| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Neckar-Odenwald-Kreis | |
| Koordinaten: | 49° 21′ N, 9° 15′ O | |
| Höhe: | 226 m ü. NN | |
| Fläche: | 48,97 km² | |
| Einwohner: | 5880 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 120 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 74842 | |
| Vorwahl: | 06265 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MOS | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 25 009 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Sulzbacher Straße 9 74842 Billigheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Reinhold Berberich | |
Billigheim ist eine kreisangehörige Gemeinde in Baden-Württemberg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Billigheim liegt im Bauland am Rande des Odenwaldes ca. 12 km östlich von Mosbach. Die Muschelkalkböden werden von der Schefflenz entwässert.
Die Gemeinde hat folgende Ortsteile: Allfeld, Billigheim, Katzental, Sulzbach, Waldmühlbach
Die Geschichte von Billigheim hängt mit der Geschichte des Klosters Billigheim zusammen. Ungefähr im Jahre 1000 gründete Bischof Heinrich von Würzburg ein Benediktinerinnenkloster. Im 13. Jahrhundert wurde das Kloster in ein Zisterzienserinnenkloster umgewandelt. 1462 wird Billigheim vom Pfalzgrafen Ludwig von Zweibrücken belagert und angegriffen. Unter Kommando von Hans von Gemmingen konnte Billigheim aber erfolgreich verteidigt und die Angreifer geschlagen werden. Im 16. Jahrhundert kam es dann in den Besitz des Erzbistums Mainz, in dem es bis 1803 auch blieb. Aus dem Klostergebäude wurde ein gräfliches Schloss, da das Kloster 1803 in den Besitz des Grafen v. Leinigen-Billigheim kam. Das Schloss wurde allerdings im Jahre 1902 durch ein Feuer vernichtet. Die romanische Kirche (heute die "alte Kirche") blieb erhalten.
Staatsrechtlich fiel Billgheim 1806 durch die Rheinbundakte an das Großherzogtum Baden. Dort gehörte die Gemeinde zum Landkreis Mosbach. Als dieser 1973 aufgelöst wurde, fiel sie an den Neckar-Odenwald-Kreis.
Billigheim ist vorwiegend römisch-katholisch geprägt. Es gibt jedoch auch eine evangelische Gemeinde in dem Ort.
Bereits 780 wurde Allfeld im Lorscher Codex erstmals erwähnt. Der Ort lag damals ungefähr 1,5 Kilometer schefflenzabwärts. Im Hochmittelalter wurde die heutige Siedlung errichtet, die alte Siedlung dann im Dreißigjährigen Krieg aufgegeben. 1358 kam der Ort unter Kurmainzische Herrschaft.
Katzental ist seit dem 11. Jahrhundert urkundlich bekannt. Es gehörte zum Herrschaftsgebiet des Reichsgutes Wimpfen. Als dieses von Kaiser Karl IV. aufgelöst wurde, fiel der Ort an Kurmainz. 1803 kam Billigheim zunächst an das Fürstentum Leiningen und dann 1806 an das Großherzogtum Baden.
Im Lorscher Codex wurde Sulzbach schon 775 urkundlich erwähnt. Über den Deutschen Orden und verschiedene Stifte und Ritter kommt der Ort 1526 an die Kurpfalz, bei der er bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches 1803 verblieb. Über das kurzlebige Fürstentum Leiningen kam Sulzbach 1806 an Baden.
Waldmühlbach kam 1108 an das Kloster Komburg und von dort 1305 an das Julianenstift in Mosbach. Von 1357 bis 1803 war Kurmainz der Landesherr über den Ort, es gehörte zum mainzischen Amt Krautheim. Über die kurze Zugehörigkeit zu Leiningen wurde Waldmühlbach 1806 badisch.
Die Kommunalwahlen vom 13. Juni 2004 brachten folgendes Ergebnis:
| Partei | Stimmen | +/- | Sitze | +/- |
| CDU | 64,8% | (+6,4) | 13 | (+2) |
| VUB | 32,6% | (−9,0) | 6 | (−1) |
| Andere | 2,6% | (+2,6) | 0 | (=) |
In geteiltem Schild oben in Blau schräggekreuzt ein goldener (gelber) Krummstab und ein goldenes (gelbes) Patriarchenhochkreuz mit Kleeblattenden, beide umschlungen von einem silbernen (weißen) Tuch, unten in Silber (Weiß) ein achtspeichiges Rad. Das Wappen erinnert mit Krummstab und Kreuz an das ehemalige Frauenkloster in Billigheim und mit dem Rad an die mainzische Ortsherrschaft vor 1803.
Billigheim war bis 1965 durch die Schefflenztalbahn nach Oberschefflenz an das überregionale Streckennetz angebunden.
In der Gemeinde Billigheim gibt es neben einer Grund- und Hauptschule im Ortsteil Billigheim, wobei die Kinder der Klassen 1 und 2 aus Billigheim, Katzental und Waldmühlbach in der Grundschule in Waldmühlbach untergebracht sind, auch je eine Grundschule in Allfeld und in Sulzbach. Außerdem gibt es fünf Kindergärten in der Gemeinde.
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