Berlin-Eiskeller

Eiskeller
Eiskeller

Eiskeller, im Nordwesten Spandaus gelegen, gilt im Winter als die kälteste Region Berlins. In klaren, windstillen Nächten liegen die Temperaturen oft bis zu zehn Grad unter denen im Zentrum. Der Eiskeller gilt als Landschaftsschutzgebiet und hat eine Fläche von 51,6 Hektar.

Hierdurch bot es sich in früherer Zeit besonders für die Lagerung von Eis aus dem nahe gelegenen Falkenhagener See an, das dann an Brauereien und Krankenhäuser verkauft wurde.

Während der Teilung Berlins war Eiskeller zunächst eine Exklave West-Berlins. Nach einem Gebietsaustausch mit der DDR bestand dann eine schmale Gebietsverbindung.

Der Name geht auf die allgemeine Bedeutung der Eiskeller zurück, jener historische Variante eines Kühlraums, die mit Natureis gekühlt wurden. Neben einem Eiskeller als Nebengebäude, die mit starkem Erdreich ummantelt wurden, gab es auch vielfach natürliche Eiskeller, vor allem in Höhlen und Stollen, die die natürlichen geologischen Beschaffenheiten ausnutzten.

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