Barciany

Barciany
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Barciany auf der Karte von Polen
Barciany
Barciany
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Ermland-Masuren
Landkreis: Kętrzyn
Geographische Lage: 54° 13' N, 21° 21' O
Einwohner: 1.100 ()
Postleitzahl: 11-410
Telefonvorwahl: (+48) (+48) 89
Kfz-Kennzeichen: NKE
Wirtschaft & Verkehr
Nächster int. Flughafen: Szczytno-Szymany
Gemeinde
Gemeindeart: Landgemeinde
Gemeindegliederung: 23 Schulzenämter
Fläche: 294 km²
Einwohner: 6.724 (30. Juni 2005)
Verwaltung (Stand: 2007)
Gemeindevorsteher: Łukasz Wiśniewski
Adresse: ul. Wojska Polskiego 7
11-410 Barciany
Webpräsenz: www.barciany.pl

Barciany [barˈtɕanɨ] (deutsch Barten, litausich Barčianiai) ist ein Ort und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde des Landkreises Kętrzyn in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren – knapp 75 Kilometer südöstlich von Kaliningrad und etwa 75 Kilometer nordöstlich von Olsztyn am Flüsschen Liebe gelegen. Der Name erinnert an den prussischen Stamm der Barten, die im Mittelalter in dieser Landschaft gelebt haben.

Geschichte

Im 14. Jahrhundert erhielt die Siedlung eine eigene Kirche und eine Burg des Deutschen Ordens, die heute beide noch erhalten sind. 1630 erhielt der Ort Stadtrechte, konnte sich abseits der wichtigen Verkehrsströme jedoch kaum entwickeln. Mit 1488 Einwohnern im Jahre 1885 bzw. 1541 Einwohnern 1939 blieb Barten eine kleine Ackerbürgerstadt, obwohl sie seit Beginn des 20. Jahrhunderts durch Kleinbahnen mit der Kreisstadt Rastenburg und Nordenburg verbunden war. Wie überall in Ostpreußen erlebte auch Barten ab 1945 Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung. Der Ort verlor seine Stadtrechte, ist heute jedoch Zentrum einer größeren Gemeinde, der Gmina Barciany im Powiat Kętrzyński, der etwas größer ist als der frühere Landkreis Rastenburg und unter anderem auch die Stadt Reszel beinhaltet.

Gemeinde

Zur Stadt- und Landgemeinde Barciany gehören folgende Ortschaften:

polnischer Name deutscher Name (bis 1945)
Aptynty Aftinten
Arklity Arklitten
Asuny Assaunen
Błędowo Blandau
Bobrowo Bieberstein
Cacki Schätzelshöfchen
Czaczek Schätzels
Dębiany Dombehnen
Dobrzykowo Dawerwalde
Drogosze Groß Wolfsdorf
Duje Doyen (1938-45 Dugen)
Frączkowo Fritzendorf
Garbnik Garbnick
Garbno Laggarben
Gęsie Góry Sansgarben
Gęsiki Meistersfelde
Gęsiniec Wielki
Glinka
Główczyno Egloffstein
Gradowo Althagel
Gumniska Silzkeim
Górki Berg
Kąpławki Kamplack
Kiemławki Małe Klein Kämlack
Kiemławki Wielkie Groß Kämlack
Kolwiny
Kotki Krausen
Krelikiejmy Kröligkeim
Krymławki Krimlack
Krzeczewo Sonnenburg
Kudwiny Kudwinnen
Maciejki Blumenthal
Markuzy Markhausen
Markławka Marklack
Michałkowo Langmichels
Modgarby Modgarben
Mołtajny Molthainen (1938-45 Molteinen)
Momajny Momehnen
Moruny
Niedziałki Fünfhuben
Niedziały
Ogródki Baumgarten
Pastwiska
Pieszewo
Piskorze Ludwigshöhe
Podławki Podlacken
Radoski Dwór
Radosze Freudenberg
Rodele Rodehlen
Rowy
Ruta Rauttershof
Rutka Rauttersfelde
Rzymek
Silginy Sillginnen
Skandawa Skandau
Skierki Wehlack
Skoczewo
Sławosze Henriettenfeld
Solkieniki Solknick
Staniszewo Albertinhausen
Stary Dwór Barciański Althof Barten
Suchawa Sausgörken
Święty Kamień Heiligenstein
Szaty Wielkie Groß Schatten
Taborzec Taberwiese
Wielewo Willkamm
Wilkowo Małe Klein Wolfsdorf
Wilkowo Wielkie Groß Wolfsdorf
Winda Wenden
Zalewska Góra

Weblinks

Commons
Commons: Barciany – Bilder, Videos und Audiodateien
Quelle:
Artikel Barciany aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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