866, als sie ihre neue Strecke von Osterath über Krefeld-Oppum, (Duisburg)-Rheinhausen, das Trajekt Rheinhausen-Hochfeld über den Rhein, (Duisburg)-Hochfeld, (Mülheim)-Speldorf, Mülheim-Eppinghofen, (Mülheim)-Heißen nach Essen Nord eröffnen konnte.

Zum größten Teil für die Anrainer kostenlos baute sie Anschlussgleise zu vielen Steinkohlenzechen in dieser Region. Die Strecke wurde bis 1874 über Bochum Nord, Langendreer Nord nach Dortmund Süd weitergeführt. Im gleichen Jahr wurde das Trajekt durch eine feste Rheinbrücke, die Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke, ersetzt und rechtsrheinisch die freigewordenen Uferanlagen zu einem bahneignen Hafen ausgebaut und für die Schiffsverladung der angefahrenen Kohlen genutzt.

Heutige Situation

Heute dient die Bahnstrecke überwiegend dem Güterverkehr. Auf dem Abschnitt Mülheim-Speldorf bis Essen-Kray-Nord ruht der Verkehr derzeit, die Oberleitung ist inzwischen bis Bochum-Präsident abgebaut. Der Personenverkehr wurde schrittweise bis 1970 eingestellt. 1992 wurde anlässlich der Landesgartenschau in Mülheim ("Müga") das sogenannte "Müga-Wiesel" als Zubringer von und zum Mülheimer Hauptbahnhof eingesetzt. Der Pendelzug (Baureihe 140 mit modernisiertem Wendezug) brachte ein halbes Jahr lang die Besucher der Ausstellung zum provisorischen Haltepunkt "Müga", welcher zwischen dem Hauptbahnhof und Speldorf lag.

Weblinks

Quelle:
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