| Wappen | Karte |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Staat: | Russland |
| Föderationskreis: | Ural |
| Föderationssubjekt: | Autonomer Kreis der Chanten und Mansen |
| Gemeindeart: | Stadt |
| Fläche: | 72 km² |
| Einwohner: | 19.794 (2006) |
| Höhe: | 20 m |
| Telefonvorwahl: | (+7) 34670 |
| Geografische Lage: | 63° 43' N, 66° 40' O |
| Kfz-Kennzeichen: | |
| Offizielle Website: | |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Sergei Manenkow |
| Liste der Städte in Russland | |
Belojarski (russisch Белоярский) ist eine Stadt in Westsibirien, im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen (Russland) mit 19.794 Einwohnern (Berechnung 2006).
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt im Westsibirischen Tiefland am Kasym, einem rechten Nebenfluss des Ob. Das Klima ist kontinental.
Die Stadt Belojarski ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons im Nordwesten des Autonomen Kreises.
Belojarski entstand 1969 als Stützpunkt für den Bau von Erdgasleitungen von der Jamal-Halbinsel über Nadym in den europäischen Teil Russlands. Der Ortsname bezieht sich auf die hellen Gesteine (russ. bely – weiß), die am steil abfallenden Flussufer (russ. jar) zutage treten.
1973 wurde der Ort zur Siedlung städtischen Typs, 1988 erhielt er mit Gründung des gleichnamigen Rajons Stadtrecht.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 1970 | 400 * |
| 1979 | 8.000 * |
| 1989 | 20.500 * |
| 2002 | 18.721 ** |
| 2006 | 19.794 |
Anmerkung: * Volkszählung (gerundet)** Volkszählung
In Belojarski gibt es ein kleines Historisches und Heimatmuseum. Es existieren Filialen mehrerer regionaler höherer Bildungseinrichtungen.
Haupwirtschaftszweig ist Betrieb und Unterhaltung der Erdgaspipelines durch Tjumentransgas (Тюментрансгаз). Nach Erdölfunden in der Umgebung begannen Firmen wie RITEKBelojarskneft (РИТЭКБелоярскнефть) mit der Ausbeutung der Vorkommen.
Eher lokaler Bedeutung sind Ren- und Pelztierhaltung sowie Fischfang, die im Rajon betrieben werden.
| Commons: Belojarski – Bilder, Videos und Audiodateien |