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Mitte |
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| Koordinaten | 52° 31' 0" n. Br., 13° 22' 0" ö. L. | |
| Fläche | 10,7 km² | |
| Einwohner | 79.406 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte | 7428 Einwohner/km² | |
| Postleitzahlen | 10115, 10117, 10119, 10178, 10179 | |
| Ortsteilnummer | 0101 | |
| Gliederung | ||
| Verwaltungsbezirk | Mitte | |
| Ortslagen | ||
| Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg | ||
Mitte ist ein Ortsteil im Bezirk Mitte von Berlin. Der Ortsteil umfasst die Stadtteile des historischen Berlin/Cölln. In den Ortsteilen Mitte und Tiergarten befinden sich fast alle in Berlin gelegenen Institutionen von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung, sowie die meisten Botschaften.
Bis zur Verwaltungreform 2001 war der Ortsteil ein eigener Stadtbezirk. Der ehemalige Stadtbezirk Mitte wurde mit den ehemaligen West-Berliner Bezirken Tiergarten und Wedding zum neuen Bezirk Mitte von Berlin fusioniert.
Gesprochen wird Mitte immer ohne Artikel, also „Ich wohne in Mitte“, „Wir fahren nach Mitte“. Im Volksmund ist dann meistens der Ortsteil Mitte gemeint, nicht der neue Fusionsbezirk Mitte von Berlin.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ortsteil Mitte umfasst das Gebiet des alten Berlins. Die Festungsmauern wurden jedoch schon vor Jahrhunderten abgetragen. Die Grenzen Alt-Berlins sind vor allem in Bezeichnungen von Straßen und Plätzen sichtbar. So ist das Brandenburger Tor das Zolltor nach Westen in Richtung der Stadt Brandenburg, und es ist auch heute der westlichste Punkt des Ortsteils Mitte, hinter dem der Tiergarten liegt. Einige Bezeichnungen, die auf Stadttore der Akzisemauer hinweisen, liegen heute in angrenzenden Ortsteilen, wie etwa Kottbusser Tor oder Frankfurter Tor (im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg).
Berlin-Mitte gliedert sich heute in eine Reihe von Stadtviertel, die überwiegend auf die alte Doppelstadt Berlin-Cölln und ihre Vorstädte zurückzuführen sind. Einige der Stadtviertel sind nicht auf Berlin-Mitte begrenzt, sondern erstrecken sich auch über die angrenzenden Ortsteile benachbarter Bezirke.
Das alte Berlin entstand an einer Gabelung der Spree, so dass sich eine seichte Furt mit vielen Sandbänken herausbildete. Auf einer erhöhten Sandbank in der Mitte der Spree siedelten die ersten Fischer (genannt Fischerinsel auf der Spreeinsel von Berlin) und es bildete sich ein Marktflecken heraus – am Molkenmarkt stand auch der Roland von Berlin (heute gegenüber auf der anderen Spreeseite am Märkischen Museum).
Die beiden Spreearme sind heute stark umbaut, auf der Insel steht heute im Norden die Museumsinsel. In der Mitte befand sich der Palast der Republik, der seit 2006 abgerissen wird. Der Abriss wird im Jahr 2008 beendet sein. Im Süden liegen Gebäude des Wohngebietes Fischerinsel. Am Ostufer der Spree breitet sich heute ein großer Platz mit dem Fernsehturm hin zum Alexanderplatz. Nur einen Steinwurf von der Fischerinsel und dem Molkenmarkt steht das Rote Rathaus und das Nikolaiviertel mit der ältesten Kirche Berlins.
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Am Westufer der Spree steht das Zeughaus Berlin, von dem sich die Straße Unter den Linden mit vielen Prachtbauten zum Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor erstreckt. Etwas weiter südlich spannt sich vom Molkenmarkt die Leipziger Straße zum Potsdamer Platz. Nördlich der Spreeinsel streckt sich die Oranienburger Straße von den Hackeschen Höfen bis zum Oranienburger Tor. Dort beginnt die Friedrichstraße, die schnurgerade nach Süden durch den gesamten Ortsteil verläuft.
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