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Falkenberg |
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| Koordinaten | 52° 34' 10" n. Br., 13° 32' 19" ö. L. | |
| Einwohner | 1107 (31. Dez. 2006) | |
| Eingemeindung | 1. Okt. 1920 | |
| Postleitzahl | 13057 | |
| Ortsteilnummer | 1104 | |
| Verwaltungsbezirk | Lichtenberg | |
| Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg | ||
Falkenberg ist ein Ortsteil im Bezirk Lichtenberg von Berlin. Die Ortschaft liegt am östlichen Stadtrand, umgeben von weiten Feldern – den früheren Rieselfeldern der Stadt.
Inhaltsverzeichnis |
Das Straßendorf wurde im 13. Jahrhundert durch bäuerliche Siedler auf dem Barnim angelegt. Die erste urkundliche Erwähnung folgt am 26. Juni 1370 in einer Urkunde Markgraf Ottos des Faulen. 1791 wird Falkenberg von Marie Elisabeth von Humboldt – der Mutter von Wilhelm und Alexander von Humboldt – erworben. Diese lässt die alte Dorfkirche klassizistisch umgestalten und findet nach ihrem Tod im Jahr 1796 dort auch ihre letzte Ruhe. 1875 erwirbt die Stadt Berlin das ehemalige Rittergut zur Anlage von Rieselfeldern, 1920 folgt die Eingemeindung durch das Groß-Berlin-Gesetz. Falkenberg ist künftig ein Ortsteil des neu geschaffenen Bezirks Weißensee.
In den 1930er und 1940er Jahren gibt es nur geringfügige Erweiterungen im Gebiet des alten Dorfes, so werden lediglich einige Siedlungen in Richtung Ahrensfelde sowie eine katholische Kirche neugebaut. Am 21. April 1945, wenige Tage vor dem Einmarsch der Roten Armee sprengen schließlich Wehrmachtsangehörige die Dorfkirche. Anders als in den umliegenden Ortschaften betraf die Sprengung nicht nur den Turm, der oftmals als Orientierung diente. Das Gelände beherbergt heute einen Park, das Grab Marie Elisabeths von Humboldt wurde in eine neu errichtete Gruft in diesem umgelegt.
Als der Bau von Großwohnsiedlungen in Ost-Berlin Einzug hielt, wurde Falkenberg kaum davon betroffen. Der Ortsteil lag zunehmend im Windschatten der städtischen Entwicklung. Am 1. September 1985 wurde Falkenberg zusammen mit den Ortsteilen Hohenschönhausen, Malchow und Wartenberg aus dem Bezirk Weißensee herausgelöst und im neu geschaffenen Bezirk Hohenschönhausen zusammengefasst.
Statt der großstädtischen Entwicklung wurden jedoch die Rieselfelder hier und in der Umgebung durch ein modernes Klärwerk ersetzt. Dieses führte neben seiner Hauptfunktion als Wasserreinigungsanlage die Funktion als Wasserspender für den kleinen Fluss Wuhle aus. Nach der Schließung 2003 befürchteten Kritiker, dass der Fluss austrocknen könnte.
Am 1. Januar 2001 kam Falkenberg durch die Bezirksreform wie die anderen Ortsteile Hohenschönhausens zum Bezirk Lichtenberg. Im gleichen Jahr eröffnete auch das Tierheim Berlin, das durch seinen architektonisch reizvollen Bau immer wieder unter anderem für Filmregisseure von Bedeutung ist.
Die Hauptverkehrsstraße Falkenbergs ist die Dorfstraße. Sie ist die Verlängerung der aus dem Neubaugebiet kommenden Falkenberger Chaussee und von alters her die Verbindung nach Berlin. Nach Osten hin mündet sie in die Ahrensfelder Chaussee, die schließlich weiter in Richtung Bad Freienwalde führt.
Im öffentlichen Nahverkehr wird Falkenberg durch die gleichnamige Endhaltestelle der Berliner Straßenbahn (Linien M4 und M17) bedient. Zudem verläuft die Buslinie 197 von der Schleife weiter nach Ahrensfelde und Marzahn.
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