| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Potsdam-Mittelmark | |
| Amt: | Beetzsee | |
| Koordinaten: | 52° 30′ N, 12° 38′ O | |
| Höhe: | 37 m ü. NN | |
| Fläche: | 37,23 km² | |
| Einwohner: | 721 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 19 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 14778 | |
| Vorwahl: | 03381 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PM | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 69 019 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Chausseestr.33b 14778 Beetzsee |
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| Bürgermeister: | Horst Kämmeries (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Beetzseeheide im Landkreis Potsdam-Mittelmark | ||
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Beetzseeheide ist eine Gemeinde im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Die Gemeinde hat ihren Namen zum Teil vom Beetzsee, einem eiszeitlichen Rinnensee.
Inhaltsverzeichnis |
Im Havelland liegen die Ortsteile auf beiden Seiten des Beetzsees nordöstlich der Stadt Brandenburg an der Havel, die der unmittelbare Nachbar im Süden ist. Im Westen liegt der Ortsteil Radewege der Gemeinde Beetzsee. Im Osten nördlich des Beetzsses liegt Päwesin, südlich des Sees Roskow. Bemerkenswert bewegt ist die Landschaft in dem sonst eher flachen Havelland. Die Anhöhen der „Butzower Alpen“ mit dem Hasselberg (60 m ü. NN) und dem Flachsberg bei Gortz (66 m ü. NN) ragen etwa 30 m aus der Ebene heraus.
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen:
Sie entstand am 1. Februar 2002 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Butzow, Gortz und Ketzür.
Mötzow ist wohl der älteste Ort in der Gemeinde Beetzseeheide. Er wurde erstmalig 1161 als Mukzowe erwähnt. Aus diesem Ort wurde das Domstiftsgut Mötzow. Die Bauten dieses Gutes bilden den Ort. Das Gut wurde zumeist von Pächtern bewirtschaftet.
Das Schloss oder Gutshaus wurde 1894 vom Pächter Friedrich Sander erbaut. Der und seine Nachkommen bewirtschafteten Mötzow von 1853 bis 1945. Das Domstift Brandenburg musste, um das Eigentum am Gut zu erhalten, 1945 selbst die Bewirtschaftung des Gutes übernehmen. Von 1882 bis 1962 war eine Brennerei das wirtschaftliche Rückgrat des Gutes.
Seit Oktober 2001 ist das Gut einem neuen Pächter übergeben worden. Dieser betreibt hier, auf 1.220 ha Anbaufläche, einen Vielfruchthof (Spargel, Erdbeeren, Blaubeeren, Kartoffeln und Getreide) mit Direktvermarktung auf dem Gut. Das Gut wurde zu einer Erlebniswelt mit Hofladen, Streichelzoo, Gastronomie und Kunstmühle.
Dieser Ort wurde 1208 unter dem Namen Buzow erstmals erwähnt. Im 30-jährigen Krieg wird der Ort vollständig zerstört. Um 1840 werden 29 Wohnhäuser gezählt, 1860 gibt es eine Getreidemühle und eine Ziegelei. 1903 nimmt die Westhavelländische Kreisbahn den Betrieb auf. Dies ermöglicht den Kiesabbau zwischen Butzow und Radewege. Der dabei anfallende Abraum wird zu den Butzower Alpen aufgetürmt. Und eine Dampferanlegestelle macht Butzow zum beliebten Ausflugsziel für die Bürger der nahen Stadt Brandenburg an der Havel. 1957 wird der südlich gelegene Nachbarort Mötzow eingemeindet. Die Kreisbahn wird 1969 stillgelegt, wodurch auch der Kiesabbau eingestellt wird. 1992 wird Butzow Sitz des Amtes Beetzsee mit 14 Gemeinden.
Der Rat der Gemeinde besteht aus 10 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Landwirtschaft und Fremdenverkehr sind die wichtigsten Erwerbszweige in der Gemeinde Beetzseeheide. Das Domstiftsgut ist das größte Unternehmen in der Gemeinde. Die ursprüngliche Landschaft mit leichten Höhenzügen ist im Havelland einmalig. Der Beetzsee ist ein besonderer Anziehungspunkt. In Butzow und in Gortz befinden sich Campingplätze. Für Naturfreunde bieten sich gute Möglichkeiten zur Beobachtung der Vogelwelt. Mehrere Storchpaare besiedeln die Umgebung des Beetzsees jeden Sommer.
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