| Barbados | |||||
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| Wahlspruch: Pride and Industry engl., „Stolz und Fleiß“ |
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| Amtssprache | Englisch | ||||
| Hauptstadt | Bridgetown | ||||
| Staatsform | Konstitutionelle Monarchie, Parlamentarische Demokratie | ||||
| Staatsoberhaupt | Königin Elisabeth II. vertreten durch Generalgouverneur Clifford Straughn Husbands |
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| Regierungschef | Premierminister Owen Seymor Arthur | ||||
| Fläche | 430 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 279.912 (Quelle: CIA 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 647 Einwohner pro km² | ||||
| BIP/Einwohner | 10.300 US-$ (2005) | ||||
| Währung | Barbados-Dollar | ||||
| Unabhängigkeit | von Großbritannien am 30. November 1966 | ||||
| Nationalhymne | In Plenty and In Time of Need | ||||
| Zeitzone | UTC -4 | ||||
| Kfz-Kennzeichen | BDS | ||||
| Internet-TLD | .bb | ||||
| Telefonvorwahl | + 1 246 | ||||
Barbados ist eine Insel der kleinen Antillen und ein Inselstaat innerhalb des Commonwealth of Nations.
Inhaltsverzeichnis |
Barbados ist die östlichste Insel der Inselkette der kleinen Antillen zwischen dem Atlantik und der Karibik.
Die Kindersterblichkeit liegt bei elf Toten auf tausend Geburten. Die Lebenserwartung liegt bei 76,4 Jahren und der Alphabetisierungsgrad bei 97,6 %. Ca. 70 % der Bevölkerung sind anglikanischen Glaubens. Insgesamt gehören 95 % dem Christentum an.
Die Bevölkerung selbst setzt sich zu etwa 80 % aus Afrikanern und zu 15 % aus Mulatten zusammen. Den Rest stellen neben Weißen vor allem Inder. Die korrekte Bezeichnung der Einwohner von Barbados lautet Barbadier.
Die voreuropäischen Einwohner von Barbados waren Arawak und Kariben. Um 350 nach Christus, 800 und im 13. Jahrhundert erreichten drei Einwanderungswellen die Insel. Dazwischen und danach war sie vom Festland isoliert. In den 15 Jahren nach der "Entdeckung" Barbados' durch Pedro Campos 1536 versklavten spanische Eroberer zahlreiche Bewohner für Plantagenarbeit auf anderen Inseln. Der Rest der einheimischen Bevölkerung floh. So fanden die Engländer knapp ein Jahrhundert später eine verwaiste Insel vor.
1625 übernahm England die Insel von den Portugiesen. Bis 1962 blieb sie danach in britischem Besitz. 1627 begann die Besiedlung der zu diesem Zeitpunkt menschenleeren Insel durch Großbritannien. Barbados' Wirtschaft blieb bis weit in das 20. Jahrhundert stark von der Zucker-, Rum- und Sirupproduktion abhängig.
Barbados blickt auf eine lange parlamentarische Geschichte zurück. Es verfügt über das drittälteste Parlament im Commonwealth (nach Westminster und Bermuda). Bereits 1639 wurde mit dem House of Burgesses das erste Parlament eingerichtet. Nach Konflikten mit Großbritannien wurden die Rechte des Parlaments und die der Bürger von Barbados 1652 in der „Charta of Barbados, or Articles of Agreement“ niedergelegt. Diese Verfassungsurkunde garantierte u.a. die Religionsfreiheit, Rechtstaatlichkeit, Eigentum und weitgehende parlamentarische Rechte sowie Unabhängigkeit.
Die in den Anfängen nur für die englischen Plantagenbesitzer geltenden Rechte wurde nach der vollen Sklavenemanzipation 1838 bis hin zur Unabhängigkeit am 30. November 1966 auf die schwarze Bevölkerungsmehrheit ausgedehnt. Von 1958 bis 1962 war Barbados eine Provinz der Westindischen Föderation.
Nach der Unabhängigkeit entwickelte sich in Barbados eine parlamentarische Demokratie, die sich ihrer Geschichte und Traditionen bewusst ist.
Barbados hat ein Zweikammern-Parlament (ein House of Assembly und einen Senat).
Heute wird die Politik im wesentlichen durch die beiden großen Parteien, die Barbados Labour Party (BLP) und die Democratic Labour Party (DLP) bestimmt.
Nationalfeiertag ist der 30. November.
Siehe auch:
In den 1990er Jahren liefen die Tourismusindustrie und die Handwerkproduktion der Zuckerindustrie ihren wirtschaftlichen Rang ab.
Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt nach Angaben der Central Bank of Barbados 7.350 US-Dollar.
Flughafen: Grantley Adams International Airport (IATA-Flughafencode: BGI)
Bei 13.0670 nördlicher Breite und 59.4830 westlicher Länge befand sich gegen Ende der 60er Jahre die Versuchskanone von Gerald Bull (HARP-Gun), die ihre Geschosse in Höhen von über 100 Kilometern abfeuern konnte.
Zwischen 1963 und 1968 wurden von Barbados einige Höhenforschungsraketen der Typen Nike Apache, Arcas und Nike Cajun gestartet.
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