Bahnstrecke Mühlhausen–Treffurt

Vogteier Bimmelbahn
0,0 Mühlhausen (202,45m)
nach Schlotheim
nach Gotha
6,96 Oberdorla (217,55m)
9,10 Langula (234,33m)
17,25 Heyerode (437,03m)
21,06 Diedorf (372,40m)
24,37 Wendehausen (301,67m)
26,30 Normannstein (Feldmühle) (260,72m)
Innerdeutsche Grenze
von Schwebda
Innerdeutsche Grenze
31,79 Treffurt (176,57m)
weiter nach Wartha
Viadukt bei Heyerode, als Radweg befahrbar
Viadukt bei Heyerode, als Radweg befahrbar

Die Vogteier Bimmelbahn war eine Eisenbahnstrecke in Thüringen, die Mühlhausen mit Treffurt verband.

Die Strecke wurde 1911 zwischen Mühlhausen/Thüringen und Treffurt durch die Preußische Staatsbahn als normalspurige Nebenbahn mit einer Länge von 31,8 km in Betrieb genommen. Sie führt vom Bahnhof Mühlhausen nach Südwesten durch den Stadtwald im Einschnitt des Rieseninger Berges zur Vogtei und dann auf die Höhen des Hainich. Im Gefälle von 1:40 ging es hinunter zur Werra.

Ab 1952 wurde der Bahnhof Treffurt nicht mehr angefahren. So hieß bis 1960 (im Güterverkehr) die Endstation Normannstein im Personenverkehr bis 29. September 1968 Wendehausen. Noch bis 02. September 1969 gab es Güterverkehr bis Langula, heute ist die Strecke abgebaut. Der Abschnitt Treffurt -Heyerode wurde zum Bahntrassenradweg umgestaltet, die Strecke ist ein Teil des Unstrut-Werra-Radwanderwegs. Im alten Bahnhof Heyerode, dem Scheitelpunkt der Strecke, wird heute ein Ausflugslokal betrieben.

Ehemaliger Haltepunkt Normannstein der Vogteier Bimmelbahn
Ehemaliger Haltepunkt Normannstein der Vogteier Bimmelbahn

Bimmelbahn nannte man volkstümlich Eisenbahnen, wo bei mehreren aufeinanderfolgenden Wegübergängen von der Lokomotive ein Läutesignal gegeben - gebimmelt - wurde.

Literatur

  • Günter Fromm: Treffurt und seine Eisenbahnen. Verlag Rockstuhl 1995. ISBN 3-929000-40-7

Weblinks

Quelle:
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