Das Betty Ford Center ist eine als gemeinnützige Organisation betriebene Drogen- und Alkoholentziehungsklinik in Rancho Mirage, Kalifornien.
Die Klinik wurde im Jahr 1982 von Betty Ford, der Witwe des amerikanischen Präsidenten Gerald Ford, gemeinsam mit dem früheren US-Botschafter in Belgien, Leonard Firestone gegründet. Zuvor hatte sich Betty Ford aufgrund ihrer Alkohol- und Morphinabhängigkeit erfolgreich einer längeren Entziehungskur im National Naval Medical Center unterzogen und danach den Entschluss gefasst, ein Behandlungszentrum zu gründen, das speziell den Bedürfnissen abhängiger Frauen gerecht würde. Von Beginn an wurden 50 % der Klinikplätze für Frauen bereitgestellt.
Die Klinik befindet sich auf dem Gelände des Eisenhower Medical Center in Rancho Mirage. Das Zentrum wird von Betty Fords Tochter Susan Ford Bales geleitet. Inzwischen gibt es Betty Ford-Kliniken weltweit, wie in Bad Brückenau in Deutschland.[1]
Seinen hohen allgemeinen Bekanntheitsgrad verdankt das BFC nicht zuletzt seinem vielfach publizierten Status als erster Anlaufstelle für amerikanische Prominente auf Entziehungskur, so durch die Aufenthalte von Elizabeth Taylor (1983 und 1988), Johnny Cash (1984), Tony Curtis (1984), Liza Minnelli (1985), Tammy Wynette (1986), Ozzy Osbourne (1986), Robert Mitchum (1990er) und David Hasselhoff (2002) in der Klinik.