| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Gotha | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Mittleres Nessetal | |
| Koordinaten: | 51° 2′ N, 10° 43′ O | |
| Höhe: | 270 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,86 km² | |
| Einwohner: | 732 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 62 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99869 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GTH | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 67 003 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstr. 15 99869 Goldbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Erika Reisser | |
Ballstädt ist eine ca. 700 Einwohner umfassende Dorfgemeinde im Landkreis Gotha in Thüringen (Gothaer Land), in der Mitte zwischen Gotha, Erfurt und Bad Langensalza. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Mittleres Nessetal.
Inhaltsverzeichnis |
Das Klima ist relativ trocken, stark beeinflusst durch das Klima im Thüringer Wald. Der Vegetationsbeginn ist recht spät.
Im Jahre 2003 wurden durch Begehung eines nahe gelegenen Feldes ein großes und reiches Gräberfeld aus der römischen Kaiserzeit entdeckt. Es handelt sich dabei um keltisch-römische Bronzeurnen, die auf germanische Kriegergräber aus der Zeit der Römisch-Germanischen Kriege deuten. Ähnliche Entdeckungen wurden in den 1930er Jahren in Großromstedt im Weimarer Land gemacht. Vermutlich handelt es sich um vorübergehend siedelnde elbaufwärtsziehende Kriegertruppen der Sueben und Markomannen im Zusammenhang mit den Zügen des Ariovist und Marbod.
Die erstmalige urkundliche Erwähnung fand im 8. Jahrhundert statt, wahrscheinlich existierte aber schon viel früher die Siedlung Ball, die keltischen Ursprungs sein soll.
Ballstädt ist ein typisch thüringisches Haufendorf mit bäuerlicher Struktur. Äußere Befestigungsanlagen sind in "Holen" noch erkennbar.
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
Die Wirtschaft besteht nur aus Kleingewerben. Seit 1990 gibt es kaum noch bäuerliche Betriebe.
Der nordwestlich des Dorfes gelegene Bahnhof ist Haltepunkt der Bahnstrecke Gotha–Leinefelde und war bis 1947 Endpunkt der Bahnstrecke Ballstädt–Straußfurt.
Sehenswert ist der Wehrkirchturm der St.-Petri-Kirche sowie die Bockwindmühle, die jährlich am Deutschen Mühlentag zur Besichtigung geöffnet ist.
In der Umgebung befinden sich Ausläufer des Hainich, die Fahner Höhe, mit ausgedehntem Mischwald und reicher Flora.
Das Mühlrad im Wappen weist auf die Bedeutung des Müllerhandwerks für das Dorf hin. Außer der Windmühle gab es in Ballstädt auch drei Wassermühlen. Sie wurden durch die Tonna angetrieben, einem Bach, der am Südrand des Dorfes entsprigt und ein paar Kilometer nördlich in die Unstrut mündet. Entsprechend ihrer Lage entlang des Bachlaufs hießen sie Obermühle, Mittelmühle und Untermühle. Diese Namen werden innerhalb des Dorfes auch heute noch verwendet, auch wenn bei keinem der drei Häuser die Mühlenanlagen erhalten sind.
Die Partnergemeinde von Ballstädt ist Miehlen.
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