| Bijeljina Бијељина |
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| Basisdaten | |||
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| Staat: | Bosnien-Herzegowina | ||
| Entität: | Republika Srpska | ||
| Gemeinde: | Bijeljina | ||
| Koordinaten: | 44° 45' N, 19° 13' O | ||
| Fläche: | 734 km² | ||
| Einwohner: | 105.000 (2006) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 143 Einwohner je km² | ||
| Struktur und Verwaltung | |||
| Gemeindeart: | Stadt | ||
| Bürgermeister: | Branko Stević (SDS) | ||
| Webpräsenz: | |||
Bijeljina (serb. Бијељина, dt. Bieglin) ist eine Stadt und eine Gemeinde im Nordosten Bosniens und Herzegowinas. Sie befindet sich im serbischen Teil des Landes, der Republika Srpska, und erstreckt sich über 734 km².
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Bijeljina befindet sich im Dreiländereck Kroatien-Serbien-Bosnien und Herzegowina. Sie wird im Norden von der Save und im Osten von der Drina eingegrenzt. Die Region ist auch als Semberija bekannt. Das im 16. Jahrhundert erbaute Kloster Tavna gilt als geistiges Zentrum der ansässigen serbisch-orthodoxen Christen.
Folgende Städte, Dörfer und Gemeinden sind Teile der Opština Bijeljina: Amajlije, Balatun, Banjica, Batković, Batar, Bijeljina, Bjeloševac, Brijesnica, Brodac Donji, Brodac Gornji, Bukovica Donja, Bukovica Gornja, Velika Obarska, Velino Selo, Vršani, Glavičice, Glavičorak, Glogovac, Gojsovac, Golo Brdo,Gozdevice, Dazdarevo, Dvorovi, Dragaljevac Donji, Dragaljevac Srednji, Dragaljevac Gornji, Zagoni, Janja, Johovac, Kacevac, Kovanluk, Kojčinovac, Korenita, Kriva Bara, Ljeljenča,Ljeljenca Donja,Ljeljenca Gornja, Ljeskovac, Magnojević Donji, Magnojević Srednji, Magnojević Gornji, Međaši, Mezgraja, Modran, Novo Naselje, Novo Selo, Obrijež, Ostojićevo, Patkovača, Piperci, Popovi, Pučile, Ruhotina,Slobomir, Suvo Polje, Triješnica, Trnjaci, Tutnjevac, Ugljevik, Stari Ugljevik, Ravno Polje, Ćipirovine, Hase, Crnjelovo Donje, Crnjelovo Gornje, Čađavica Gornja, Čađavica Srednja, Čađavica Donja, Čardačine, Čengić, Donje Zabrdje.
1991 waren 57 % der Einwohner Bosniaken und 31 % Serben, wobei die Stadt Bijeljina und das Dorf Janja überwiegend bosniakische Bevölkerung hatte. Die umliegenden Dörfer waren dagegen zum Großteil serbisch.
Am 13. März 1993 wurden alle drei Moscheen durch die serbische Miliz von Željko Ražnatović gesprengt. Die größte Moschee am Hauptplatz wurde mittlerweile durch Gelder der Europäische Union wiederaufgebaut. Die katholische Ortskirche verwahrloste zwar in dieser Zeit, blieb aber unbehelligt.
Während sich die Zahl der Bosniaken um 83,5 % reduzierte, sind Bewohner anderer Ethnien fast gänzlich verschwunden. Während der Flucht von Bosniaken zwischen 1992 - 1995 wurde die Gemeinde mit wiederum serbischen Flüchtlingen aus anderen Teilen Bosniens gefüllt.
Heute (2007) wird Bijeljina überwiegend von bosnischen Serben bewohnt. Die Einwohnerzahl der Gemeinde Bijeljina stieg wegen der Flüchtlingsströme im Krieg von ca. 96 000 im Jahr 1991 auf rund 110 000.
Nachdem die Moscheen alle abgerissen wurden, sezt man zurzeit viel Geld ein, um die Moscheen wieder zu errichten. Das Geld fliesst vorallem aus Arabien und der EU. Im Zentrum, nahe dem Park gibt es eine Serbisch-Orhodoxe Kirche, die nicht nur zu religiösen Zwecken sondern auch wegen des schönen Gartens besucht wird.
In der gesamten serbischen Republik empfängt man den Fernsehsender RTVBN (Radio Televizia Bijeljina). Das heisst das sich die Reichweite über mehrere hunderte Kilometer herzieht. Genau wie bei Radio BN. Jedoch lässt sich der Sender auch über Satellit empfangen. Beliebt in Bijeljina ist auch der Sender RTV Pink.
Im Zentrum der Stadt finden sich einige Kaufhäuser und etliche Cafés. Eine weitere touristische Attraktion ist das Etno Selo, ein Dorf, auf altertümliche Weise erbaut, mit einem künstlich angelegten See in der Mitte. Im Sommer gibt es sehr viele Veranstaltungen. Modeschauen und Konzerte im Stadtzentum sind überaus beliebt. Jedes Jahr, Anfang August, findet der große Jahrmarkt statt. In der Umgebung von Bijeljina gibt es mehrere Hotels und Motels.