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Marzahn-Hellersdorf |
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| Koordinaten | 52° 32' 22.99" n. Br., 13° 35' 3.41" ö. L. | |||||||||||||||||||||
| Fläche | 61,8 km² | |||||||||||||||||||||
| Einwohner | 249.881 (31. Dez. 2006) | |||||||||||||||||||||
| Bevölkerungsdichte | 4043 Einwohner/km² | |||||||||||||||||||||
| Website | BA Marzahn-Hellersdorf | |||||||||||||||||||||
| Durchschnittsalter | 39,6 Jahre (2004) | |||||||||||||||||||||
| Bezirksschlüssel | 10 | |||||||||||||||||||||
| Politik | ||||||||||||||||||||||
| Bürgermeister | Dagmar Pohle (Die Linkspartei) | |||||||||||||||||||||
| Sitzverteilung (BVV 2006) | ||||||||||||||||||||||
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| Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg | ||||||||||||||||||||||
Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist der zehnte Verwaltungsbezirk von Berlin. Er entstand 2001 durch die Fusion der Bezirke Marzahn und Hellersdorf.
Inhaltsverzeichnis |
Der Bezirk liegt im Nordosten Berlins und grenzt an die Bezirke Lichtenberg und Köpenick sowie im Norden und Osten an das Land Brandenburg.
Der Bezirk besteht aus fünf Ortsteilen. Die Ortsteile Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf bildeten von 1986 bis 2001 den eigenständigen Berliner Bezirk Hellersdorf.
Alle fünf Ortsteile, aus denen der Bezirk besteht, stammen ursprünglich aus dem Landkreis Barnim und wurden 1920 durch die Schaffung von Groß-Berlin eingemeindet. Zusammen mit den Ortsteilen Lichtenberg und Friedrichsfelde bildeten sie bis 1979 den Bezirk Lichtenberg. Durch den Aufbau des Neubaugebietes Marzahn wuchs Ende der 70er Jahre vor allem der Ortsteil Marzahn, so dass 1979 aus den fünf heute den Bezirk bildenden Ortsteilen der Bezirk Marzahn gegründet wurde.
Nachdem – bedingt durch die Entstehung der Neubaugebiete in Hellersdorf und Kaulsdorf – die Einwohnerzahl weiter gestiegen war, wurde am 1. Juni 1986 aus den Ortsteilen Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf der Bezirk Hellersdorf gegründet, der bis zur Bezirksreform 2001 eigenständig blieb.
In Marzahn-Hellersdorf hat es demografisch die größten Veränderungen innerhalb von Berlin gegeben. 1991 betrug das Durchschnittsalter der beiden Bezirke 30,5 Jahre. Dieses erhöhte sich auf 39,6 Jahre durch die Abwanderung der Jüngeren.
Siehe auch: Geschichte des Dorfes Marzahn
In der Politik des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf dominierte lange die Linkspartei.PDS, die bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) 2001 (noch als PDS) auf 51,1 % der gültigen Stimmen kam und neben dem Bezirksbürgermeister (Uwe Klett) auch vier von sechs Stadträten stellte. Bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) 2006 erhielten die SPD 25,0 %, die Linke.PDS 38,2 %, die CDU 13,0 %, die Grünen 5,1 %, die NPD 6,4 % und die FDP 5,0 % der abgegebenen gültigen Stimmen. Der Wahlkreis Kaulsdorf/Mahlsdorf wurde von der CDU gewonnen, die übrigen vier Wahlkreise von der PDS. Als Bezirksbürgermeisterin wurde Dagmar Pohle (Die Linke.PDS) gewählt, Bezirksstadträte sind Christian Gräff (CDU), Bernd Mahlke (SPD), Stefan Komoß (SPD), Dr. Manuela Schmidt und Norbert Lüdtke (Die Linke.PDS).
Hauptartikel: Wappen des Bezirks Marzahn-Hellersdorf
Die fünf Ähren im Wappen stehen für die fünf Dörfer, aus welchen der Bezirk besteht. Das Zahnrad steht für die Industrie und das Gewerbe im Bezirk und außerdem für die in industrieller Bauweise errichteten Großsiedlungsgebiete Marzahn und Hellersdorf. Die grünen Flächen verweisen auf die Natur im Bezirk und die Wellenlinie kennzeichnet den Fluss Wuhle, der durch Marzahn-Hellersdorf fließt. Die Mauerkrone mit dem Berliner Bären ziert jedes Berliner Wappen.
Durch Marzahn-Hellersdorf fahren die S-Bahn-Linien S5, S7, S75 sowie die U-Bahn-Linie U5. Des Weiteren führen mehrere Straßenbahn- und Buslinien durch den Bezirk. Über die Bundesstraßen 1/5 und 158] sowie über die Landsberger Allee/Landsberger Chaussee hat der Bezirk eine schnelle Anbindung an die Autobahn A 10 (Berliner Ring).
Marzahn-Hellersdorf verfügt über das größte zusammenhängende Gewerbegebiet der Stadt. Die wichtigsten (größeren) Unternehmen sind:
Zum Zeitpunkt Januar 2004 existierten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf 74 Schulen für Schüler bis zum (Fach-)Abitur, davon 29 Grundschulen, vier Hauptschulen, zehn Realschulen, neun Sonderschulen, acht Gesamtschulen, zehn Gymnasien und zwei Oberstufenzentren.
Aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen werden zunehmend Schulen in Marzahn-Hellersdorf fusioniert und Standorte aufgegeben. So wurde das 5. Gymnasium Marzahn 1997 fusioniert, und 1999 geschlossen.
Im August 2006 eröffnet das Christliche Kinder- und Jugendwerk Die Arche gemeinsam mit den Freien Evangelischen Schulen Berlin (FESB) eine private Grundschule. Die Schule ist zunächst in einer zuvor leerstehenden Schule am Naumburger Ring 25 untergebracht. In den nächsten Jahren soll die Schule in die ehemalige Schule Bücherwurm in der Tangermünder Straße 107 umziehen.
In Marzahn-Hellersdorf existiert eine große Zahl an Sportvereinen und Sportanlagen. Überregionale Bedeutung besitzen dabei unter anderem die Footballer der Berlin Bullets (Oberliga Nord-Ost) und der Athletik-Club Berlin (verschiedene Deutsche und Berliner Meister im Bereich Leichtathletik).
Anfang des Jahres 2005 wurde im Bezirk das Jugendsinfonieorchester Marzahn-Hellersdorf gegründet, in dem Schüler aus der Musikschule Marzahn-Hellersdorf und Schüler aus anderen Musikschulen unter dem Dirigenten Jobst Liebrecht spielen.
Im Park des Schlosses Biesdorf befindet sich die Parkbühne mit ca. 5000 Plätzen. Die Parkbühne wird häufig für Konzertveranstaltungen, Meetings, Parkfeste und Schulveranstaltungen genutzt.
Daneben gibt es mehrere Museen, z. B. das Gründerzeitmuseum in Mahlsdorf.
Prominente und Künstler wie Petra Zieger, Maybrit Illner, Maria Moese, Eva Kyselka und Frank Schöbel haben ihren Wohnsitz in Bezirk Marzahn-Hellersdorf und tragen aktiv zum kulturellen Leben bei.
Durch Ablagerung von Schutt des Zweiten Weltkriegs und durch den Aushub beim Bau von Wohnhäusern entstanden mehrere Erhebungen.
Über den Marzahn-Hellersdorfer Städtepartnerschaftsverein e.V. unterhält der Bezirk folgende Städtepartnerschaften:
Budapest, IV. und XV. Stadtbezirk, Ungarn,
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