| Belgacom AG | |
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| Unternehmensform | |
| Gründung | 1930 |
| Unternehmenssitz | Brüssel, Belgien |
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Didier Bellens (Delegierter Geschäftsführer und CEO) |
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| Mitarbeiter | 18135 (Juni 2006) |
| Branche | Telekommunikationsunternehmen |
| Website | [1] |
Belgacom ist ein belgisches Telekommunikationsunternehmen, das aus der Umwandlung der Telegrafen- und Telefonregie (RTT - Régie des Telegraphes et des Téléphones) hervorgegangen ist.
Inhaltsverzeichnis |
Die Belgacom-Gruppe, die aus Belgacom AG und deren Tochtergesellschaften besteht, ist Belgiens größter Telekommunikationskonzern.
Die Gruppe ist in drei großen Branchen tätig:
Diese Aktivitäten werden hauptsächlich durch Belgacom AG durchgeführt. Sie umfassen eine komplette Reihe von Sprach-, Datenübermittlungs- und Internetdiensten über den Festnetzanschluss zugunsten privater und beruflicher Kunden.
Belgacom AG ist der größte Konnektivitätsanbieter in Belgien. Konnektivitätsdienste werden sowohl pivaten als auch beruflichen Kunden angeboten.
Seit Mai 2005 ist Belgacom AG mit der Einführung von Belgacom TV, dem ersten IPTV-betriebenen digitalen Fernsehangebot in Belgien, auch in der Fernsehbranche tätig. Dank dieser Einführung ist die Belgacom-Gruppe zum vollständigen Quadruple-Play-Betreiber geworden (Festnetztelefonie, Internet, Mobilfunk und Fernsehen).
Diese Aktivitäten werden durch die Tochtergesellschaft Belgacom Mobile, besser bekannt unter dem Namen Proximus, durchgeführt. Anlässlich des Kaufs der 25%igen Beteiligung von Vodafone an Proximus durch Belgacom AG gehört die Mobilfunkgesellschaft seit August 2006 zu 100% zu der Belgacom-Gruppe.
Proximus bietet privaten und beruflichen Kunden in Belgien eine breite Palette an Mobilfunkdiensten an.
Im Jahre 2005 vermarktete Proximus als erste Mobilfunkgesellschaft in Belgien UMTS-Dienste (3G) für Privatkunden.
Innerhalb der Belgacom-Gruppe werden diese Aktivitäten durch die Tochtergesellschaft Belgacom ICS durchgeführt. Belgacom ICS gehört zu 72% Belgacom AG und zu 28% der Gesellschaft Swisscom Fixnet.
Belgacom ICS bietet Telekommunikationsbetreibern aus der ganzen Welt Kapazitäts- und Konnektivitätsdienste im Sprach- und Datenbereich an.
Heute ist Belgacom ICS der weltweit achtgrößte Anbieter in Sachen Sprachverkehrsvolumen und der Weltleiter in Signalisierungsdiensten für Mobilfunkanbieter.
Das Jahr 2005 wurde bei Belgacom durch zwei Hauptereignisse geprägt: die Einführung von Belgacom TV und das öffentliche Kaufangebot für Telindus.
Die ersten Teste von Belgacom im Hinblick auf die Einführung des Digitalfernsehens wurden 2004 bei mehreren hunderten Haushalten durchgeführt.
Im Mai 2005 überraschte der belgische Telekombetreiber den Markt, als er die Fussballrechte für die erste und zweite Liga für die nächsten 3 Saisons über seine Tochtergesellschaft Skynet iMotions Activities erwarb.
Diese Aktion kündigt die nahe bevorstehende Einführung von Belgacom TV an, welche im Juni 2005 stattfindet. Dieses Digitalfernsehangebot über ADSL ist ganz neu in Belgien und macht Belgacom zum Quadruple-Player (Anbieter von Fernsehen, Breitband-Internet, Festnetz- und Mobiltelefonie). Darüber hinaus ermöglicht es dem belgischen Unternehmen, neue Einkommensquellen zu erschließen, da die Gewinnspannen im Stammgeschäft, das heißt im Festnetz rückläufig sind.
2005 war auch das Jahr des öffentlichen Kaufangebots für Telindus, den Marktführer im Bereich Netzwerkintegration. Ein erstes, von der Leitung von Telindus als feindlich betrachtetes Übernahmeangebot wurde im September unterbreitet. So fang eine Börsen-Saga an, die fast vier Monate dauerte. Das Angebot rief ernsthafte Spannungen zwischen den zwei Gesellschaften hervor und die verschiedenen eingreifenden Parteien bekriegten einander in der Presse.
Nach einem durch France Telecom unterbreiteten Gegenangebot trug Belgacom schließlich den Sieg davon. Ende Dezember wurde ein bedingtes Partnerschaftsabkommen unterzeichnet.
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